Nicola Häberle

Foto von Nicola Häberle, Promotionsstipendiatin im Programm Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)

Portrait

Nicola Häberle hat Gesundheitspädagogik (B.Sc., M.Sc.) an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg studiert. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Freiburger Forschungsstelle für Arbeitswissenschaften (FFAW GmbH). In diesem Zusammenhang ist die Erfassung psychischer Belastungen und Beanspruchungen bei der Arbeit von Interesse.

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg nimmt Frau Häberle am Promotionsprogramm ChEG teil. Im Mittelpunkt ihres Promotionsprojekts steht die organisationale Gesundheitskompetenz.

Nicola Häberle ist seit 2018 Mitglied der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie e.V. (DGMS) sowie seit 2020 Mitglied im Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz e.V. (DNGK).

Thema der Promotion

Organisationale Gesundheitskompetenz in deutschen Krankenhäusern. Bekanntheit und Grad der Umsetzung – eine empirische Untersuchung.

Hintergrund

Die Förderung der Gesundheitskompetenz in Deutschland betrifft Wissenschaft, Politik und Praxis, und es bedarf einer Integration unterschiedlicher Akteure in den Prozess. In diesem Zusammenhang wird der Fokus auf Gesundheitskompetenz fördernde Krankenhäuser gelegt. Das Konzept der Health Literate Health Care Organizations des Institutes of Medicine (Brach et al., 2012) beschreibt dabei organisationsbezogene Strategien zur Festigung oder Weiterentwicklung ausreichender organisationaler Gesundheitskompetenz.

Ziel

Verbreitung und Förderung des Konzepts der organisationalen Gesundheitskompetenz in deutschen Krankenhäusern.

Methode

Es wird eine quantitative, bundesweite Krankenhausbefragung durchgeführt, um die Bekanntheit und den Umsetzungsgrad der 10 Merkmale Gesundheitskompetenz fördernder Organisationen zu überprüfen. Mit einer vertiefenden Befragung von Krankenhäusern soll die organisationale Gesundheitskompetenz in Zusammenhang mit einer patienten- und ressourcenorientierten Versorgung untersucht werden.

Publikationen

Häberle N, Lincke HJ, Nübling M (2019). Maßnahmen auf Basis der Messung der psychischen Belastungen mithilfe des COPSOQ im Setting Schule. Welche förderlichen und hemmenden Faktoren bestehen im Prozess – eine Mixed Methods Analyse. In: Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP). „Neue Ideen für mehr Gesundheit“. Düsseldorf: Georg Thieme Verlag KG (Das Gesundheitswesen).

Lincke HJ, Häberle N, Lindner A, Nolle I, Vomstein M, Haug A, Kranich J, Nübling M (2020). Die Messung der emotional-affektiven Haltung zur Arbeit: die Skala zum Work Engagement im COPSOQ. In: Stößel U, Reschauer G und Michaelis M (Hrsg.). Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst. Band 33. Auflage 650. Freiburg: FFAS Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin, S. 175–187.

Lincke HJ, Häberle N, Lindner A & Nübling M (2021). Analyse sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 10(4), 482. https://doi.org/10.1007/s40664-021-00428-8

Lindner A, Lincke HJ, Vomstein M, Nolle I, Häberle N, Haug A & Nübling M (2021). Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in der Pandemie - Analysen mit dem Covid-19-Zusatzmodul des COPSOQ. In U. Stößel, G. Reschauer, & M. Michaelis (Eds.), Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst (Bd. 34) (pp. 182–200). Freiburg: Edition FFAS.