3 Tesla: subtile epileptogene Läsionen erkennen
Spezialisierte MRT bei Epilepsie – Kleinste Veränderungen erkennen
Modernste 3-Tesla-MRT-Technologie hilft uns, mögliche Ursachen epileptischer Anfälle genauer zu erkennen.
Epileptische Anfälle können durch kleinste Veränderungen im Gehirn ausgelöst werden, die mit herkömmlichen MRT-Untersuchungen manchmal schwer zu erkennen sind.
Mit speziellen, hochauflösenden MRT-Verfahren können wir das Gehirn besonders detailliert untersuchen und gezielt nach möglichen Ursachen der Anfälle suchen.
Unsere spezialisierten Untersuchungsverfahren
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Hochauflösende 3D-MRT-Aufnahmen: Wir erstellen besonders detailreiche Bilder des Gehirns, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten lassen. Dadurch können auch sehr kleine Veränderungen der Hirnrinde sichtbar werden.
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Gezielte Untersuchung des Hippocampus: Der Hippocampus ist eine Hirnregion, die unter anderem für das Gedächtnis wichtig ist und bei bestimmten Epilepsieformen eine besondere Rolle spielt. Spezielle MRT-Aufnahmen ermöglichen es uns, selbst feine Veränderungen in diesem Bereich zu erkennen.
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Suche nach möglichen Ursachen der Epilepsie: Wir achten insbesondere auf angeborene Entwicklungsstörungen der Hirnrinde, Vernarbungen im Hippocampus, kleine Tumoren und andere strukturelle Veränderungen, die epileptische Anfälle auslösen können.
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Messung der Hirndurchblutung (ASL-Perfusion): Mit diesem Verfahren können wir Veränderungen der Durchblutung bestimmter Hirnregionen ohne Kontrastmittel sichtbar machen. Je nach Zeitpunkt der Untersuchung kann eine erhöhte oder verminderte Durchblutung Hinweise auf die an den Anfällen beteiligten Hirnregionen geben.
Warum ist eine spezialisierte MRT wichtig?
Manche Ursachen einer Epilepsie bleiben bei einer herkömmlichen MRT-Untersuchung zunächst unentdeckt. Mit hochauflösenden Aufnahmen an einem 3-Tesla-MRT können wir Veränderungen erkennen, die auf weniger detaillierten Bildern möglicherweise übersehen werden.
Die genaue Identifizierung einer möglichen Anfallsursache ist besonders wichtig, um die weitere Behandlung gezielt zu planen und gegebenenfalls die Möglichkeiten einer epilepsiechirurgischen Therapie zu beurteilen.
Enge Zusammenarbeit mit Neurologie und Epileptologie
Durch die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Neurologinnen, Neurologen und Epileptologen können wir die MRT-Befunde mit den Beschwerden und weiteren Untersuchungen, insbesondere dem EEG, abgleichen.
Unser Ziel: Die Ursache epileptischer Anfälle möglichst genau erkennen und damit die Grundlage für eine individuell abgestimmte Behandlung schaffen.