Leonard Oppermann

Foto von Leonard Oppermann, Promotionsstipendiat im Programm Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)

Portrait

Leonard Oppermann studierte von 2014-2017 Sportwissenschaften und Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach seinem Masterabschluss im Fach Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Prävention, Rehabilitation und psychosozialer Gesundheit promoviert er seit April 2020 an der Medizinischen Hochschule Hannover im Promotionsprogramm „Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz“ (ChEG).

Während seines Studiums war er als studentische Hilfskraft am Hochschulsport Göttingen im Projekt Healthy Campus – Gesundheitsförderung für Studierende, am Institut für Sportwissenschaften im Arbeitsbereich Sport- und Gesundheitssoziologie sowie an der Hochschuldidaktik im Projekt Forschungsorientiertes Lehren und Lernen tätig.

Thema der Promotion

Entwicklung und Evaluation einer digitalen bewegten Pause zur Stärkung der bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz

Hintergrund

Der positive Einfluss von regelmäßiger Bewegung auf Gesundheit und Krankheitsprävention ist durch viele Studien belegt. Als Voraussetzung, um gesundheitsförderliche Effekte kör­perlicher Aktivität für sich nutzen und diese in den Alltag integrieren zu können, wurde das Konzept der Bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz entwickelt (Pfeifer, Sudeck, Geidl & Tallner, 2013). Das Modell umfasst die drei Teilkompetenzen Bewegungskompetenz, Steu­erungskompetenz und Selbstregulationskompetenz. Bei gut ausgeprägter BGK kann davon ausgegangen werden, dass ein Individuum in der Lage ist, Informationen zu  gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität zu finden, sie zu verstehen, kritisch zu bewerten und anzuwenden.

Ziel

In dem Projekt soll untersucht  werden, ob sich die bewegungsbezogene Gesundheitskompetenz bereits mit einer minimalen Bewegungsintervention in Form einer digitalen bewegten Pause stärken lässt. Dies könnte einen einfachen, leicht zugänglichen und gleichzeitig vielversprechenden Weg darstellen, um Menschen dabei zu unterstützen, sich mehr zu bewegen, und auf diesem Weg beispielsweise das Auftreten chronischer Erkrankungen zu verringern und so die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt zu verbessern.

Methode

Es werden mehrere digitale bewegte Pausen entwickelt und nach einem Pretest in einer randomisierten kontrollierten Studie eingesetzt. Evaluiert werden die Ergebnisse anhand verschiedener Fragebögen zu Gesundheitskompetenz, Bewegungsbezogener Gesundheitskompetenz und allgemeinem Gesundheitszustand.