PD Dr. med. Ingmar Mederacke – Curriculum Vitae


PD Dr. med. Ingmar Mederacke ist Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach dem Medizinstudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz begann er 2007 seine klinische Ausbildung in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Dr. M.P. Manns. Seit 2018 ist er Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Als Oberarzt der Klink betreut er seit 2018 die Privatstation 38.

Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Wulf-Otto Böcher in der Universitätsmedizin in Mainz und promovierte 2007 mit der Arbeit „Phänotyp und Funktion dendritischer Zellen bei chronischer Hepatitis-B-Virus-Infektion“. Das klinische und wissenschaftliche Interesse an Lebererkrankungen führte ihn 2007 an die MHH. Hier führte er seine klinisch-wissenschaftliche Laufbahn in der Arbeitsgruppe von Prof. Hans Heinrich Wedemeyer fort. Er publizierte zahlreiche Arbeiten zur Diagnostik infektiöser Hepatitiden. Von 2011 bis 2014 absolvierte er seine Postdoktorandenausbildung im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes im Labor von Prof. Dr. Robert F. Schwabe an der renommierten Columbia University in New York City, USA. In dieser Zeit publizierte er zahlreiche Arbeiten zur Entstehung von Leberfibrose und Leberkrebs in hochrangingen Zeitschriften (u.a. Gastroenterology, GUT, Nature Communications, Nature Protocols). Nach der Rückkehr an die Medizinische Hochschule Hannover etablierte er eine eigenständige DFG-geförderte, grundlagenwissenschaftliche Arbeitsgruppe und untersucht aktuell Mechanismen der Leberfibrogenese im Rahmen akuter und chronischer Leberschädigung, die Rolle hepatischer Sternzellen bei der Entstehung von Metastasen sowie klinisch-hepatologische Fragestellungen. Im Jahr 2016 erhielt PD Dr. med. Ingmar Mederacke die Venia legendi für das Fach „Experimentelle Gastroenterologie“.

Aktuell werden seine wissenschaftlichen Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fritz Thyssen Stiftung sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (REBIRTH Innovation-/Synergy Grant) gefördert.