Dr. Gabriele Müller-Mundt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Gabriele Müller-Mundt ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin in der AG Palliativversorgung.

  Nach einer Krankenpflegeausbildung und mehrjähriger klinischer Tätigkeit absolvierte Gabriele Müller-Mundt ein Magisterstudium der Soziologie (Hauptfach), der Neueren Geschichte und der Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin. Während des Studiums begann sie als studentische Hilfkraft im Arbeitsbereich "Arbeit - Technik - Gesundheit" (Leitung Prof. Dr. Bernhard Badura) des dortigen Instituts für Soziologie. Stationen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit nach dem Abschluss des Magisterstudiums im Jahr 1991 waren das Institut für Soziologie an der Universität Bielefeld (1991-1992), das Institut für Gesundheitswissenschaften (vormals: Institut für Krankenhausbau) an der TU Berlin (1992-1995) und das Agnes Karll Institut für Pflegeforschung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe in Eschborn (1995-1998). 1999 wechselte sie an die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, wo sie in der AG Versorgungsforschung/ Pflegewissenschaft und am Institut für Pflegewissenschaft (Leitung Prof. Dr. Doris Schaeffer) tätig war und 2044 zum Dr. Public Health zu dem Thema "Leben mit chronischem Schmerz" promovierte.

Seit 2011 ist Frau Müller-Mundt wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo sie zunächst am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung tätig war.

Schwerpunkte der Forschungstätigkeit von Frau Müller-Mundt sind die patientenzentrierte- und familienorientierte Versorgungsforschung (Leben mit chronischer Krankheit, Schmerz-/Symptom- und Therapiemanagement im Alltag, Patienten-/Familienedukation und Selbstmanagementförderung) sowie Interprofessionalität und Versorgungsintegration. Am Institut widmet sich Frau Müller-Mundt vorrangig der Versorgungsforschung in der Palliativversorgung. Aktuell koordiniert sie das Projekt "Proaktive Palliativversorgung älterer Patienten in der letzten Lebensphase (ProPall)" und ist in der Entwicklung und Pilotierung einer deutschsprachigen Version des "Supportive and Palliative Care Indicator Tools (SPICT-DE)" und des "General Practice End of Life Care Indexes (GP EoL-Care Index)" involviert.