Pathomechanismen der Infektion (BD P 11)

Qualifikationsziele

Vorlesung:

Die Studierenden kennen nach Besuch der Vorlesung den Aufbau, die wichtigsten Komponenten und Wirkweisen des Immunsystems von Säugern. Die Studierenden wissen, wie diese Komponenten ineinander greifen, um ein funktionierendes Immunsystem im Gesamtorganismus aufrecht zu erhalten und verfügen dabei zum Teil auch über neueste Erkenntnisse der Forschung.

Praktikum:

Die Studierenden führen in den beteiligten Arbeitsgruppen nach Vereinbarung ein Forschungprojekt durch. Dabei wenden sie bereits erlernte Methoden aus den Bereichen der Omics-Technologie (Proteomics, Transcriptomics, Metabolomics, Glycomics, Genomics) und Bildgebung an und erlernen neue, in der Vorlesung vorgestellte Methoden wie „datenintensive“ Felder der aktuellen Infektionsbiologie, wie z.B. Antigenrezeptor-Repertoires durch Hochdurchsatz-Sequenzierung, Multiparameter-Durchflusszytometrie und Einzelzell-RNA-Sequenzierung. Sie können erzielte Ergebnisse protokollieren und kritisch begutachten.

Kompetenzen

Die Studierenden erwerben in der VL die Kompetenz, zentrale Konzepte wie auch aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Immunologie richtig zu erfassen und zu interpretieren. Dies wird auch anhand von Beispielen für Infektion und entsprechende Immunantwort verdeutlicht und trainiert. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Vorlesung auch auf das Praktikum vorbereitet, indem sie in die theoretischen Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten immunologischer Untersuchungstechniken kennen, die im Praktikum zum Teil zum Einsatz kommen.
Die zu erlangenden Kompetenzen sind die Grundvoraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens. Die Studierenden sind nach erfolgreichem Abschluss des Moduls in der Lage, experimentelle Abläufe zu organisieren und zu planen. Die Studierenden lernen im direkten experimentellen Umgang die Möglichkeiten aber auch Limitationen der eingesetzten Arbeitstechniken kennen. Die theoretischen Kenntnisse, die individuelle praktikumsbegleitende Betreuung und praktischen Erfahrungen aus dem Laborbetrieb bilden die Grundlagen, dass die Studierenden ein Protokoll anfertigen können, das nicht nur den exakten Ablauf und die Ergebnisse der Versuche beschreibt, sondern auch eine wissenschaftlich korrekte Diskussion enthält. Damit verfügen die Studierenden über die Kompetenz, ihre Versuchsdurchführungen und Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und sie in einen adäquaten theoretischen Rahmen im Gefüge der aktuellen Literatur zu stellen.