Erklärung zur Schweigepflicht, Persönlichkeitsrechten und Urheberrecht

Die Bestimmungen über die gesetzliche Pflicht zur Verschwiegenheit gemäß § 203 Abs. 1 StGB sind mir bekannt. Ich bin insbesondere darüber informiert,

  • dass sich meine Schweigepflicht auf alles, was mir in Ausübung meines Studiums oder aus dem Anlass meines Studiums an der Medizinischen Hochschule Hannover anvertraut oder bekannt geworden ist, erstreckt.
  • dass sich die Verschwiegenheitspflicht auf schriftliche Mitteilungen des Patienten, Aufzeichnungen über den Patienten, Röntgenaufnahmen und sonstige Untersuchungsbefunde bezieht.
  • dass die Verschwiegenheitspflicht auch nach dem Tod des Patienten fortbesteht.
  • dass die Verschwiegenheitspflicht auch nach Beendigung des Studiums fortbesteht.

Das Erstellen von Fotos und Videos im Rahmen der Lehrveranstaltungen sowie deren Verbreitung über elektronische oder Printmedien oder soziale Netzwerke sind untersagt. Studierende sind verpflichtet die Persönlichkeitsrechte anderer Studierender und der Dozierenden sowie das Urheberrecht zu beachten und die Schweigepflicht gemäß § 203 Abs. 1 StGB zu berücksichtigen.

Die Veröffentlichung bzw. Preisgabe von insbesondere Patientendaten in jeder Form kann strafrechtliche Folgen von Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe nach sich ziehen. Im Übrigen kann entsprechendes Fehlverhalten auch negative Auswirkungen auf die spätere Erteilung der ärztlichen Approbation haben. Weiterhin können Verstöße gegen diese Verhaltenspflichten auch zum Ausschluss aus Lehrveranstaltungen führen.