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Schwerpunktzentrum MPN

 

Leitung: Prof. Dr. med. Florian Heidel & PD Dr. med. Susanne Isfort

Leitung GSG-MPN Registerstandort Hannover: PD Dr. med. Susanne Isfort

 

Myeloproliferative Neoplasien

Bild von mehreren Blutplättchen, die eine Blutbahn andeuten.

Bei den Myeloproliferativen Neoplasien - kurz MPN - handelt es sich um eine Gruppe von seltenen bösartigen Blutkrebs-Erkrankungen. Zu den häufigen Formen der MPN zählen die essentielle Thrombozythämie (ET), die Polyzythämia vera (PV), die primäre Myelofibrose (PMF) und die chronische myeloische Leukämie (CML). 

Informationen für Patienten zu diesen Erkrankungen finden Sie hier auf der Homepage der "German Study Group für Myeloproliferative Neoplasien (GSG-MPN)" unter dem Stichpunkt "Information".


Klinisches Portfolio

  • Zweitmeinungen bei Erstdiagnose und im Verlauf
  • Beratung bei Neueinstellung bzw. Umstellung der MPN-Medikation
  • MPN-Diagnostik (klinische Diagnostik, Zytologie, Molekulare Diagnostik, Gerinnungs-Diagnostik)
  • Schwangerschaften bei MPN und CML (MPN-Einstellung, Gerinnung, Beratung Hochrisiko-Schwangeren-Sprechstunde)
  • Beratung Indikation und Durchführung einer allogenen Stammzell-Transplantation
  • Gerinnungsstörungen bei MPN, schwere Thrombosen und Blutungen
  • Beratung zu klinischen Studien und neu zugelassenen Medikamenten
  • Möglichkeit zur Teilnahme am MPN-Register der Deutschen MPN Studiengruppe (GSG-MPN)
  • Seltene MPN-Erkrankungen (z.B. CNL) und unklare Myeloproliferation (bei Verdacht)

 

Team des MPN Schwerpunktzentrums

Prof. Dr. med. Florian Heidel

Leitung MPN Zentrum

Sprecher MPN Studiengruppe DE

PD Dr. med. Susanne Isfort

Stv. Leitung MPN Zentrum

Schwerpunkt kl. Studien

Dr. med. Viktoria Panagiota

Schwerpunkt Transplantation

Schwerpunkt Zelltherapie

Prof. Dr. med. Andreas Tiede

Leiter Schwerpunkt Hämostaseologie

 

Sprechstunden, Studien & weitere Informationen

DFG Forschungsgruppe 5659 "TARGET-MPN"

TARgetinG disease pErsisTence and progression of MyeloProliferative Neoplasms

Sprecher: Prof. Dr. Florian Heidel

Da es bislang keine kurative Behandlung für MPNs gibt, hat sich die DFG-Forschungsgruppe TARGET-MPN zum Ziel gesetzt, die molekularen Mechanismen der Persistenz und des Fortschreitens der Erkrankung aufzuklären, um neuartige zielgerichtete Therapien zu entwickeln. Gemeinsam untersucht der Forschungsverbund zell-interne und zell-externe Aspekte der MPN-Erkrankungsbiologie, um bislang unbekannte Aspekte der Persistenz und des Fortschreitens von MPN zu verstehen, darunter die genetische und epigenetische Steuerung der Genexpression, der Einfluss translationaler und posttranslationaler Proteinmodifikationen auf die zelluläre Signalübertragung sowie die Rolle der Mikroumgebung, von Entzündungen und des Immunsystems. Die Forschungsgruppe zielt darauf ab, das derzeitige Verständnis der MPN-Krankheitsbiologie zu erweitern und damit die Entwicklung gezielter Therapien zur Ausrottung von MPN-Klonen zu ermöglichen. Zentrale Fragen, mit denen sich die Forschungsgruppe befasst, sind:

  • Wie lässt sich der Krankheitsstatus über die Beschreibung des genetischen (mutationsbedingten) Zustands hinaus definieren?
  • Sind Veränderungen oder Entwicklungen der epigenetischen oder signaltechnischen Landschaft auch ohne das Vorliegen neuer Mutationen nachweisbar?
  • Lassen sich bei genetisch unterschiedlichen MPN-Zellen gemeinsame funktionelle Abhängigkeiten nachweisen?
  • Wie wirkt sich die Mikroumgebung des Knochenmarks auf die Persistenz und Entwicklung der Erkrankung bei MPN aus?

Weiterführende Informationen zur Forschungsgruppe finden Sie unter www.for-5659.com.