Autoimmunität und Immunologie mit Schwerpunkt B-Zell Immunologie (Prof. Dr. Meyer-Bahlburg)

 

Forschungsschwerpunkte

 
Autoimmunerkrankungen entstehen durch eine gestörte Selbsttoleranz, d.h. körpereigene Bestandteile werden als fremd erkannt und lösen eine Entzündungsreaktion aus, wie zum Beispiel beim kindlichen Rheuma. Im Gegensatz dazu liegt bei Immundefekten eine Störung des Immunsystems vor, die eine adäquate Reaktion gegen Erreger verhindert, so dass es zu zahlreichen und schweren Infekten kommen kann. Interessanterweise können aber auch bei Patienten mit primären Immundefekten Autoimmunsymptome auftreten.
In der Arbeitsgruppe Autoimmunität und Immunologie forschen wir an den Ursachen dieser Erkrankungen, insbesondere im Hinblick auf die B-Lymphozyten (kurz: B-Zellen). B-Zellen produzieren nach Aktivierung und Reifung schützende Antikörper – eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Es kann jedoch auch zur Produktion von Autoantikörpern und damit zur Entwicklung von Autoimmunität kommen.

Zudem interessieren wir uns für basophile Granulozyten (kurz: Basophile), da diese mit B-Zellen interagieren können. Dabei befassen wir uns sowohl mit grundlagenorientierten Fragestellungen als auch mit translationalen Projekten, in denen es um Autoimmunerkrankungen wie der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) und dem systemischen Lupus erythematodes (SLE) sowie dem Immundefekt Hyper-IgE Syndrom geht.

 

 

Prof. Dr. Almut Meyer-Bahlburg

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