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MHH Information Technology - MIT

...für die Forschung

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Für die Forschung:

Die MHH verfügt in ihren Forschungsschwerpunkten über umfangreiche, oft aber in heterogener, nicht-standardisierter Form gespeicherte verteilte Datenbestände u.a. durch die zunehmende Digitalisierung in der Medizin sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung neuer Untersuchungsmethoden und Laboranalysen. Um die Führungsposition der MHH auch in Zukunft zu behaupten, ist es notwendig, dass Forschungsdaten in strukturierter Form erhoben und konsequent in Standardformaten so gespeichert werden, dass sie untereinander und mit weiteren Daten integrierbar sind.

Die (FAIR-) Prinzipien zum nachhaltigen Forschungsdatenmanagement definieren Anforderungen an die Wissenschaft. Es bedarf konkreter innovativer Technologien, um gewonnene Rohdaten, Forschungs-ergebnisse und entwickelte Methoden (Wissen) nachhaltig zu speichern, zu veröffentlichen und anderen Wissenschaftlern reproduzierbar zur weiteren Verwertung zur Verfügung zu stellen (Nachnutzbarkeit).

Die MHH sieht Digitale Medizin als ein Fundament für die Forschung der Zukunft, die großes Potenzial durch die Entwicklung neuer Informatik-Werkzeuge für Diagnostik und Therapie bietet (individualisierte Präzisions-Medizin, Maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz). Durch gezielte Strukturmaßnahmen und interdisziplinäre Abstimmung werden Bedingungen geschaffen, welche die Entwicklung, praktische Erprobung und Integration solcher Werkzeuge in die klinische Praxis und Lehre ermöglichen.

Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI)​​​​​​​ und die zentrale IT der MHH bilden gemeinsam in enger Kooperation die Grundlage für eine hohe Integration von Primär- und Sekundärdaten und unterstreichen damit das Integrationsmodell der MHH auf der Ebene von Daten.

Mit der Medizininformatik Initiative HiGHmed ist die MHH – sie gehört zu den Gründungsmitgliedern – in einem Konsortium eingebunden, welches die oben angesprochenen Punkte adressiert und die Grundlage aller weiteren Entscheidungen sein sollte. Eine Vernetzung der Medizin wird nur gelingen, wenn medizinische Informationen zwischen den Akteuren interoperabel sind, Standards geschaffen werden, welche unabhängig von Anwendungssystemen einen Datenaustausch ermöglichen.