Netzwerk WomenPro
Das Women's Professional Network – WomenPro – fördert und vernetzt Ärztinnen, Wissenschaftlerinnen und (zukünftige) Führungskräfte aller Berufsgruppen an der MHH. Es adressiert insbesondere Alumnae aus den Förderprogrammen des Gleichstellungsbüros, um begonnene Netzwerke weiterhin pflegen zu können.
Ziel ist es, die Vernetzung von
- Ärztinnen, Wissenschaftlerinnen sowie weiblichen Führungskräften und Potentialträgerinnen zu verbessern,
- ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und sie bei ihrer Karriereentwicklung und in Führungspositionen zu unterstützen.
Flyer mit aktuellem Veranstaltungsprogramm
Veranstaltungen 2026
Konflikte sind in der Führungsrolle unausweichlich – doch wie man sie meistert, macht den Unterschied.
Ein Workshop, der mehr als nur Strategien vermittelt. In interaktiven Sequenzen werden Konflikt, Hierarchie und Geschlecht reflektiert und mit konkreten Fallbeispielen geübt, wie man souverän, kollegial und wirksam agieren kann. Mit Methoden wie Fishbowl, Rollenspiel und kollegialer Beratung entsteht ein geschützter Raum für Austausch, Perspektivwechsel und praxisnahe Lösungen.
Für Frauen in Führung, die Klarheit gewinnen und Konflikte kraftvoll gestalten wollen.
Referentin: Prof.in Katja Biermann-Ruben
- Professorin für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Supervisorin und Coach (DGSv zertifiziert)
- Erfahren in Führung, Forschung, Lehre sowie Beratung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams in den beruflichen Feldern Gesundheit & Bildung und in Unternehmen
- biermann-ruben.de
Anmeldung: mentoring@mh-hannover.de
Bereit für die Professur?
Ein Training für Frauen, die sich in nächster Zeit auf eine Professur bewerben wollen.
In diesem Workshop erhalten Sie fundierte Einblicke in die Elemente und Mechanismen von Berufungsverfahren.
Auch ungeschriebene Regeln und mögliche mikropolitische Prozesse werden thematisiert. Die mentale Vorbereitung auf stressige Bewerbungssituationen bei der Besetzung akademischer Spitzenpositionen steht im Fokus.
Genderbezogene Themen wie Fragen nach Kindern und Familie oder unbewusste Vorbehalte gegenüber Wissenschaftlerinnen und der Umgang damit werden thematisiert.
Um die Bewerbungssituation zu trainieren, wird das Gespräch mit der Berufungskommission in Kleingruppen simuliert. Die Teilnehmerinnen erproben kontextangemessene Argumentations- und Kommunikationstechniken. Übungsziel ist, schwierige Fragen souverän und elegant beantworten zu können.
Referentin: Franziska Jantzen
- Seit 2000 selbstständige Organisationsberaterin und Coachin mit Schwerpunkt im Wissenschaftsbereich.
- Berufungstrainings (seit 2001 für ca. 4000 Wissenschaftler*innen im Rahmen von Einzelcoachings
und Workshops) - Einzelcoaching, Auftrittscoaching,Karriereberatung
- Gründerin und Vorstandsmitglied des Coachingnetz Wissenschaft
Anmeldung: mentoring@mh-hannover.de
Wissenschaftliche Expertise gerät zunehmend ins Visier öffentlicher Anfeindungen: Forschende werden online attackiert, Forschungsergebnisse gezielt diskreditiert.
Besonders Wissenschaftlerinnen aus Medizin und Biologie erleben überdurchschnittlich häufig Hass und persönliche Angriffe. Forscherinnen erhalten häufiger personalisierte, sexualisierte und geschlechtsspezifische Angriffe, mehr Drohungen gegen Familie und Kinder und stellen mitunter ihre Karriereentscheidungen infrage.
Wie können Hochschulen und Forschende souverän reagieren? Welche Schutz- und Unterstützungsstrukturen sind notwendig? Und wie lässt sich Wissenschaftskommunikation auch in Krisensituationen wirksam gestalten?
