Standorte der ärztlich besetzten Rettungsmittel der Anästhesiologie der MHH

Landkarte NEFs, Copyright: Hans-Peter Reiffen / Anästhesie / MHH

An Spitzentagen entsendet unsere Klinik bis zu 6 Notärzte gleichzeitig:

  • NEF Langenhagen
  • NEF DRK 1
  • NEF DRK 2
  • ITW 24h
  • ITH
  • LNA

Eine Karte mit allen Rettungswachen der Region Hannover finden Sie auf den Seiten der Feuerwehr Hannover.


Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Langenhagen

Das NEF „Akkon Hannover 32-82-1“ ist für 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Kooperation mit dem Nordhannoverschen Ortsverband der Johanniter Unfallhilfe im Einsatz. Die Johanniter stellen das Fahrzeug, welches medizintechnische Ausstattung und Medikamente über den Standard der Region hinaus mitführt und den Notfallsanitäter, welcher das Fahrzeug führt und den Notarzt an der Einsatzstelle unterstützt. Rettungsdienst ist Teamarbeit.

Pro Jahr werden fast 3.000 Einsätze absolviert. In Langenhagen ist der Ausbildungsschwerpunkt für angehende Notärzte unserer Klinik, aber auch anderer Krankenhäuser und Kliniken der MHH. So findet sich neben dem erfahrenen ausbildenden Notarzt sehr häufig ein zweiter Arzt auf dem Fahrzeug. Jährlich bilden wir derzeit rund 20 neue Notärzte aus!

Wegen der taktisch geschickten Lage der Rettungswache an der Schnittstelle zwischen den Autobahnen A2 und A352 und der Stadtrandlage ist das Einsatzgebiet sehr groß und die Einsatzanforderungen entsprechend abwechslungsreich.
Erstmalig (1984) etabliert wurde die Zusammenarbeit durch Kollegen der Abteilung, welche den Notarztdienst in ihrer Freizeit versahen. Seit 1996 war die Gestellung eines Notarztes werktags zwischen 06:45 und 17:00 Uhr vertraglich geregelt. Seit 1998 wird das NEF Langenhagen ganztags durch Mitarbeiter der Anästhesiologie der MHH besetzt.

Koordination:                                                          

OA Dr. Hans-Peter Reiffen      
Reiffen.Hans-Peter@mh-hannover.de   

Vertreter Dr. Michael Möller       
Moeller.Michael@mh-hannover.de  

Johanniter-Unfallhilfe e. V.
Nordhannoverscher Ortsverband 

Info: Praktikanten auf dem NEF Langenhagen - Ein kleiner Wegweiser


Weitere NEF-Standorte

NEF Lehrte, Copyright: Hans-Peter Reiffen / Anästhesie / MHH

Zusätzlich zur Kooperation in Langenhagen besteht seit 2011 eine Kooperation mit dem DRK in der Region Hannover.
An den Notarztstandorten Laatzen und Lehrte sind regelmäßig Notärzte unserer Klinik eingesetzt. Zusätzlich besetzen wir im Landkreis Schaumburg regelmäßig das NEF Stadthagen.
Im Rahmen der Kooperation wird jeden Wochentag einer dieser Standorte im Tagdienst von einem Kollegen unserer Klinik besetzt. Zusätzlich ist ein weiterer Kollege an zwei Tagen für 24h und an einem weiteren Tag für einen Tagdienst an einem der Standorte tätig.
 
Koordiniert werden die Einsätze der Kollegen auf den Notarzteinsatzfahrzeugen des DRK in der Region Hannover durch: 

Dr. Mirko Sroka
Sroka.Mirko@mh-hannover.de
 


Intensivtransportwagen (ITW)

Ebenfalls rund um die Uhr wird der Intensivtransportwagen (91-87-10) der Johanniter Unfallhilfe mit Standort in Hannover ärztlich besetzt. Das Einsatzgebiet umfasst ganz Niedersachsen.

Aufgrund der weitgreifenden strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen wird es immer häufiger nötig, gerade auch die schwerstkranken Patienten von einer Klinik in eine andere Klinik zu verlegen. Sei es, um den Patienten einer spezialisierteren Therapie zu zuführen oder aber auch um den Patienten nach Abschluss einer Spezialbehandlung in das entsendende Krankenhaus heimatnah oder in eine Spezialrehabilitationsklinik, zurück zu verlegen.

Hier ist es nicht nur möglich, die komplette komplexe Intensivtherapie lückenlos fortzuführen sondern auch bereits im entsendenden Krankenhaus die bereits getroffenen Maßnahmen noch weiter zu optimieren. Dazu setzen wir ausschließlich erfahrene Anästhesisten im Rahmen Ihrer Tätigkeit auf unseren Intensivstationen ein.

