Veronika Warga

Foto von Veronika Warga, Promotionsstipendiatin im Programm Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)

Portrait

Veronika Warga hat 2009 ihren Bachelor an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im Studiengang „Management im Gesundheitswesen“ mit dem Schwerpunkt pharmazeutische Industrie und Arzneimittelhandel absolviert. Im Anschluss hat sie an der Medizinische Hochschule Hannover das Magisterstudium „Bevölkerungsmedizin und Gesundheitswesen (Public Health)“ mit der Vertiefungsrichtung: „Management im Gesundheitswesen – ärztliche Versorgung“ und „Gesundheitsförderung“ mit dem Abschluss: Magistra Public Health (MPH) abgeschlossen. Seit 2011 arbeitet sie bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. als Fachreferentin in verschiedenen Projekten mit den Arbeitsschwerpunkten „Pflege und Teilhabe“ und „Fort- und Weiterbildung“.

Thema der Promotion

Deutsche Krankenversicherungen – Umsetzung der Kriterien/Komponenten einer „Health Literate Organization“ (HLO) und der Nutzen für digitale Angebote

Hintergrund

Damit Versicherte die für sie relevanten Gesundheitsinformationen erhalten, verstehen und letztlich auch nutzen können, bedarf es neben den eigenen Fähigkeiten auch ein nutzerfreundliches System. Dies bedeutet auch die Notwendigkeit einer Veränderung der Rahmenbedingungen und Informationsangebote von Krankenkassen. Das Konzept der organisationalen Gesundheitskompetenz könnte hier die Krankenkassen unterstützen, ihr Angebote kunden- bzw. patientenorientierter zu gestalten.

Ziel

Zuerst soll ein systematischer Überblick zum aktuellen Stand der Forschung im Bereich der organisationalen Gesundheitskompetenz und der gemeinsamen Schnittmenge von anderen Konzepten wie der Patientenorientierung in Bezug auf Sozialversicherungen erstellt werden. Im nächsten Schritt folgen eine Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Umsetzung der Komponenten einer gesundheitskompetenten Organisation in gesetzlichen sowie privaten deutschen Krankenkassen. Darauf aufbauend werden organisationalen Herausforderungen und Förderfaktoren der Implementierung und Durchführung der einzelnen Merkmale einer gesundheitskompetenten Krankenkasse identifiziert. Zuletzt werden Verknüpfungspunkte zu den im Rahmen des §20k des SGB V gesetzlich geforderten Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz seitens der Krankenkassen ermittelt.

Methode

Das Vorhaben wird anhand eines Mixed-Methods Ansatzes erforscht.

 

Publikationen

Warga V (2020). Sexualität(en) und Geschlechteridentitäten im Pflegeheim - Sexualität(en) und Geschlechteridentitäten im Pflegeheim In: Gesundheit Berlin-Brandenburg [Hrsg.]. Dokumentation Kongress Armut und Gesundheit 2020, Berlin

Warga V, Fleischmann N (2018). Neuer Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz In: impu!se-Nr. 98, S. 20-21

Warga V, Exner S, Wendland S, Hanke M (2018). Netzwerk Sexualität und Alten-Pflege. In: impu!se-Nr. 98, S. 23.

Warga V, Altgeld T, Koopmann I, Pape S, Sonntag U (2017). Wie geschlechtssensibel sind Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramme für Paul und Paula in Kitas und Schulen? Eine Status-quo-Analyse. In: impu!se-Nr. 94, S. 11 -13.

Warga V, Preuß M, Wächter M (2014). Ausbildungsmarketing in der Altenpflege. Hannover: LVG & AFS

Warga V, Richter-Kornweitz A, Wächter M (2014). in: BZgA (Hrsg.): Gesund aufwachsen in der Kita – Zusammenarbeit mit Eltern stärken. Curriculum zur Qualifizierung der Fachkräfte-Teams in Kindertageseinrichtungen für die Zusammenarbeit mit Eltern in der Gesundheitsförderung. Köln