Kognitionsforschung

Prof. Dr. rer. soc., Dipl.-Psych.

Die Arbeitsgruppe Neuropsychologie erforscht Auswirkungen von neurodegenerativen Erkrankungen, von fokalen Hirnschädigungen (z.B. in der Folge von Schlaganfällen) und von gesunder Alterung auf kognitive Leistungen, wobei exekutive Funktionen im Vordergrund des Interesses stehen. Der Arbeitsgruppenleiter Prof. Kopp ist klinischer Neuropsychologe und kognitiver Neurowissenschaftler mit experimentalpsychologischer Ausrichtung und Interesse an benachbarten Disziplinen der klinischen Neurowissenschaften, komputationaler Modellierung, sowie Expertise hinsichtlich Ereignis-Korrelierter Potentiale (EKP). Die Erkennung und die Spezifizierung leichter kognitiver Störungen ist dabei ein Hauptthema. Diese Forschungstätigkeit beinhaltet die Entwicklung diagnostischer Online Tools für dys-exekutive und dys-mnestische Patienten mit fokalen Hirnschädigungen oder beginnenden neurodegenerativen Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe Neuropsychologie kombiniert eine angemessene Forschungsinfrastruktur, die durch exzellenten Patientenzugang und die Mitarbeit von technischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern (Promovierende) gekennzeichnet ist. Sie verwendet fortschrittliche behaviorale (einschließlich psychometrische), komputationale und funktionell-bildgebende Technologien (Labor für Ereignis-Korrelierte Potentiale). Die Arbeitsgruppe Neuropsychologie arbeitet mit zahlreichen Arbeitsgruppen innerhalb der MHH, auf nationaler und internationaler Ebene zusammen.