Sprechstunde für das Liquorunterdrucksyndrom

Leitung: Dr. med. Frank Donnerstag und Taras Veith Sanches

Beim Liquorunterdrucksyndrom (auch "Spontane intrakranielle Hypotension", SIH) tritt Nervenwasser (Liquor) über ein Leck im Bereich der Wirbelsäule aus. Typisch sind Kopfschmerzen, die im Stehen zunehmen und im Liegen nachlassen. Hinzukommen können Nackenschmerzen, Ohrgeräusche, ein dumpfes Hörgefühl, Übelkeit oder Schwindel. Der Nachweis des Lecks ist häufig schwierig und erfordert spezielle Untersuchungsverfahren.

In der Sprechstunde werten wir die vorhandene Bildgebung aus und planen die weitere Diagnostik und Behandlung.

CT-gestütztes epidurales Blutpatch durch die CT-Röhre fotografiert.

Unser Angebot:

  • Auswertung vorhandener MRT-Aufnahmen von Kopf und Wirbelsäule
  • Lecksuche mit MRT der Wirbelsäule, dynamischer Myelographie und dynamischer CT-Myelographie
  • bildgesteuerte Behandlung, zum Beispiel mit einem gezielten epiduralen Blutpatch oder der Embolisation einer Liquor-Venen-Fistel
  • Zweitmeinung zu bisheriger Diagnostik und Behandlung

Sie können sich selbst bei uns melden; ebenso können Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte Sie bei uns anmelden.

 


CT-gestützte epidurale Punktion zum Blutpatch

Terminvereinbarung

Sekretariat Neuroradiologie

Telefon: 0511 532-6654

E-Mail: neuroradiologie@mh-hannover.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Privatversicherte: auch in der Privatsprechstunde

Bitte bringen Sie mit:

  • MRT von Kopf und Wirbelsäule auf CD oder DVD, mit Befund
  • Arztbriefe und eine Übersicht der bisherigen Behandlungen, etwa Blutpatches
  • Ihren aktuellen Medikationsplan
  • Ihre Versichertenkarte und, falls vorhanden, eine Überweisung