Neurometabolismus & Psychotherapie

AG - Leitung: Prof. Dr. med. Kai G. Kahl

Psychisch Kranke leben kürzer. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Patienten mit Depressionen, bipolaren Erkrankung und Schizophrenie ist 8-15 Jahre geringer verglichen mit Daten aus der Normalbevölkerung. Das als „mortality gap“ bekannte Phänomen ist in den letzten Jahrzehnten größer geworden und überwiegend auf die frühzeitige Entwicklung kardiometabolischer Erkrankungen zurück zu führen. Meta-Analysen bestätigen in der Tat eine höhere Prävalenz des metabolischen Syndroms, Typ-2 Diabetes mellitus und kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patienten mit Schizophrenie, Depression und Bipolaren Erkrankungen. Neben Lebensstilfaktoren (Ernährung, Fitness, soziales Netzwerk) sind neurobiologische Faktoren wirksam.

Die Erforschung des Brain-Heart-Interface steht im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe.