Narkose- und Intensiv-EEG

Schultz

Die Elektroenzephalographie (EEG), d.h. die Registrierung der Hirnströme, eignet sich zur Patientenüberwachung im Operationssaal und auf der Intensivstation.

Eine wesentliche Indikation für den Einsatz des EEG im Operationssaal ist die Beurteilung der Effekte hypnotisch wirkender Substanzen.

Anwendungsgebiete auf der Intensivstation sind die Sedierungssteuerung, die Therapiesteuerung, z. B. im Status epilepticus, die Zustands- und Verlaufsbeurteilung bei komatösen Patienten sowie die diagnostische Nutzung im Hinblick auf epilepsietypische Aktivität und umschriebene zerebrale Funktionsstörungen.

Ziele der Arbeitsgruppe sind die Optimierung der Narkoseüberwachung und der Intensivtherapie unter Zuhilfenahme des EEG.

Hierbei bestehen derzeit die folgenden Arbeitsschwerpunkte:

  • Genderspezifische Effekte bei i. v.- und Inhalations-Anästhetika
  • Xenon: Korrelation von Klinik und neurophysiologischen Parametern
  • Wach- und Narkose-EEG bei Kindern unterschiedlichen Alters
  • Epilepsietypische EEG-Aktivität unter Sevofluran

 


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PD Dr. med. Barbara Schultz

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Schultz.Barbara@mh-hannover.de