Review aktueller Methoden in der 3D Lungenbildgebung
15.07.2026
Die Lunge verfügt über einen sehr heterogenen Aufbau. Daher ist es von hoher Bedeutung, pathologische Veränderungen nicht nur festzustellen, sondern auch zu verorten. In einer Übersichtsarbeit, erschienen in Frontiers in Physiology, werden verschiedene aktuelle Ansätze der Lungenbildgebung unter diesem Aspekt einander gegenübergestellt.
Die umfangreichsten Fähigkeiten verspricht eine Kombination aus µCT und Lichtmikroskopie, ggf. unter der Verwendung immunhistochemischer Marker. Einen Mehrwert versprechen die untersuchten Methoden bei der Formulierung gezielter Behandlungsstrategien und der Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung auf den Menschen.
Hier gehts zur Publikation: Frontiers | Methods to localize cell specific alterations within the 3D context of the lung
Kongress des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) in Wiesbaden
09.-11. Juni 2026
Auch in diesem Jahr waren wir vom Institut für Funktionelle und Angewandte Anatomie wieder zahlreich auf dem Kongress des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) vertreten. Die Jahrestagung fand dieses Jahr vom 09. - 11. Juni 2026 in Wiesbaden statt. Dr. Jonas Labode hielt einen spannenden Teaservortrag zu seinem Projekt: "Combination of µCT and immunofluorescence for the location-specific assessment of cellular characteristics" und konnte auch im DZL Academy-Quiz glänzen und den 2. Platz mit seinem Team erreichen. Herzlichen Glückwunsch! Außerdem war unser Institut auch mit einigen Posterbeiträgen gut repräsentiert. Es war wieder schön Kolleg*innen und Freund*innen von anderen Standorten wiederzusehen und gemeinsame Ideen auszutauschen und zu diskutieren. Wir freuen uns schon auf die nächste Jahrestagung in 2027!
Neueste Publikation zu Anorexia nervosa
30.04.2026
Darmmikrobiota beeinflusst Stoffwechsel im Gehirn bei Anorexie-Modell
Eine aktuelle Studie in Translational Psychiatry zeigt: Die Transplantation menschlicher Darmbakterien (FMT) normalisiert nach Antibiotika-Gabe die mikrobielle Vielfalt und erhöht die BDNF-Expression im Hippocampus – ein Schlüsselprotein für neuronale Plastizität.
Die Ergebnisse der Anorexie-Forschungsgruppe deuten auf einen Zusammenhang zwischen Darmflora, Neuroinflammation und Hirnfunktion hin und liefern neue Ansätze zur Erforschung der Darm-Hirn-Achse bei Essstörungen.
Hier gehts zur Publikation: From gut to brain: effects of fecal microbiota transplants from humans to rats on hippocampal gene regulation - a study on anorexia nervosa