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Prof. Dr. med. Karl-Walter Sykora – Curriculum Vitae

    
Karl-Walter Sykora wurde 1954 in Bonn geboren. Er studierte Humanmedizin in Bonn, Lübeck und Berlin und begann seine pädiatrische Ausbildung an der Freien Universität Berlin (H.Helge). Seine Promotion wurde am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin unter Anleitung von Prof. K. Moelling erstellt und befasste sich mit einem tumorvirologischen Thema. Er verbrachte dann 7 Jahre in USA (New York). Nach einem 3-jährigen Forschungsaufenthalt mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dann der Rudin Foundation am Sloan-Kettering Cancer Center setzte er seine Facharztausbildung („Residency training“) am New York Hospital Cornell University Medical Center (M. New) für 3 Jahre fort. Er begann dann eine Spezialistenausbildung in pädiatrischer Hämatologie-Onkologie („Fellowship training“) am kombinierten Ausbildungsprogramm Cornell University/Sloan-Kettering Cancer Center. Danach kam er an die MHH Hannover und arbeitete zunächst als Assistent, dann Oberarzt in der pädiatrischen Hämatologie-Onkologie.

Wichtige Einflüsse für seine Ausbildung in Hämatologie und Gerinnungsmedizin hatten M. Hilgartner  J. Bussel (New York) und M. Bartels (Hannover), in Onkologie H.J. Riehm (Berlin und Hannover) und K.Welte (Hannover) P. Myers (New York), und in Stammzelltransplantation R. O’Reilly (New York).

K-W. Sykora hat eine Subspezialistenanerkennung für Hämostaseologie in der Pädiatrie und ist Teil des Hämophiliezentrums der MHH. Hier ist sein Schwerpunkt die Behandlung von Patienten mit Hämophilie und die Erforschung von Inhibitoren bei diesen Patienten.

Sein wichtigster Schwerpunkt ist die Stammzelltransplantation bei nichtmalignen Erkrankungen (Immundefekte, Stoffwechselerkrankungen, und Hämoglobinopathien) sowie die Entwicklung von Konditionierungsregimen für diese Erkrankungen.