Das Seminar vermittelt Hintergründe, aktuelle Befunde und praxisnahe Strategien zum Umgang mit wissenschaftsfeindlichen Angriffen, Desinformation und digitalen Shitstorms.
Für alle Forscherinnen, die Wissenschaft an der MHH sichtbar, sicher und resilient machen wollen.
Für die Simulation von Angriffen und ihrer Abwehr bringen Sie bitte einen internetfähigen Laptop mit.
Referentin: Kristin Küter
- Projektleiterin für den Scicomm-Support bei Wissenschaft im Dialog
- Leiterin "Wissenschaft kontrovers"
- Sozialwissenschaftlerin und Wissenschaftskommunikatorin mit besonderen Fokus auf Krisenkommunikation.
- Mehr Infos: www.scicomm-support.de
Anmeldung: mentoring@mh-hannover.de
Führung in der Wissenschaft – mit Fokus, Klarheit und Wirkung. Werden Sie sicherer in der Führung wissenschaftlicher Projekte – trotz vielfältiger Verantwortungen und unterschiedlichen Anforderungen.
In diesem praxisnahen Workshop lernen Sie ganz konkret für Ihren klinischen und wissenschaftlichen Alltag:
- Milestones zu setzen,
- Prioritäten festzulegen,
- Zeit zu managen und
- Ziele klar zu definieren
Gemeinsam bearbeiten Sie die besonderen Herausforderungen der Leitung: Wie führen ich ein Team? Wie delegiere, motiviere und fördere ich? Wie gehe ich mit Konflikten um? Wie positionieren Sie sich selbst in der wissenschaftlichen Hierarchie und bauen ein wirksames Netzwerk auf?
Durch interaktive Formate wie Fishbowl, Kleingruppen und Paararbeit erfahren Sie, wie Sie klare Routinen etablieren, Kommunikation stärken und Verantwortung souverän übernehmen – auch in komplexen Strukturen. Prof. Dr. Katja Biermann-Ruben begleitet Sie mit fundiertem Wissen und praxiserprobten Tools.
Referentin: Prof.in Katja Biermann - Ruben
- Professorin für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Supervisorin und Coachin (DGSv zertifiziert)
- Erfahren in Führung, Forschung, Lehre sowie Beratung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams in den beruflichen Feldern Gesundheit & Bildung und in Unternehmen
- biermann-ruben.de
Anmeldung: mentoring@mh-hannover.de
Wie kann kollegiale Führung in der Klinik gelingen?
In der Abteilung für Gynäkologie der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg leiten drei Chefärztinnen gemeinsam die Klinik: Setareh Huschi, Dr. Anna Jacob und Dr. Simone Klüber. Nicht zu dritt auf einer Stelle, sondern als drei gleichberechtigte, in Vollzeit tätige Führungskräfte. Sie leben kollegiale Führung. Sie berichten über Ihre Erfahrungen und schildern, wie ihr Führungsmodell auf Augenhöhe, mit Klarheit und echter Verantwortung gelingen kann.
Die MHH hat ebenfalls ein Führungstandem - die Geschäftsführung Pflege leiten Claudia Bredthauer und Karol Martens gemeinsam. Sie sind gleichberechtigte Vorgesetzte von mehr als 2.000 Pflegefachkräften. Als Pflegedirektor und Pflegedirektorin arbeiten sie beide in Vollzeit, teilen sich aber Aufgaben und Verantwortung. In ihrem Führungsverständnis ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit die beste Voraussetzung, um gemeinschaftlich die Zukunft der MHH zu gestalten.
Wir diskutieren, ob kollegiale Führung Impulse für Kliniken setzen kann.
- Wie verändert kollegiale Führung die Klinikkultur?
- Wie kann dieses Führungsmodell ganz konkret realisiert werden?
- Welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich?
- Brauchen Kliniken wirklich noch mehr Chef:innen?
- Ist kollegiale Führung eine exotische Ausnahmeerscheinung?
- Oder ein Modell für die Klinik von morgen?
Moderation: Prof.in Martina de Zwaan, Chefärztin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der MHH.
Anmeldung: mentoring@mh-hannover.de