Workshop am 23.06. und 07.07.2021

Unbewusste Denkmuster – Wie sie uns beeinflussen und wie wir sie sichtbar machen können

Termin: Mittwoch, 23. Juni, 14:00 – 18:00 sowie Mittwoch, 07. Juli, 10:00 – 14:00
(Achtung: Es handelt sich um zwei voneinander unabhängige Workshops desselben Inhalts. Bitte melden Sie sich nur zu einem der beiden Workshops an. Wenn Sie in dem Zeitraum Kinderbetreuung benötigen, wenden Sie sich bitte an den Familienservice der MHH: familienservice@mh-hannover.de oder -6474)

„Für mich sind alle Menschen gleich.“, „Ich sehe keine Hautfarben.“, „All lives matter“ Viele Menschen sind überzeugt, nicht diskriminierend zu handeln. Die gute Absicht ist vorhanden und dennoch geschieht Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Aussehen, Religion, Sprache oder sexueller Orientierung täglich. Oft sind es gerade unbedachte kleine Äußerungen und Gesten, die einzeln kaum auffallen, aber in ihrer Häufigkeit Betroffenen von Diskriminierung immer wieder das Gefühl geben, nicht dazu zu gehören – auch an der MHH.

In diesem Workshop widmen wir uns der Frage, wie unbewusste Denkmuster unser Handeln und unsere Entscheidungen beeinflussen, wie wir sie aufdecken können und wie wir aktiv eine diversitätssensible Gemeinschaft mitgestalten können – sei es im Studium, im Beruf oder im täglichen Alltag darüber hinaus. Neben Grundlagen zu Gender und Diversity stehen praktische Übungen im Fokus, die zur Reflexion anregen und die Theorie erlebbar machen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Studierende als auch Hochschulpersonal der MHH. Er findet in Präsenz statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Der Workshop wird im Rahmen des DAAD geförderten Projektes „IsiE MHH Plus“ angeboten, mit dessen Angeboten die Willkommenskultur an der MHH für internationale Studierende gefördert wird.

Verantwortliche: Lea Domke, M.A. Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Diversity Education, Mitarbeiterin im Akademischen Auslandsamt sowie Gäste aus dem Gleichstellungsbüro und der Studierendenschaft

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 16 Personen

Anmeldungen bitte unter Angabe des Status (Studierende:r oder Hochschulpersonal) und gewähltem Termin an: domke.lea@mh-hannover.de

BMBF-Projekt: Qualitative Interviewstudie mit Studierenden des 5. Studienjahres

Im Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin der MHH wird unter der Leitung von Frau Professorin Sabine Salloch ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt mit dem Titel „DESIREE: DEcision Support In Routine and Emergency HEalth Care: Ethical and Social Implications” durchgeführt. In diesem Zusammenhang möchte die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, Frau Sara Tinnemeyer, einige qualitative Interviews mit Medizinstudierenden aus dem 5. Studienjahr führen. In den Interviews wird es um den Einsatz von digitalen Decision Support-Systemen (insbesondere ethische Aspekte und Rolle der Gesundheitsprofessionen) gehen.

Einladung und weitere Informationen finden sie hier.

Bei Rückfragen zum Projekt bzw. zur Studienteilnahme wenden Sie sich bitte direkt an Frau Sara Tinnemeyer (Tinnemeyer.Sara@mh-hannover.de).