Coronavirus: Hinweise für Pflegende in der Onkologie

Stand: 23.03.2020

Umgang mit Onkologischen Patienten während der COVID-19 Pandemie

Die allgemeinen persönlichen Schutzmaßnahmen für das Behandlungsteam im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2 Pandemie gelten in vollem Umfang - auch für den Umgang mit onkologischen Patientinnen und Patienten. Eine sorgfältige Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist aber auch in Bezug auf die Sicherheit der onkologischen Patientinnen und Patienten, die einer nicht aufschiebbaren Behandlung bedürfen, dringend notwendig.

Bei notwendigen medizinischen und pflegerischen Maßnahmen und Beratungen muss die Einhaltung der Abstandsregeln berücksichtigt und der direkte Kontakt mit den Patientinnen und Patienten, und deren Angehörigen, auf das Notwendigste beschränkt werden. Wenn es klinisch erforderlich ist, sollen onkologische Pflegekonsile in der bisher etablierten Form wahrgenommen werden.

Es ist wichtig, berufsgruppenübergreifend zu vermitteln, dass

Auch bei Änderungen von Behandlungsplänen und Abweichungen von sonst üblichen Standards stehen der onkologische Patient und der Therapieerfolg im Vordergrund.

Eine herausragende Verantwortung in Bezug auf die Betreuung onkologischer Patientinnen und Patienten hat das Behandlungsteam in der offenen und ehrlichen Kommunikation mit den Betroffenen und deren Angehörigen. Hierzu gehören auch entsprechende Verhaltensregeln und Handlungsempfehlungen mit Kontaktnummern für den Aufenthalt zu Hause.

Ziel ist es, trotz der COVID-19 Pandemie, Patientinnen und Patienten mit einer onkologischen Erkrankung vor zusätzlichen Risiken zu schützen. Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen ist die Sicherheit zu vermitteln, dass durch eventuell notwendige Therapieverschiebungen der Therapieerfolg nicht gefährdet ist.
 

Handlungsempfehlungen für das onkologische Pflegepersonal während der COVID-19 Pandemie

 

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