Lehre

Das Lehrangebot des Instituts für Biometrie besteht aus zwei Komponenten:

 

Am Beispiel klinischer Studien werden die Grundprinzipien der Statistik und der medizinischen Biometrie, die zum Verständnis der Ergebnisse der klinischen Forschung benötigt werden, erklärt. Die vorgestellten Konzepte sind auch wichtig, um dann in der Vorbereitung der Doktorarbeit oder von wissenschaftlichen Arbeiten statistische Probleme zu erkennen und in den Dialog mit den Mitarbeitern des Instituts zu treten.

 - Leistungsbewertung

 - Curriculum

 

- Die Einführungsveranstaltung findet am 24.02. von 10:15-11:00 Uhr im Hörsaal R statt. Dort werden auch die Vorlesungsfolien ausgeteilt.

- Die Vorlesungen finden immer von 09:15-10:45 Uhr im Hörsaal R statt.

- Die vier Seminare finden parallel nach der Vorlesung von 11:00-12:30 Uhr statt. Die Aufteilung zu den Seminargruppen erfahren Sie in der Einführungsveranstaltung.

- An folgenden Tagen finden Vorlesungen und Seminare statt: 25.02.-28.02., 02.03.-04.03., 06.03., 09.03.-11.03.

- Es besteht Anwesenheitspflicht für die Seminare, siehe auch Curriculum. Sie müssen als Studienleistung an mindestens 2 von 11 Seminaren teilgenommen haben.

- Sollten Sie die Klausur in der Vergangenheit schon einmal geschrieben haben, dann haben Sie die Studienleistung bereits erbracht und müssen die Anwesenheit nicht noch einmal nachweisen. Trotzdem empfehlen wir Ihnen in diesem Fall die Teilnahme an den Seminaren.

 

Niemand wird heutzutage außerhalb eines Statistik-Kurses einen statistischen Test oder eine Studienauswertung „von Hand” ausrechnen und es ist auch nicht lohnend, Programme für statistische Verfahren selbst zu schreiben. Spezialsoftware (SPSS und SAS) ist verfügbar, die alle Bereiche der statistischen Datenauswertung abdeckt.

Das Institut für Biometrie bietet SPSS-Kurse an, da das Institut im Rahmen der allgemeinen Beratung nicht für alle wissenschaftlichen Arbeiten die statistische Auswertung vollständig übernehmen kann, sondern sich auf statistisch-kritische und interpretatorisch schwierige Auswertungen beschränken muss. Deshalb ist es hilfreich und gelegentlich auch erforderlich, dass die Kooperationspartner die Datenaufbereitung, die Deskription und die grundlegenden statistischen Auswertungen auch selbst durchführen können. Solide Grundkenntnisse in Statistik und die Fähigkeit, Auswertungen auch selbst durchführen zu können, sind in der Medizin eine geschätzte Zusatzqualifikation.

Der angebotene Kurs wiederholt auf einem nicht technischen Niveau die grundlegenden Konzepte der Statistik, gibt Empfehlungen zur Datenerfassung und wiederholt beim Kennenlernen des Programms an Beispielen die elementaren statistischen Verfahren, die aus dem Medizinstudium bekannt sein sollten. Ein weiteres Kurssegment beschäftigt sich mit der Modellierung von Beobachtungsdaten, die für viele hypothesengenerierende Fragestellungen von Bedeutung ist.