Arbeitsgruppe "Infusionstherapie"

   

Hintergrund unserer Forschungsarbeit

   
Die praktizierten Behandlungsverfahren und insbesondere die Therapie schwerkranker Patienten auf der Intensivstation sind ohne die moderne Infusionstherapie nicht mehr denkbar. Darüber hinaus stellt die stetige Weiterentwicklung der therapeutischen Behandlung und die damit einhergehende steigende Komplexität der Infusionstherapie auf der Intensivstation sowohl das ärztliche als auch das pflegerische Personal vor Herausforderungen und Probleme.

Die Anzahl der dem schwer kranken Patienten zu verabreichenden Medikamente und Infusionslösungen ist im Laufe der Zeit immer größer, die Therapiestandards komplexer und aufwendiger geworden.  Die Infusionstherapie damit stellt einen der vulnerabelsten und fehleranfälligsten Bereiche unserer therapeutischen Maßnahmen dar.

Die Arbeitsgruppe Infusionstherapie beschäftigt sich mit allen Facetten dieses Themenkomplexes: Von der Grundlagenforschung bis zur klinischen und praktischen Umsetzung der neu gewonnen Erkenntnisse.


Forschungsschwerpunkte und Ziele der AG Infusionstherapie

   
Ziel aller Forschungsaktivitäten ist es, die Infusionstherapie zu optimieren und damit die Sicherheit für den Patienten zu erhöhen. Insbesondere geht es um:
   

  • in vitro/in vivo Analysen zur Entstehung und Auswirkung von partikulären Verunreinigungen von Infusionslösungen
  • Reduktion der Fehlerhäufigkeit bei der Applikation von Medikamenten
  • Reduktion von Inkompatibilitätsreaktionen und Partikelentstehung in den Infusionslösungen
  • Weiterentwicklung von Softwaretools zur Analyse von Inkompatibilitäten und Entwicklung eines standardisierten Lumenarrangements auf der Intensivstation
  • Entwicklung und Evaluation von Ausbildungsmodulen für Ärzte und Pflegende zur schnellen Umsetzung neuer therapeutischer Strategien auf der Intensivstation
  • Wirksamkeit von In-line Filtration bei kritisch kranken Kindern
      

Ansprechpartner

   

Weiterführende Links