Station 14 Interdiziplinäre Intensivstation

Die Station 14 ist eine interdisziplinäre internistische Intensivstation. Der Versorgungsauftrag der Station liegt in der Betreuung überwiegend schwerst kranker Patienten mit Erkrankungen aus dem gesamten Bereich der inneren Medizin. Die Interdisziplinarität spiegelt sich auch in der Leitung / oberärztlichen Besetzung der Station durch Prof. T. Welte / Prof. M. Hoeper (Pneumologie), Prof. H. Haller / PD Dr. S. David (Nephrologie) und Prof. M. Manns / Dr. A. Schneider (Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie) wider.

Das Leistungsspektrum der Station umfasst alle Teilaspekte der internistischen Intensivmedizin. Der Schwerpunkt der MHH im Bereich Tranplantationsmedizin spiegelt sich auch im Patientenkollektiv der Station 14 wider, auf der Patienten mit hohem Dringlichkeitsstatus (high urgency) auf die Lungen- oder Lebertransplantation warten. Weiterhin ist auch die Behandlung der Sepsis / MODS (multi organ dysfunction syndrome), häufig unter Immunnsuppression (nach Knochenmarktransplantation oder Transplantation solider Organe), ein Schwerpunkt des klinischen Spektrums der Station. Ebenso werden Patienten mit lebensbedrohlichen Vergiftungen behandelt.

Neben den 14 Beatmungsbetten steht auch ein Schock-/Interventionsraum, sowie das gesamte Armentarium extrakorporaler Verfahren (ECLA - extracoproreal lung assist, ECMO - extrakorporale Membranoxygenierung, PROMETHEUS - Leberdialyse, EDD - extended daily dialysis, PE - Plasmapherese) zur Verfügung, um eine optimale Behandlung der Patienten und oft auch ein bridging bis zur Organstransplantation zu gewährleisten. Darüber hinaus stellt die Station die Versorgung internistischer Patienten mit zentralen Venenkathetern und Pleura- Ascitesdrainagen sicher.