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Einzelzentrum: Neuromuskuläre Erkrankungen

    

Klinische Schwerpunkte des Muskelzentrums bilden die Betreuung von Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und anderen Motoneuronerkrankungen wie der Spinalen Muskelatrophie (SMA), die Sprechstunde für Post-Polio-Syndrom-Patienten und die Versorgung von Patienten mit verschiedenen entzündlichen oder erblichen Muskelerkrankungen und peripheren Nervenstörungen (z. B. Muskeldystrophien, Myositiden, Myasthenia gravis, chronische entzündliche oder erbliche Neuropathien). Zum durch die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) zertifizierten Muskelzentrum gehören auch die Kliniken und Institute für Neuropädiatrie, Kardiologie, Pneumologie, Immunologie, Neuropathologie, Neuroradiologie und Humangenetik.

Zur Diagnosefindung stehen neben der klinischen Beurteilung umfangreiche Laboruntersuchungen, genetische Tests sowie moderne bildgebende und neurophysiologische Verfahren in Abteilungen mit langjähriger Erfahrung mit neuromuskulären Erkrankungen zur Verfügung. Ferner können Muskel- und Nervenbiopsien durchgeführt werden, die in der Abteilung für Neuropathologie und ggf. anderen Speziallaboren begutachtet werden.

Das Team der neuromuskulären Sprechstunde ist in nationalen und internationalen Netzwerken zur Entschlüsselung von Risiko-/ verlaufsmodifizierenden Faktoren sowie Biomarkern und Durchführung klinischer Therapiestudien aktiv.

   

Kompetenzen des Einzelzentrums:

  • Krankenversorgung (u.a. multidisziplinäre symptomatische Therapie)
  • Therapiestudien (national/international)
  • Sozialberatung
  • Lehre
  • Forschung

  

Weiterführende Links:

   

Patientenorganisationen:

   

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für neuromuskuläre Erkrankungen

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Prof. Dr. med. Susanne Petri

Klinik für Neurologie
Medizinische Hochschule Hannover

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