Einzelzentrum: Autoimmune Enzephalomyelitiden

    
Zu den seltenen autoimmunen Enzephalomyelitiden gehören die Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen (NMOSD) und die antikörpervermittelten Enzephalitiden. Bei diesen Erkrankungen handelt es sich um schwerwiegende, sich in der Regel akut manifestierende Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Betreuung erfolgt im Zentrum sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting. Nicht selten ist für die Erstdiagnose und Behandlung der NMOSD und der antikörpervermittelten Enzephalitiden aufgrund des Schweregrades ein stationärer Aufenthalt in der Klinik für Neurologie notwendig. Eine ambulante Nachbehandlung durch ein Expertenteam erfolgt im Zentrum in der Poliklinik der Klinik für Neurologie (Spezialsprechstunde für neuroimmunologische Erkrankungen). Für keine der Erkrankungen gibt es derzeit zugelassene Therapien, eine frühe Immuntherapie ist aufgrund des schwerwiegend und rasch zu Behinderung führenden Verlaufs notwendig und bedarf daher einer umfassenden Beratung. Patienten können von umliegenden Kliniken und fachärztlichen Kollegen zur Zweitmeinung an das Zentrum (stationär und ambulant) über- oder eingewiesen werden.

   

Kompetenzen des Einzelzentrums:

  • Krankenversorgung (Diagnostik und Therapie; ambulant und stationär)
  • Studien (Aufnahme in Registerstudien)
  • Lehre
  • Forschung

  

Weiterführende Links:

   

Patientenorganisationen:

Sobald uns neue Informationen zu Patientenorganisationen für diesen Erkrankungsbereich vorliegen, stellen wir diese hier online.

   

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für autoimmune Enzephalomyelitiden

Prof. Dr. med. Corinna Trebst

Klinik für Neurologie
Medizinische Hochschule Hannover

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PD Dr. med. Kurt-Wolfram Sühs

Klinik für Neurologie
Medizinische Hochschule Hannover

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