Arbeitsgruppe "ECMO - Extracorporale Membranoxygenierung"

   

Hintergrund unserer Forschungsarbeit

   
Organersatz beim Kreislaufversagen - wenn konservative Therapieansätze nicht zum Erfolg führen, ist ein extracorporales Verfahren die Therapieoption der Wahl. Komplikationen an der ECMO haben den Einsatz oftmals limitiert und der Zeitraum für den Patienten an diesem Verfahren stabilisiert zu werden, war oftmals zu kurz. Die Arbeitsgruppe ECMO hat sich dieses Problems angenommen und erfolgreich schon einige deutliche Verbesserungen der Therapie erreichen können. Damit werden zum einen längere Phasen an ECMO stabil durchführbar und zum anderen kann die Indikationsstellung erweitert werden. Bisher erreichte Meilensteine sind:

1. | Erfolgreiche Durchführung von Wach-ECMO auch bei kleinen Patienten

2. | Mobilisation der Patienten an ECMO

3. | ECMO zur Unterstützung der Herzfunktion bei Lungentransplantation


Forschungsschwerpunkte und Ziele der "AG ECMO"

   
Die Ziele der "AG ECMO" sind:
   

  • Erhöhung der Patientensicherheit mittels Wach-ECMO und Verhinderung von Sekundärkomplikationen (Sedierungsfolgen, Beatmungsfolgen, Neuropathien)
  • Optimierung der Zugangswege und dadurch Eröffnung neuer Einsatzmöglichkeiten für Extracorporale Ersatzverfahren 
  • Verbesserung der etablierten ECMO-Protokolle durch Standardisierung und Surveillance 
  • Die Ergebnisse der Studien sollen dazu beitragen, ECMO-Therapien noch sicherer zu machen und sie so für weitere Krankheitsbilder und Patientengruppen zu einer lebensrettenden Option zu machen.

   

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