Maligne Hyperthermie Beratung

Bei der Malignen Hyperthermie handelt es sich um eine seltene Stoffwechselstörung der Skelettmuskulatur, die in aller Regel durch bestimmte Narkose-Medikamente ausgelöst wird. Die genetische Veranlagung tritt häufig auf (Schätzungen bis zu 1:400), klinische Zwischenfälle allerdings sind seltener (ca. 1:10.000 - 1:250.000.) Daher schließt eine unauffällige Narkose die Veranlagung nicht aus: der Patient könnte trotzdem in Gefahr sein. Der Verlauf einer MH-Krise ist charakterisiert durch einen massiv gesteigerten Stoffwechsel, Muskelsteifigkeit, Herzrhythmusstörungen und hohe Körpertemperatur. Unbehandelt führt die MH in ca. 80% der Fälle zum Tode.

  • Wie kann man die Diagnose sichern?
  • Nach einem Zwischenfall mit Maligner Hyperthermie: Was sind die nächsten Schritte?
  • Welche Narkoseverfahren und welche Sicherheitsvorkehrungen sind bei bekannter Maligner Hyperthermie anzuwenden?
  • Welche neuromuskulären Erkrankungen sind ebenfalls mit dem Risiko einer Malignen Hyperthermie assoziiert?

Wir helfen Patienten und Kollegen bei Fragen rund um das Thema Maligne Hyperthermie.

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Ansprechpartner

Dr. Sebastian Heiderich

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Michael Reitz

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Nina Zieger

Assistenzärztin in Weiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin

Kontakt

Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Carl-Neuberg-Strasse 1
30625 Hannover

ane.malignehyperthermie@mh-hannover.de