Johanniter Unfallhilfe
Anforderung Intensivtransporte

Ärztlich besetzt durch Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der MHH


Intensivverlegungshubschrauber (ITH) "Christoph Niedersachsen"

Christoph Niedersachsen, Copyright: Karin Kaiser / MHH

Seit August 2009 koordiniert die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Rahmen einer Kooperation mit der DRF Luftrettung die medizinische Leitung des Intensivtransport- (ITH) „Christoph Niedersachsen“. Der Hubschrauber ist am Flughafen Hannover Langenhagen stationiert und 24 Stunden am Tag, also rund um die Uhr in Bereitschaft. In Niedersachsen gibt es neben diesem Standort nur noch den Christoph 26 in Sanderbusch, welcher nächtliche Einsätze übernehmen kann. Damit das überhaupt möglich ist, sind alle Piloten in der Benutzung von Nachtsichtgeräten ausgebildet und verfügen über die Lizenzen für den Instrumentenflug. Bei Nachteinsätzen besteht das Team aus Notarzt und Notfallsanitäter sowie zwei Piloten, tagsüber gibt es nur einen Piloten. Als Einsatzmaschine wird in Hannover grundsätzlich ein Hubschrauber neuester Bauart, derzeit Airbus H145 verwendet.

„Christoph Niedersachsen“ führt als einziger Hubschrauber in ganz Niedersachsen lebenswichtige Intensivtransporte von Patienten zwischen Kliniken durch. Dazu kommen Flüge mit Inkubatoren und ECMO-Teams sowie Primäreinsätze. 
Für Intensivtransporte wird der Hubschrauber von den Krankenhäusern oder Leitstellen über die Koordinierungsstelle Hannover des Landes Niedersachsen angefordert (Tel. 0800 112 112 5). Die Vorlaufzeit für Intensivtransporte beträgt tagsüber 15 Minuten, nachts 30 Minuten nach Einsatzbestätigung. Im Jahr werden durchschnittlich rund 900 Einsätze geflogen. Davon entfallen etwa 25-30 Prozent auf Notfalleinsätze (Primäreinsätze), zu denen „Christoph Niedersachsen “ tagsüber bei Nichtverfügbarkeit anderer Rettungshubschrauber alarmiert wird. Nachts ist der „Christoph Niedersachsen“ der einzige Hubschrauber für Primäreinsätze außerhalb der ostfriesischen Inseln.

Entsprechend der anspruchsvollen Aufgaben, welche es an diesem Arbeitsplatz zu bewältigen gilt, werden hier nur erfahrene Fachärzte für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin, der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und weiterer Zusatzqualifikationen eingesetzt. Leitender Hubschrauberarzt ist Dr. Michael Möller, er wird von Dr. Hans-Peter Reiffen vertreten.
 


Leitende Notarztgruppe Hannover (LNA Gruppe)

LNA Übung 2019, Copyright: Hans-Peter Reiffenl / Anästhesie / MHH

Ein Leitender Notarzt wird in der Region immer dann eingesetzt, wenn mehr als fünf Patienten (MANV-5) an einer Einsatzstelle zu versorgen sind oder mehr als zwei Notärzte eingesetzt werden. Täglich sind zwei Leitende Notärzte ehrenamtlich im Dienst, sie werden bei Bedarf über digitale Funkmeldeempfänger alarmiert und von einem Alarmfahrzeug abgeholt und zur Einsatzstelle gebracht.
Dem LNA steht immer ein Beamter der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Hannover (B-Dienst) als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zur Seite. In der Region Hannover kommt noch ein in regionalen Gegebenheiten kundiger Fachberater San der örtlich zuständigen Hilfsorganisation zur Unterstützung des B-Dienstes hinzu. Täglich befinden sich zwei leitende Notärzte im Rufdienst.

Insgesamt sieben Ärzte der Klinik (Dr. Capewell, Dr. Friedrich, Dr. Kirchhoff, Dr. Möller, Dr. Reiffen, Dr. Sroka und Dr. Temps) beteiligen sich am gemeinsamen Leitenden Notarztdienst der Landeshauptstadt und der Region Hannover. Weitere 10 Ärzte, welche alle ebenfalls die Qualifikation zum LNA besitzen, sind aktiv in der LNA-Ergänzungsgruppe, welche ab der Alarmstufe "MANV-10" (über 20 Verletze) zusätzlich zum regulären Rettungsdienst zum Einsatz kommt. Insgesamt besteht die LNA Gruppe aus 22 Leitenden Notärzten und die Ergänzungsgruppe aus 32 weiteren Kollegen.


Ansprechpartner

Dr. Hans-Peter Reiffen

Oberarzt
Leiter Fachbereich
Notfallmedizin

Reiffen.Hans-Peter@mh-hannover.de

Dr. Mirko Sroka

Oberarztvertreter
Stellv. Leiter Fachbereich
Notfallmedizin

Sroka.Mirko@mh-hannover.de