Das PET-Zentrum der MHH
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Im 2013 neu eröffneten, erweiterten PET-Zentrum der MHH wird mit neuester Technik hochempfindliche und genaue Diagnostik zu speziellen Fragen der Tumor-, Entzündungs-, Herz-, und Hirndiagnostik betrieben.

Durch eine Technologie-Partnerschaft mit der Firma Siemens ist gewährleistet, dass der Bereich nachhaltig auf dem aktuellsten Stand der Technik bleibt und die MHH auch weiter eine Vorreiterrolle in der PET einnimmt.

Historisch gesehen kann die MHH als einer der ersten PET-Betreiber Deutschlands auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken. Aufgrund der Ausstattung mit einem Zyklotron und einem Radiochemie-Labor neben der PET-CT Kamera sind Synthese und Einsatz kurzlebigster Substanzen möglich, die an Zentren ohne Zyklotron nicht einsetzbar sind.

Für die PET-Diagnostik werden an der MHH neben dem klinisch zugelassenen kommerziellen Tracer Fluordeoxyglukose auch weitere innovative Tracer eingesetzt, für die eine eigene Herstellungserlaubnis besteht und somit die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Mehr Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Leistungsspektrum PET-Zentrum

Virtueller Besuch im PET-Zentrum

Eingang

Bitte melden Sie Sich zunächst bei unserer Anmeldung im Eingangsbereich von Gebäude K7 auf Ebene H0. Der Eingang zum PET-Zentrum befindet sich im hinteren Bereich des Hauptkorridors.
 

Empfang

Direkt hinter dem Eingang liegt ein Empfangsbereich, in dem die MTAs des Zentrums untersuchungs-spezifische Dokumente vorbereiten. Für den Patienten und Angehörige gibt es einen Wartebereich.

Arztgespräch

Im Gespräch mit dem Arzt wird der Patient über den Untersuchungsablauf. Die venöse Injektion des PET-Radiopharmakons erfolgt entweder in einem Applikationsraum, oder direkt an der Kamera.

Warten nach Applikation

Während Radiopharmakon-Aufnahme ist ein entspanntes Warten wichtig, um ungewünschte Anreicherungen in der Muskulatur zu vermeiden. Das PET-Zentrum hat 3 individuelle Räume für die Patienten.

Scanner

Zur eigentlichen Untersuchung geht es dann in den Kameraraum. Am Biograph mCT 128 Flow der MHH wird die Untersuchung durchgeführt.
 

MTA-Betreuung

Die MTAs sorgen für eine komfortable Lagerung und steuern das System mit Sichtkontakt vom Kontrollraum aus.

 

Untersuchungsende

Die Aufnahmen werden detailliert analysiert. Ein Ergebnis ist deshalb direkt nach PET-Untersuchung meist noch nicht verfügbar. Es wird dem zuweisenden Arzt per Befundbrief übermittelt.
 

Nach der Untersuchung

Der Patient kann nach Untersuchungsende die Abteilung direkt verlassen und muss kaum Vorsichtsmassnahmen berücksichtigen.

 

Technische Ausstattung

Siemens Biograph mCT 128 Flow

Das neue PET-Zentrum der MHH ist mit einem PET-CT System vom Typ Siemens Biograph mCT 128 Flow ausgestattet. Eine hochmoderne Kamera mit optimaler Auflösung und Empfindlichkeit.
 

Große Öffnung

Die Kamera-Öffnung hat einen erweiterten Durchmesser von 78 cm. Hierdurch werden Platzangst verringert und flexible Lagerungsoptionen ermöglicht.
 

Ultra-HD

Die Kamera ist mit auflösungs-rückgewinnender Bildrekonstruktion ("high definition", HD) und sog. "Time-of-Flight"-Technologie ("Ultra-HD") ausgestattet.
 

Langes Gesichtsfeld

Für schnelle Aufnahmen und gesteigerte Empfindlichkeit ist das Gesichtsfeld der Kamera durch einen vierten Detektorring auf 21 cm verlängert.
 

Flow Motion

Durch kontinuierliche Tischbewegung im Gegensatz zum bisheringen schrittweisen Vorgehen werden durch "Flow Motion" flexible Untersuchungs-Protokolle möglich.
 

Quantifizierung

Quantitative Parameter für die Erstdiagnostik und Verlaufskontrollen (Standardized Uptake Value (SUV), myokardialer Blutfluss, Glukoseuptake im Vergleich zu Referenzkollektiv).
 

128-Zeilen CT

Neben der sehr hohen Genauigkeit werden umfassende Möglichkeiten zur Verminderung der Strahlenexposition, zur Beschleunigung der Untersuchung und zur Steigerung des Patientenkomforts geboten.