Projektinhalte 'DigiMedfF'

Das Projekt DigiMedfF, Digitale Zukunft der Medizin für Frauen, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, wurde am 10.10.2017 für 15 Monate bewilligt. Nach einer inhaltlichen Eingrenzung auf den Bereich der zukünftig für die Ausübung des Berufs als Arzt oder Ärztin benötigten digitalen Kompetenzen – also auf die in der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung zu vermittelnden Kompetenzen in der digitalisierten Medizin – konnte es mit dem Dienstantritt der Projektkoordinatorin am 01.03.2018 seine Arbeit aufnehmen. Es ist als exploratives qualitatives Forschungsprojekt angelegt. Expert_inneninterviews bilden den Kern des Projekts, das von einem multidisziplinären wissenschaftlichen Beirat begleitet und mitgesteuert wird. Ziel ist es, mögliche Defizite auf dem Weg zu einer digitalisierten Medizin benennen zu können und Hinweise zu finden, die Ärztinnen in Zukunft eine gleichberechtigte Teilhabe an der Entwicklung der modernen Medizin ermöglichen. Die ersten Ergebnisse aus der Studie wurden am 8. Mai 2019 auf der Tagung „Lücken im System vorgestellt“. Auf Basis der qualitativen Ergebnisse soll im Anschluss eine quantitative Befragung stattfinden, im Zuge derer die Ergebnisse aus dem ersten Projektteil auf Ihre Allgemeingültigkeit überprüft und möglich Ursachen- und Wirkungszusammenhänge herausgearbeitet werden. Die Resultate aus der quantiativen Befragung werden zusammen mit weiteren Tagungsbeiträgen in einem Sammelband im Sommer 2020 veröffentlicht werden.