3. Intensivpflegesymposium
15. September 2026
Das MHH Intensivpflegesymposium bietet Ihnen eine jährliche Fortbildung mit aktuellen Beiträgen aus allen Arbeitsfeldern der Fachkrankenpflege. Es soll Pflegenden aus den Versorgungsbereichen der Intensivstationen und IMC-Einheiten ein Forum für den interprofessionellen Austausch bieten.
Am Dienstag, den 15. September 2026 findet das Intensivpflegesymposium zum dritten Mal an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) statt. Der Themenschwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Transplantationspflege. Die MHH ist eines der größten Transplantationszentren in Deutschland und verfügt seit Jahrzehnten über besondere Expertise und umfangreiche Erfahrung im Bereich der Transplantationsmedizin und -forschung. Seit 1968 wurden an der MHH mehr als 16.000 Organe transplantiert. Im Jahr 2025 erfolgten 24 Herz-, 148 Nieren-, 80 Leber-, 110 Lungen- sowie drei Bauchspeicheldrüsentransplantationen. Die Empfängerinnen und Empfänger umfassen alle Altersgruppen, vom Säugling bis zur Seniorin bzw. zum Senior.
Insbesondere im Schwerpunkt der Lungentransplantation nimmt die MHH innerhalb des Eurotransplant-Verbundes eine führende Rolle ein. So ist sie beispielsweise das einzige Transplantationszentrum in Deutschland, das Lungentransplantationen bei Kleinkindern durchführt. Die enge Verzahnung von Forschung und Krankenversorgung an der MHH ermöglicht es, neue Verfahren in Diagnostik und Therapie für unsere Patientinnen und Patienten zu entwickeln. Durch Lehre und Ausbildung stellen wir zudem sicher, dass wir auch in Zukunft eine optimale Versorgung gewährleisten können.
Der chirurgische, technologische und medikamentöse Fortschritt in der Transplantationsmedizin erfordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung. Eine der größten Herausforderungen nach einer Organtransplantation ist die lebenslange Einnahme immunsuppressiver Medikamente sowie die damit verbundene erhöhte Infektionsgefahr. Um diese Herausforderungen zu meistern, bedarf es innovativer pflegerischer Versorgungskonzepte. Die Versorgung chronisch kranker Patientinnen und Patienten ist äußerst anspruchsvoll und erfordert neben einer interdisziplinären Zusammenarbeit ein hohes Maß an pflegerischer Expertise.
Pflegefachpersonen übernehmen eine Schlüsselrolle in der komplexen und anspruchsvollen interprofessionellen Versorgung dieser Patientengruppe. Durch weiterführende Forschung in diesem Bereich können sie zu einem verbesserten Behandlungsergebnis beitragen und zugleich die Professionalisierung der Berufsgruppe weiter vorantreiben.
Teilnehmende sind eingeladen, sich im Rahmen zwangloser Gespräche zwischen den Fachvorträgen über ihren Alltag auszutauschen sowie die Ausstellung mit diversen Partnern aus der Industrie zu besuchen. Es besteht Gelegenheit zum Kennenlernen der Fachpflegenden der Medizinischen Hochschule Hannover und Pflegenden anderer Einrichtungen.
Die Fortbildungsveranstaltung richtet sich primär an (Fach-) Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger und medizinisches Fachpersonal, die in der Intensiv- oder Intermediate-Care-Pflege tätig sind. Die Veranstaltung findet jährlich statt und wurde erstmalig 2023 von der Intensivpflege der MHH ins Leben gerufen.
(Download)
Anfahrt zur Medizinischen Hochschule (Download)
Mit der Deutschen Bahn (DB)
- Linie S6/S7 von Hannover Hbf Richtung Celle, an Haltestelle Karl-Wiechert-Allee umsteigen nach oben in U 4 => Roderbruch
- Linie S3 von Hannover Hbf Richtung Hildesheim, an Haltestelle Karl-Wiechert-Allee umsteigen nach oben in U 4 => Roderbruch
Mit der Stadtbahn (üstra)
- Linie U 4 Von Garbsen über Kröpcke Richtung Roderbruch; Haltestelle Medizinische Hochschule
- (nicht direkt vom Hauptbahnhof: entweder vom Hbf 400m zu Fuß zur Station Kröpcke oder mit den Linien U 1 / 2 / 8 (Messe) vom Hbf Tiefgeschoss zwei Stationen bis zum Aegidientorplatz, dort auf gleicher Bahnsteigebene gegenüber umsteigen in Linie U 4)
Mit dem Bus (üstra)
- jeweils nicht vom Hbf, nur Umsteigeverbindung von Straßenbahnen
- Linie 123 von Peiner Str. (U 1 / 2 / 8) Richtung Buchholz (U 3 / 7) bzw. umgekehrt; Haltestelle Medizinische Hochschule
- Linie 124 von Am Brabrinke (U 1 / 2) Richtung Misburg bzw. umgekehrt; Haltestelle Misburger Straße (zur Zahnklinik)
- Linie 127 vom Kantplatz (U 4 / 5) Richtung Misburg bzw. umgekehrt; Haltestelle Misburger Straße (zur Zahnklinik).
- Linie 137 vom Kantplatz (U 4 / 5) Richtung Spannhagengarten (U 3 / 7) bzw. umgekehrt; Haltestelle Medizinische Hochschule
Mit dem Auto
- Aus Richtung Kassel auf der A7 bis zum Autobahn-Dreieck Hannover-Süd fahren, weiter auf der A37 in Richtung Hannover. Die A37 geht in den Messeschnellweg über.
- Aus Richtung Hamburg auf der A7 bis zum Autobahn-Kreuz Hannover-Kirchhorst, weiter auf der A37 in Richtung Hannover.
- Aus Richtung Dortmund oder Berlin auf der A2 bis zum Autobahn-Kreuz Hannover-Buchholz, weiter auf der A37 in Richtung Hannover.
- Auf der A37 bzw. dem Messeschnellweg fahren Sie bis zum Weidetorkreisel und biegen dort in die Karl-Wiechert-Allee ein (vgl. Skizze). Dann sind es nur noch wenige Minuten bis zur MHH.
Um zum Gebäude J01 zu gelangen gehen an dem Parkdeck und der Autoauffahrrampe vorbei. Das Gebäude J01 befindet sich nun auf der linken Seite - von außen auch gut zu erkennen durch das "Campus Bistro". Bitte verwenden Sie den durch den Pfeil markierten Eingang. Hörsaal F befindet sich in der Hauptebene.
Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro inkl. Steuern und Bewirtung.
Fortbildungspunkte der Gesellschaft RbP - Registrierung beruflich Pflegender GmbH werden beantragt.
Zur Anmeldung
Impressionen vom 2. Intensivpflegesymposium 05.09.2024
Das 2. Intensivpflegesymposium an der Medizinischen Hochschule Hannover begeistere mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland. Am 05. September 2024 fand zum zweiten Mal das Intensivpflegesymposium an der MHH statt. Auch in diesem Jahr lud ein breites Themenfeld zum Austausch miteinander ein. Es ging um medizinische Grundlagen und der pflegerischen Versorgung im Zusammenhang mit der extracorporalen Membranoxygenierung (ECMO) bei erwachsenen und pädiatrischen Patient:innen. Workshops boten die Möglichkeit, praktische Erfahrung im Umgang mit herausfordernden Situationen wie der Mobilisierung zu sammeln. Der Abschluss der Veranstaltung bildete ein Impulsvortrag aus dem Bereich der ethischen Entscheidungsfindung.