Allgemeine Informationen zum Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich (bis 1978 Arbeitsgruppe) Klinische Psychologie besteht seit 1970 und kann damit auf eine lange Tradition in der MHH zurückblicken. Der ursprüngliche Plan der Einrichtung einer eigenständigen Abteilung Klinische Psychologie im damaligen Department für Neurologische und Psychologische Medizin konnte aufgrund finanzieller Einschränkungen nicht realisiert werden. Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie war Vorläufer und Keimzelle der 1974 eingerichteten Abteilung für Medizinische Psychologie und hat bis zu diesem Zeitpunkt den Unterricht in Medizinischer Psychologie erarbeitet und durchgeführt. Seitdem arbeitet die Klinische Psychologie integriert in das Aufgabenspektrum der Psychiatrischen Klinik, mit jeweils eigenständigen Akzenten in Forschung und Lehre sowie speziellen Angeboten in der Patientenversorgung. Im Frühjahr 2012 wurde vom Senat der MHH die Umbenennung in Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Sexualmedizin beschlossen.

​Schon bei der Gründung wurden die Bereiche als Kernaufgaben der Klinischen Psychologie definiert, die die spätere praktische Arbeit mit Ergänzungen und Modifikationen bis heute dominierten: (a) Lehre in medizinischer und klinischer Psychologie sowie in Psychiatrie, (b) klinisch-psychologische Diagnostik, (c) methodische Beratung und (d) Entwicklung psychotherapeutischer, speziell verhaltenstherapeutischer, Behandlungstechniken. Der Arbeitsbereich entwickelte sich darüber hinaus zu einer aktiven Forschungseinheit und dient der berufsgruppenspezifischen Organisation sowie der Supervision und Weiterbildung der in der Klinik tätigen Psychologinnen und Psychologen. Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte liegen seit langem in der Sexualforschung und Behandlung sexueller Störungen, wo es seit 1987 auch eine enge Kooperation mit der Urologischen Klinik sowie mit anderen Abteilungen der MHH gibt. Darüber hinaus waren neben verhaltenstherapeutischen Behandlungen und Weiterbildung in Verhaltenstherapie die Entwicklung und Anwendung von Konzepten der stationären Gruppenpsychotherapie, die forschungsmethodische Beratung und Betreuung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Doktorandinnen und Doktoranden und ein umfangreiches Unterrichtsangebot im Psychiatrieunterricht für Medizinstudentinnen und -studenten und in der psychotherapeutischen Weiterbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten von maßgeblicher Bedeutung.

Der Arbeitsbereich wurde von 1970 bis 1994 von Herrn Prof. Dr. Dipl.-Psych. D. Langer geleitet, von 1994 bis 1997 von Herrn Prof. Dr. A. Kuhr, von 1997 bis 2017 von Herrn Prof. Dr. Dipl.-Psych. U. Hartmann und seit 2017 von Herrn Prof. Dr. T. Krüger.

Wichtige Informationen

   

   

Unser Arbeitsbereich kooperiert mit folgenden Institutionen

Logo der deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft - Abkürzung als gelber Schriftzug

Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTW)

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Logo des Lehrinstituts für Sexualmedizin und Sexualtherapie - Abkürzung als weißer Schriftzug mit umgdrehten I auf türkisem Untergrund

Lehrinstitut für Sexualmedizin und Sexualtherapie Hannover (LiSS)

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Logo des Sexualmedizinischen Kompetenzzentrums - Schriftzug neben blumenartigen Symbol

Sexualmedizinisches Kompetenzzentrum Hannover (SMK)

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