Arbeitsgruppe PD Dr. med. Richard Taubert

    
Das Team Taubert beschäftigt sich wissenschaftlich mit immunvermittelten Erkrankungen der Leber vor und nach Lebertransplantation, d.h. vor allem mit autoimmunen Lebererkrankungen (insbesondere der Autoimmunhepatitis) und mit verschiedenen Abstoßungsformen nach Lebertransplantation.

Dabei untersuchen die Projekt der Arbeitsgruppe zum einen den Beitrag der zellulären (bspw. regulatorischen T-Zellen) und der humoralen (Autoantikörper oder donor-spezifische Antikörper) Immunantwort in der Pathophysiologie der immunvermittelten Lebererkrankungen. Anderseits werden neue Methoden untersucht, diese immunvermittelten Lebererkrankungen besser zu diagnostizieren oder deren Verlauf unter einer Therapie besser zu überwachen.

Zuletzt lag der Fokus vor allem auf molekularen Analysen der Genexpression in Leberbiosiegewebe zur Erforschung der Immunregulation in der Leber und zur Identifikation neuer molekularer Marker in Ergänzung zur klassischen pathologischen Lichtmikroskopie.  Für diese Projekte greifen wir auf zwei prospektive Biomaterialsammlungen (Leberbiopsien und Blutproben) bei Patienten mit autoimmunen Lebererkrankungen (seit 2010) und auf das Protokollbiopsieprogramm nach Lebertransplantation (seit 2008) zurück.

Insbesondere dieser molekulare Ansatz wurde von der Deutschen Transplantationsgesellschaft mit dem Immunsuppressionspreis 2017 ausgezeichnet.

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