Schlafphysiologie – die Notwendigkeit der geistigen Abwesenheit

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Evgeni Ponimaskin und Dr. Alexander Wirth

Dienstag, 18.02.2020 18:30 Uhr im Roten Saal, Schloss Braunschweig

“Schlafen kannst du wenn du alt bist”- doch wer nicht schläft, wird gar nicht erst alt. Neueste Erkenntnisse aus der Schlafforschung entschlüsseln nach und nach die essentielle Rolle des Schlafes und seine Aufgabe für das Funktionieren des gesamten Organismus- auch am Tag. Was genau ist Schlaf und was passiert alles in uns, ohne dass wir es bemerken?

Obwohl wir ungefähr ein Drittel unseres Lebens in diesem Zustand verbringen, fangen wir erst langsam an zu verstehen welche Rolle der Schlaf und vor allem erholsamer Schlaf spielt und das nicht nur für unsere Gesundheit. Neue Forschungsergebnisse bringen immer mehr neue faszinierende Erkenntnisse an den Tag und zeigen uns welche Vielzahl an Prozessen in diesem Zustand ablaufen. Dass der Schlaf als solches für uns und viele andere Lebenwesen essentiell ist, wissen wir schon lange. Schlaf und Traum faszinierte schon die alten Griechen in Form von Hypnos und Morpheus und auch heute interessieren sich immer mehr Menschen für den Schlaf – nicht zuletzt weil er vielen Menschen Probleme bereitet.

 

 

Traum- und Tiefschlaf, Lernen und Erinnern, Verarbeiten von Emotionen und den Körper aufräumen und von unnötigem Abfall befreien – kommen Sie mit auf eine Reise zu verborgenen physiologischen Prozessen.

Hier das gesamte Vortragsprogramm der Akademie Vorlesungen

Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 26.02.2020


Ticken wir noch ganz richtig? - Biorhythmen in 21. Jahrhundert

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Evgeni Ponimaskin und Dr. Alexander Wirth

Dienstag, 20.02.2018 18:30 Uhr im Roten Saal, Schloss Braunschweig

Biologische Rhythmen spielen für uns alle eine bedeutende Rolle in dem Alltag. Meist nehmen wir diese erst wahr, wenn sie –die Rhythmen– oder aber wir aus dem Tritt kommen. Das 21. Jahrhundert hält für biologische Rhythmen ganz neue Herausforderungen bereit, die wir langsam beginnen zu verstehen.

In der Natur sind viele Prozesse bei Pflanzen und Tieren vom Licht abhängig und werden durch dieses gesteuert. Im Laufe der Jahrmillionen haben sich deswegen die Lebensrhythmen an den Lauf des Lichts angepasst und mit ihm entwickelt. Evolutionäre Prozesse haben uns Menschen zu tagaktiven Säugetieren gemacht, doch in der modernen Gesellschaft gerät dieser Rhythmus immer häufiger aus der Kehr. Das Licht ist auch heute noch unser stärkster Zeitgeber, allerdings längst nicht mehr nur das Sonnenlicht. Darüber hinaus werden Intrinsische biologische Rhythmen von viel mehr Faktoren beeinflusst, als nur dem Licht. Neueste Forschung zeigt zum Beispiel, dass alle Organe eigene Uhren haben und eine Desynchronisation derer uns krank machen kann. Langsam fangen wir an zu begreifen wie unsere Uhren ticken und wie man diese nutzen kanm: So sind wir morgens leistungsfähig, mittags brauchen wir eine Pause, nachmittags sollten wir zum Zahnarzt und abends ein wenig Sport machen, bevor wir uns nachts zur Ruhe legen müssen.

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