Jan Weber, M.Sc. Public Health

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Copyright: Hanna Roewer/Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin/MHH

 

Seit Oktober 2020 ist Jan Weber am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der MHH beschäftigt und befasst sich im Rahmen des vom Innovationsausschuss des G-BA geförderten Projektes „Entwicklung und Evaluation eines Konzeptes zur berufsübergreifenden Zusammenarbeit bei Patienten mit palliativem Versorgungsbedarf (KOPAL)“ sowie des BMBF geförderten Projektes „Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan)“ mit den Bedingungen und der Weiterentwicklung der palliativmedizinischen Versorgung von unheilbar kranken und sterbenden Patienteninnen und Patienten.
 
Jan Weber absolvierte eine Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger am damaligen Kreiskrankenhaus Lehrte und studierte im Bachelorstudiengang Public Health and Administration (B.Sc.) an der Hochschule Neubrandenburg sowie im Masterstudiengang Public Health (M.Sc.) an der Universität Bielefeld.
 
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Versorgungsforschung sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Im Jahr 2006 begann er seinen wissenschaftlichen Werdegang an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld sowie dem dort angesiedelten Institut für Pflegewissenschaft (IPW). Ab dem Jahr 2013 forschte Jan Weber am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der MHH zu den Weiterentwicklungsperspektiven der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe (Förderung durch das BMG) sowie den gesetzlichen und untergesetzlichen Grundlagen von Qualitätssicherung und Gesundheitsförderung in der stationären Langzeitversorgung (Gefördert durch die BZGA). Zuletzt war er fünf Jahre am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. beschäftigt. Hier war er in einem vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderten Projekt mit der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Niedersächsischen Konzeptes zur Prävention von stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchterkrankungen befasst.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitete Jan Weber von 1999 bis 2000 als Krankenpfleger in Haiti sowie von 2009 bis 2012 als Regional Medical Coordinator für ein Kinderhilfswerk in Haiti und der Dominikanischen Republik. Im Jahr 2004 reiste er als Stipendiat des ASA-Programms in das westafrikanische Ghana um sich im Akatsi-District an der Planung und Umsetzung einer HIV-Aufklärungskampagne zu beteiligen.