Hannah van Eickels

Portrait

Seit 1.6.2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung)

07/2018 – 05/2019
Gesundheits- und Krankenpflegerin im Pflegestärkungsteam (Medizinische Hochschule Hannover)

10/2016 - 07/2018
M.Sc. Public Health (Medizinische Hochschule Hannover)

10/2012 - 01/2016
Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin (Medizinische Hochschule Hannover)

10/2009 – 09/2012
B.A. Ethnologie und Afrikastudien (Beifach: Geschichte) (Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Aarhus Universitet)

Thema der Promotion

Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung im kommunalen Setting: Anwendbarkeit des OPHELIA-Konzepts in Deutschland

Hintergrund

Die Kommune und insbesondere der Stadtteil nimmt im Bereich der medizinischen Versorgung, der Gesundheitsförderung und der Gesundheitskompetenzvermittlung eine wichtige Rolle ein, da für viele Menschen sowohl bei der medizinischen Grundversorgung als auch bei gesundheitsförderlichen Angeboten, wie beispielsweise Sportangeboten, die ersten Anlaufstellen oft im eigenen oder in angrenzenden Stadtteilen liegen. In der kommunalen Gesundheitspolitik wird aktuell der Fokus allerdings besonders auf Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung gelegt. Gesundheitskompetenz als eigener Aspekt im Feld der Gesundheitsversorgung wurde bislang eher vernachlässigt.

Ziel

Ziel des Dissertationsprojekts ist es zu erforschen, ob das in Australien entwickelte OPHELIA-Konzept zur Steigerung der Gesundheitskompetenz durch speziell auf eine Zielgruppe abgestimmte partizipativ entwickelte Interventionen in seiner ursprünglichen oder einer angepassten Form auf deutsche Kommunen und Stadtteile übertragen werden kann.

Methode

Das Thema soll anhand von drei Untersuchungen erarbeitet werden. In einem ersten Schritt soll anhand einer systematischen Literaturrecherche in ausgewählten Datenbanken untersucht werden, in welchen Ländern und welchen Settings OPHELIA bereits zur Anwendung gekommen ist. Neben den Anwendungsbereichen soll ebenfalls untersucht werden, ob OPHELIA wie von Osborne entwickelt durchgeführt wurde, oder ob es situationsbedingte Änderungen gab. In einem zweiten Schritt sollen die Konzepte Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung gegenübergestellt und diskutiert werden. Hierbei soll vor allem dargestellt werden, inwiefern beide Konzepte zusammenhängen und welchen Einfluss die Perspektive der Gesundheitsförderung auf das Verständnis von Gesundheitskompetenz hat. In einem dritten Schritt soll die Übertragbarkeit des OPHELIA-Konzeptes auf deutsche Kommunen anhand von qualitativen Experteninterviews untersucht werden.