PD Dr. med. Ingmar Mederacke – Curriculum Vitae

PD Dr. med. Ingmar Mederacke ist geschäftsführender Oberarzt (Klinikadministration) und Arbeitsgruppenleiter der Klinik. Er ist Facharzt für „Innere Medizin“, „Innere Medizin und Gastroenterologie“ und trägt die Zusatzbezeichnungen „Notfallmedizin“, „Ernährungsmedizin“ und „Labordiagnostik-fachgebunden Innere Medizin“.

Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er während des Medizinstudiums in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Wulf-Otto Böcher in der Universitätsmedizin in Mainz und promovierte 2007 mit der Arbeit „Phänotyp und Funktion dendritischer Zellen bei chronischer Hepatitis-B-Virus-Infektion“. Das klinische und wissenschaftliche Interesse an Lebererkrankungen führte ihn 2007 an die MHH. Hier führte er seine klinisch-wissenschaftliche Laufbahn in der Arbeitsgruppe von Prof. Hans Heinrich Wedemeyer fort. Er publizierte zahlreiche Arbeiten zur Diagnostik infektiöser Hepatitiden. Von 2011 bis 2014 absolvierte er seine Postdoktorandenausbildung im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes im Labor von Prof. Dr. Robert F. Schwabe an der renommierten Columbia University in New York City, USA. In dieser Zeit publizierte er zahlreiche Arbeiten zur Entstehung von Leberfibrose und Leberkrebs in hochrangingen Zeitschriften (u.a. Gastroenterology, GUT, Nature Communications, Nature Protocols). Nach der Rückkehr an die Medizinische Hochschule Hannover etablierte er eine eigenständige DFG-geförderte, grundlagenwissenschaftliche Arbeitsgruppe und untersucht aktuell Mechanismen der Leberfibrogenese im Rahmen akuter und chronischer Leberschädigung, die Rolle hepatischer Sternzellen bei der Entstehung von Metastasen sowie klinisch-hepatologische Fragestellungen. Im Jahr 2016 erhielt er die Venia legendi für das Fach „Experimentelle Gastroenterologie“, diese wurde 2020 auf das Lehrgebiet „Innere Medizin“ erweitert.

Aktuell werden seine wissenschaftlichen Projekte durch die Fritz Thyssen Stiftung sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (REBIRTH Innovation-/Synergy Grant) gefördert.