Brustkrebsmonat Oktober

Brustkrebsvorsorge: Wie laufen die Untersuchungen ab und bei welchen Symptomen sollte ich aufmerksam werden?

Brustkrebsmonat Oktober

Stand: 30.09.2021

Weltweit rücken zum Brustkrebsmonat Oktober die Themen Prävention, Früherkennung und Erforschung von Brustkrebs in den Mittelpunkt, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auch Männer können von Brustkrebs betroffen sein, auch wenn die Erkrankung bei ihnen deutlich seltener vorkommt.

Im Kampf gegen Brustkrebs spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. Früh erkannt, lässt sich Brustkrebs gut behandeln. Frauen können ab 30 Jahren einmal im Jahr zur Früherkennungsuntersuchung für Brustkrebs gehen, wo die Brust und Achselhöhlen abgetastet und die Brust auf Veränderungen untersucht wird. Zwischen 50 und 69 Jahren werden sie alle zwei Jahre zur Mammographie in ein spezialisiertes Untersuchungszentrum eingeladen. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Im Video erklärt Dr. Sudip Kundu, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde der MHH, wie die Vorsorgeuntersuchungen genau ablaufen und bei welchen Symptomen man aufmerksam werden sollte.

  • Wie entsteht Brustkrebs?
  • Was wird bei den Vorsorgeuntersuchungen gemacht?
  • Wie taste ich meine Brust ab?
  • Auf welche Symptome sollte ich achten?

Brustkrebsvorsorge

Wie kann ich vorsorgen und bei welchen Symptomen sollte ich aufmerksam werden?

Im Video erklärt Dr. Sudip Kundu, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde der MHH, wie die Vorsorge genau abläuft und bei welchen Symptomen man aufmerksam werden sollte.

Lässt sich Brustkrebs vorbeugen? 

Aus Studien weiß man, dass das Lebensalter, die hormonelle Situation, der Lebensstil und vererbte Risikogene das Erkrankungsrisiko beeinflussen.

Grundsätzlich empfehlen Expertinnen und Experten auf ein gesundes Körpergewicht zu achten, Übergewicht und eine Gewichtszunahme, vor allem nach den Wechseljahren, zu vermeiden. Regelmäßige Bewegung und möglichst wenig Alkohol tragen zu einem gesunden Lebensstil bei.
Müttern wird empfohlen, ihr Kind nach Möglichkeit zu stillen. Auf eine Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden sollte wenn möglich verzichtet werden.

Es gibt jedoch auch Krebsrisiken, auf die wir keinen Einfluss haben. So sind bei Brust- oder Eierstockkrebs etwa 30 von 100 Frauen familiär vorbelastet. Bei einem Teil der Betroffenen lässt sich dies auf eine erbliche Veränderung in einem "Brustkrebs-Hochrisikogen" zurückführen, zumeist BRCA1 und BRCA2 (BRCA = engl. Breast Cancer, also Brustkrebs). Erblich belastete Frauen haben die Möglichkeit, ein intensiviertes Früherkennungsprogramm in Anspruch zu nehmen.

Ausführliche Informationen zum Thema Risikofaktoren für Brustkrebs und Vorbeugung finden Sie beim Krebsinformationsdienst.

Spezialisierte Zentren im Comprehensive Cancer Center (CCC) der MHH

Brustzentrum

Das Brustzentrum im CCC Hannover der MHH ist die zentrale Einrichtung bei Fragen zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Brust.

Ein besonderer Stellenwert kommt dabei dem Brustkrebs zu. Frauen und auch Männern mit Brustkrebserkrankungen bieten wir ein ganzheitliches Betreuungskonzept, dessen hohe fachliche Kompetenz durch unabhängige Gutachter nach den Anforderungskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brusterkrankungen) und von DIN EN ISO 9001 geprüft und zertifiziert worden ist.

Weitere Informationen zum Leistungsspektrum und Sprechstunden finden Sie hier.

Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs

Frauen und Männer, in deren Familie gehäuft Brust- und/oder Eierstockkrebs auftritt bzw. Frauen, die selbst jung an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind, finden im Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs des CCC Hannover der MHH die richtigen Ansprechpartner. Das Angebot des Zentrums erstreckt sich von der interdisziplinären Beratung und der Genanalyse bis hin zu der Möglichkeit eines intensivierten Früherkennungsprogramms. Spezialistinnen und Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten eng zusammen, um die bestmögliche Versorgung der Ratsuchenden bzw. der Patientinnen und Patienten zu erzielen.

Weitere Informationen zum Leistungsspektrum und Sprechstunden finden Sie hier.