Prof. Thomas Illig ist zum Koordinator des Nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin (NFN) im Bereich „Kohorten“ benannt worden

23.06.2020

 

Im Kampf gegen Covid-19 fördert das BMBF den Aufbau eines Forschungsnetzwerks deutscher Universitätskliniken. Das Netzwerk erforscht, wie Patientinnen und Patienten mit COVID-19 in Deutschland bestmöglich versorgt werden können.

Das Nationalen Forschungsnetzwerk der Unimedizin (NFN) mit dem Themenbereich „Kohorten“ hat das Ziel einer zeitnahen Entwicklung einer interdisziplinären und sektorenübergreifenden Gesamt-Covid-19-Kohorte.

Die Koordinierungsgruppe, bestehend aus Prof. Dr. Thomas Illig und 5 weiteren Koordinatoren, soll hierzu ein Kohorten-Gesamtkonzept erarbeiten, auf dessen Grundlage alle notwendigen Daten über einheitliche Datensatzdefinitionen in der geplanten gemeinsamen Forschungsdatenplattform zusammenzuführen. Außerdem soll die große Anzahl bereits vorhandener Kohorten in Deutschland genutzt werden, um möglichst schnell Daten generieren zu können. Deshalb soll ein Schwerpunkt der „Covid-19-Kohorte“ darin bestehen, soweit wie möglich und sinnvoll auf vorhandenen Kohorten-Studien und deren Strukturen aufzusetzen und diese zu vernetzen. Auch der Antrag des LEOSS-Konsortiums, der ebenfalls den Aufbau einer Kohorte zum Gegenstand hat, soll hier integriert werden.

Folgende Universitätsklinika werden diese Koordinierungsgruppe gemeinschaftlich organisieren: MHH (Illig), UK Frankfurt (Vehreschild), UKSH Kiel (Eickmeier), UK Würzburg (Heuschmann), Charité Berlin (Witzenrath) und GECCO (von Kalle).

Diese Universitätskliniken vereinen an ihren Standorten hervorragende Forschungs- und Versorgungskompetenzen. Sie sind bestens gerüstet, neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese schnell in die Versorgung zu bringen.

 

Infos zum Nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin