Untersuchung eines Kindes durch einen Arzt

Betriebsärztlicher Dienst

Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln

Masern, Mumps, Röteln

 

Seit Jahresbeginn wurden an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) bereits 58 Masernfälle (Stand 17.04.2019) gemeldet. Auch in der MHH gab es in diesem Jahr sowohl auf Patienten- als auch auf Beschäftigtenseite Masernfälle.  Insbesondere sind Erwachsene im Alter zwischen 20 und 50 Jahren betroffen gewesen. Masern ist eine ernstzunehmende Infektionserkrankung, die zu bakteriellen Superinfektionen, zu Gehirnentzündungen und auch zu Todesfällen führen kann. Schutz dagegen bietet nur eine ausreichende Impfung.

 

Wer sollte sich impfen lassen?

Die STIKO (Ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts) empfiehlt allen nach 1970 geborenen Erwachsenen eine einmalige Nachholimpfung mit dem aktuellen Masern-Mumps-Röteln Impfstoff, sofern sie nicht oder als Kind nur einmal geimpft sind oder wenn der Impfstatus unklar ist (z.B. aufgrund eines verschwundenen Impfpasses.) Diese Impfung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und werden hausärztlich durchgeführt.  

Daher empfehlen wir allen Personen mit unklarem oder nicht ausreichendem Immunstatus, sich zeitnah bei Ihrem Hausarzt vorzustellen!

 

Relevanz für medizinisches Fachpersonal

Besonders wichtig ist diese Empfehlung für Personen, die im Gesundheitsdienst oder in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind. Daher bieten wir bei unklarem  oder unvollständigem Impfstatus auch den vor 1970 Geborenen und in der Patienten- oder Kinderbetreuung tätigen Beschäftigten eine Antikörpertestung gegen Masern, Mumps und Röteln und Impfberatung hierzu an.