Ethik in Public Health

 

Kursziele

Die erhöhte Sensibilität für das Erkennen ethischer Fragestellungen in Public Health und die grundlegende Kompetenz zur Bearbeitung entsprechender Fragen gehören mit zum Verständnis von Professionalität im Handlungsfeld von Public Health. Die Studierenden sollen daher in der Lage sein, verschiedene handlungspraktische und methodische Herausforderungen der Public Health (insbes. bei Prävention, Surveillance, Gesundheitsberichtserstattung und Forschung) mit Hilfe von ethischen Methoden und Theorien systematisch analysieren und darauf aufbauende ethische Lösungsstrategien bewerten zu können.

Der Grundkurs zielt auf die Vermittlung von Methoden, Theorien und Entscheidungsfindungsmodelle zur strukturierten Identifizierung und praxisrelevanten Bearbeitung von ethischen Fragen in Public Health. Ausgestattet mit diesem Handwerkszeug sollen die Studierenden klassische und aktuelle ethische Herausforderungen diskutieren und Empfehlungen zum angemessenen Umgang entwickeln.

 

Kursinhalte

 

Kursumfang: 16 Stunden, jeweils im Wintersemester.

Dozenten: Dr. phil. Marcel Mertz, Dr. Hannes Kahrass, MPH

 

Im Sommersemester wird zusätzlich ein Aufbaukurs Ethik angeboten. Darin werden Anwendungsfelder aus den Bereichen der Klinischen Ethik (Therapiebegrenzung, Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik, Organspende und Transplantation, Klinische Ethikberatung) und der Forschungsethik (Stammzellforschung, Klonieren, Ethikkommissionen) in Referaten erarbeitet und diskutiert. Die Themen werden vorher mit den Kursteilnehmer/innen abgestimmt.

Kursumfang: 16 Stunden, jeweils im Sommersemester. 

Dozent: Dr. Gerald Neitzke