Curriculum 6. und 7. Fachsemester

Modulbezeichnung: Pathologie

 

Zuordnung zum Studiengang:

Zahnmedizin

 

Lehrverantwortlicher und Leitung:

Prof. Dr. med. Hans H. Kreipe,

Direktor, Institut für Pathologie, MHH

Tel.: (532-) 4500, Kreipe.Hans@MH-Hannover.de

 

Organisation:

Prof. Dr. med. Kais Hussein, Institut für Pathologie, MHH

Tel.: (532-) 4501, Hussein.Kais@MH-Hannover.de

 

Einteilungen und Termine: Prof. Dr. med. Kais Hussein

Tel.: (532-) 4501, Hussein.Kais@MH-Hannover.de

 

Studienjahr / Semester / Zeiten:

6. und 7. Fachsemester (siehe §14 der Studienordnung ZM

Zulassung:

Die vollständig bestandene zahnärztliche Vorprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen des klinischen Studienabschnittes, somit auch des Moduls Pathologie.

 

Art und Umfang der Lehrveranstaltungen:

30 Std. Vorlesungen

10 Std. Mikroskopierpraktikum

40  Std. Seminar (Zuschnitt-Hospitation) und Prüfungen

  

Lernziele:

Die Lehre in der Pathologie umfasst die Vermittlung der wichtigsten Merkmale makroskopisch und mikroskopisch erfassbarer krankhafter Veränderungen von Zellen, Geweben und Organen nebst den ihnen zugrunde liegenden pathophysiologischen Grundlagen.

Themengebiete sind:

            Zellschäden und Anpassungsreaktionen (z.B. Apoptose, Nekroseformen, Hypertrophie, Hyperplasie, Metaplasie)

            Kreislaufstörungen (z.B. Stauung, Ödem, Thrombose, Embolie, Arteriosklerose, Infarkt, Schock)

            Akute Entzündungen (z.B. akute exsudative Entzündungsformen – serös, serös-schleimig, fibrinös, eitrig, hämorrhagisch, nekrotisierend)

            Chronische Entzündungen (z.B. chronisch-granulierende Entzündungen, granulomatöse Entzündungen)

            Pathologische Immunreaktionen (z.B. Hypersensitivitätsreaktionen I – IV nach Coombs und Gell, Autoimmunreaktionen)

            Tumorpathologie (z.B. Grundbegriffe wie Staging, Grading, TNM-Klassifikation, Dignitätsmerkmale von benignen vs. malignen Tumoren, Beispiele für mesenchymale/epitheliale benigne und maligne Tumoren, hämatologische Neoplasien wie z.B. akute und chronische Leukämien, Mechanismen der Invasion und Metastasierung, immunhistochemische Färbungen (z.B Lymphom-Klassifikation).

 

Es werden im Rahmen des Mikroskopierkurses ca. 50 Präparate demonstriert und von den Studierenden selbstständig mikroskopiert und die wesentlichen Merkmale gezeichnet.

In der Zuschnitt-Hospitation werden makroskopische Präparate demonstriert.

Alle im Mikroskopierkurs und in den Vorlesungen gezeigten Präparate entsprechen pathologischen Prinzipien (z.B. Granulationsgewebe als Prinzip der Defektheilung oder Mechanismus der Organisation von z.B. Thromben) bzw. stehen für eine ausgewählte Entität (z.B. bei Tumoren).

 

Veranstaltungsinhalte:

Die Themenlisten und Präparatelisten zu Vorlesungen und Mikroskopierkurs werden in Form eines Skriptes zur Verfügung gestellt.

 

Studienleistungen:

Pflicht-Teilnahme am Mikroskopierkurs, Vorlesungen und Zuschnitt-Hospitation (Seminarform)

 

Prüfungsform:

Structured oral examen (SOE). An zwei histologischen Präparaten wird an ausgewählten Beispielen aus dem Mikroskopierkurs und den Vorlesungen das Wissen aus Vorlesung, Lehrbüchern und Pathologiekurs geprüft.

 

Prüfungstermin:

Ende des 7. Semesters.

Wiederholungstermine:

Nach Rücksprache

 

Didaktische Hilfsmittel:

Vom Institut für Pathologie werden für jeden Studierenden zur Verfügung gestellt:

Script.

Alle wesentlichen Lehrinhalte des Moduls als Lernmaterialien einsehbar.

 

Lernmaterialien und Lehrbücher:

Verbindliche Literatur:

Inhalte des ausgeteilten Scriptes.

Grundmann, „Allgemeine Pathologie und Grundlagen der speziellen Pathologie, 11. Auflage 2008, Urban & Fischer

Weiterführende Literatur:

Böcker, Denk, Heitz, Moch, „Pathologie“, 4. Auflage 2008, Urban & Fischer, Seiten 1 – 249 (Grundlagen), entsprechende Seiten der im Kurs gezeigten Präparate in den Abschnitten der  „Klinischen Pathologie“ dieses Buches.

Riede, Werner, Freudenberg, „Basiswissen Allgemeine und Spezielle Pathologie“, Springer, 1. Auflage 2009