Der Zukunft einen Schritt voraus

Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, bereitet den meisten Menschen Unbehagen. Daher trauen sich viele von ihnen nur zögerlich an Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Testament heran. Dabei macht es durchaus Sinn, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen, wie mit dem eigenen Hab und Gut, aber auch in Gesundheitsfragen verfahren werden soll, wenn man einmal nicht mehr in der Lage ist, selbst darüber zu entscheiden.

 

MHH-Vorsorgetag der Förderstiftung MHH plus
Montag, 21. September 2020, 15.30-17.30 Uhr
Stephansstift Hannover | Kirchröder Str. 44 | 30625 Hannover

 

Präsenzveranstaltung mit max. 80 Teilnehmern
Angesichts der aktuellen Lage planen wir eine Präsenzveranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl im Stephansstift Hannover. Während der Veranstaltung gelten die üblichen Abstandsregeln, eine Maskenpflicht bis zum Sitzplatz und ein Einbahnstraßensystem auf den Fluren. Die Teilnahme ist kostenlos, aber nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an vorsorgetag@mh-hannover.de oder telefonisch unter 0511 532-8007 möglich. Entsprechend den Corona-Vorgaben benötigen wir von Ihnen und ggf. Ihrer Begleitung Namen, Anschrift und Telefonnummer. Geben Sie bitte auch an, welchen Vortrag zur Testamentsgestaltung Sie besuchen möchten.

Videoaufzeichnung der Vorträge per Link
Wenn die Präsenzveranstaltung ausgebucht ist oder Sie nicht vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen möchten, müssen Sie auf unsere Vorsorge-Infos nicht verzichten. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an vorsorgetag@mh-hannover.de mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Video“. Zeitnah nach der Veranstaltung erhalten Sie einen Link zum Videomitschnitt der Vorträge. Auch dieser Service ist für Sie kostenlos.

Senden Sie uns Ihre Fragen vorab per E-Mail!
Egal, ob Sie vor Ort oder virtuell dabei sind: Gerne können Sie uns Ihre wichtigsten Fragen vorab per E-Mail an vorsorgetag@mh-hannover.de stellen, damit wir diese an die Referenten weiterleiten.


Die Referenten

v.l.: Dr. Gerald Neitzke, Vorsitzender des Ethik-Komitees der MHH, Torsten Bruns und Melanie Dreyer, Bruns und Coll., Anwaltskanzlei für Familienrecht und Erbrecht, Hannover (Copyright: Kaiser, MHH et.al.)

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Dr. Gerald Neitzke (Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees der MHH) erläutert, wie Sie in einer Patientenverfügung Ihre medizinischen Behandlungswünsche im Vorhinein festlegen können – für den Fall, dass Sie krankheitsbedingt Ihren diesbezüglichen Willen nicht mehr mitteilen können. Außerdem erklärt er die Inhalte einer Vorsorgevollmacht, mit der Sie einen (juristisch) verantwortlichen Vertreter bestimmen können, der für Sie entscheidet, wenn Sie selbst nicht für sich sorgen können.

Erbrecht und Testamentsgestaltung

Torsten Bruns, Notar und Fachanwalt für Erbrecht sowie Familienrecht, erklärt allgemeine Grundlagen der Testamentsgestaltung und zeigt, was die gesetzliche Erbfolge für unterschiedliche Konstellationen bedeutet.

Erstmals bieten wir in diesem Jahr auch einen Vortrag an, der speziell auf die Besonderheiten von Patchworkfamilien zugeschnitten ist. Denn wenn man in einer neuen Beziehung - mit oder ohne Trauschein - gemeinsame Kinder hat, aber auch ältere Kinder aus einer ersten Ehe vorhanden sind, kann das Erbrecht für den Laien schnell unübersichtlich werden. Melanie Dreyer, Fachanwältin für Erbrecht, stellt anhand von Beispielen dar, wie Sie Ihren Nachlass regeln, damit all Ihre Lieben genau so versorgt sind, wie Sie es sich wünschen.

Zur Website der Kanzlei Bruns & Coll., Hannover

 

Flyer zur Veranstaltung (PDF-Download)