Verbrennungschirurgie

Prof. Vogt steht mit einer Krankenschwester am Patientenbett und erklärt den Befund.

Die MHH als Klinik der Supramaximalversorgung stellt auch die regionale und überregionale Versorgung schwerbrandverletzter Patienten im Raum Niedersachsen und Norddeutschland sicher. Auf unserer Intensivstation für Schwerbrandverletzte, die nach den modernsten Standards neu eingerichtet wurde - stehen sechs Betten mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung (Abbildung 1, Patientenzimmer). Zur optimalen Versorgung steht außerdem ein direkt angeschlossener Erstversorgungsraum (Schockraum) zur Verfügung, wo Basismaßnahmen der Erstversorgung unter spezieller Berücksichtigung einzelner Aspekte des schweren Krankheitsbildes (Anhebung der Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit zur Verhinderung der Auskühlung des Patienten, Spezialwanne zur keimfreien, schonenden Hydrotherapie, voll ausgerüsteter Anästhesie-Arbeitsplatz mit Narkosemöglichkeit, Patientenlifter zur schonenden Umlagerung etc.) durchgeführt werden können.

Neben Verbrennungen werden Elektrounfälle, Chemieunfälle sowie lebensbedrohende Erkrankungen der Haut wie z.B. die toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), nekrotisierende Fasziitiden (z.B. Fournier-Gangrän) in dem Brandverletztenzentrums der MHH behandelt.


DGPRÄC: Verbrennungschirurgie

Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (Abkürzung: DGPRÄC) ist ein Berufsverband und die wissenschaftliche Fachgesellschaft für plastische Chirurgen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Die DGPRÄC wurde am 16. Oktober 1968 in Bochum unter dem Namen „Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen“ (VDPC) gegründet, der 2005 angepasst wurde. Mitglieder der DGPRÄC sind ausschließlich Fachärzte für Plastische Chirurgie bzw. für Plastische und Ästhetische Chirurgie.