Promotionsprogramm 2020 - 2022

Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)

Logo des Promotionsprogramms Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz

Im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Promotionsprogramms „Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)“ sind zum 1.4.2020 an der Medizinischen Hochschule Hannover am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung

                12 Promotionsstipendien

an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus folgenden Disziplinen zu vergeben: Public Health, Sozialwissenschaften, Pflegewissenschaften, Medizin, Psychologie, Gesundheitskommunikation, Gesundheitspädagogik, Sprach- oder Übersetzungswissenschaft etc.

Ziel des Programms ist die wissenschaftliche Entwicklung von theoretischen Konzepten und empirischen Grundlagen im Bereich der Gesundheitskompetenz, bezogen auf Individuen, Versorgungseinrichtungen und das Gesundheitssystem. ChEG bietet eine ausgezeichnete wissenschaftliche Ausbildung im Rahmen eines innovativen Studienprogramms, eine individuelle Betreuung sowie inner- und transdisziplinäre Diskussionsforen.

Das Promotionsprogramm wird von der Medizinischen Hochschule Hannover in Kooperation mit der Universität Bielefeld, der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Universität Hildesheim und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, durchgeführt.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Marie-Luise Dierks/Dr. Gabriele Seidel
Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung
Forschungsschwerpunkt Patientenorientierung und Gesundheitsbildung
OE 5410
Medizinische Hochschule Hannover
30623 Hannover
Tel. 0511 532 8425
Dierks.Marie-Luise@mh-hannover.de

 


Forschungsoptionen

Im Programm soll das Thema „Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz“ unter verschiedenen Perspektiven bearbeitet werden. Dazu sind im Folgenden Forschungsoptionen dargelegt. Für alle Forschungsoptionen relevant sind international vergleichende Analysen sowie die Entwicklung und der Einsatz von partizipativen Forschungsansätzen.

Die Themenvorschläge wurden in enger Kooperation im Konsortium der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler abgestimmt. Diese Personen fungieren auch als Ansprechpartnerinnen und –partner, falls im Rahmen der Bewerbung Fragen auftreten.

Die Forschungsoptionen sind eine erste Orientierung vor dem Hintergrund nationaler Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Gesundheitskompetenz. Unter der Überschrift „Offene Themen“ können Interessentinnen und Interessenten auch eigene Vorschläge einbringen.

 

I. Grundlagen und Konzeptentwicklung

 

II Gesundheitskompetenz in Lebenswelten fördern

 

III Medien und Gesundheitskompetenz

 

IV Gesundheitskompetenz als Standard auf allen Ebenen im Gesundheitssystem verankern

 

V Die Kommunikation zwischen Gesundheitsprofessionen und Patientinnen und Patienten bzw. deren Angehörigen verständlich und wirksam gestalten

 

VI Die Navigation im Gesundheitssystem erleichtern, Transparenz erhöhen und administrative Hürden abbauen

 

VII Einen gesundheitskompetenten Umgang mit dem Krankheitsgeschehen und seinen Folgen ermöglichen und unterstützen

 

VIII Fähigkeit zum Selbstmanagement von Menschen mit chronischer Erkrankung und ihren Familien stärken

 

IX Freie Themen

 

Betreuungspersonen im Überblick

 

 

Was können Sie erwarten?

Betreuung während des Stipendiums

 

Integration in die Arbeitsschwerpunkte der beteiligten Institute

Die Stipendiaten werden (u.U. virtuell) in die beteiligten Institute und deren Arbeitsschwerpunkte integriert, Arbeitsplätze und technische Ausstattung, Zugang zu Literatur, Datenbanken und der Standardsoftware steht ihnen zur Verfügung. An allen Einrichtungen existieren Fachbibliotheken, die von den Stipendiaten genutzt werden können, an der MHH erhalten sie zudem einen kostenlosen, internetbasierten Zugang zu einem umfangreichen Pool von wissenschaftlichen Journalen.

 

Betreuung

Jede Stipendiatin und jeder Stipendiat hat zwei Betreuer oder Betreuerinnen, die jeweils inhaltlich und methodisch beratend und unterstützend während des gesamten Zeitraums der Promotion zur Verfügung stehen.

Zudem werden die Stipendiaten von einer Programmkoordination betreut und unterstützt, unter anderem in allen organisatorischen oder finanziellen Belangen rund um das Promotionsprogramm (z. B. Terminierung der Kolloquien, Seminarplanung, Stipendien, Tagungsgelder usw.), incl. der Unterstützung der Kommunikation und Organisation zwischen Stipendiaten und Betreuungspersonen der Forschungsarbeiten.

 

Curriculum

 

Begleitendes Curriculum während der Promotionsphase über drei Jahre

Die Seminare und Methodenwerkstätten finden in der Regel in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Für die Seminare, Methodenwerkstätten und allen weiteren Veranstaltungen stehen kontinuierlich ein Unterrichtsraum, ein PC-Raum mit Computern und zwei weitere Seminarräume zur Verfügung. Ergänzend können weitere Räume der Hochschule, z.B. der Personalakademie der MHH, genutzt werden.

Theoretische Grundlagen z.B.

Praxisbezogene Grundlagen

Methodische Grundlagen und praktische Übungen, z.B.

Beratung und Begleitung durch Methodenwerkstatt –Kolloquium

Diskussionsforen und Workshops zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen

Kompaktkurs/ Summer School

Lehr- und Vortragserfahrungen sammeln durch supervidierte Lehrtätigkeit

Lehre in ausgewählten Seminaren, Vorträge auf Tagungen, Vorbereitung und Supervision

Übersicht Aufbau des Promotionsprogramms

 

Abschluss

Die Studierenden werden an der Medizinischen Hochschule Hannover immatrikuliert, sie erwerben mit der Teilnahme am Programm und der erfolgreichen Dissertation den Doktortitel „Dr. Public Health“.

Ausnahmen bilden die Stipendiaten, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Pädagogischen Hochschule Freiburg oder der Universität Hildesheim betreut werden. Sie können immatrikuliert werden und erwerben mit der Teilnahme am Programm und der erfolgreichen Dissertation den Doktortitel der jeweiligen Hochschule.