Gesundheitsinformationssysteme

Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik

Gesundheitsinformationssysteme

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Bereichsleitung

Prof. Dr.-Ing. Steffen Oeltze-Jafra
   

Forschungsziel

Ziel ist es, nachhaltige und stabile Informationssystemarchitekturen und Informationsmanagement-Methoden zu entwickeln, um einen Beitrag zur Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung zu leisten. Wir forschen im Bereich der semantischen Interoperabilität in enger Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Datenintegrationszentrum der MHH, um medizinische Versorgungsdaten nach FAIR-Kriterien nachhaltig nutzbar zu machen.

Im Sinne einer individualisierten Medizin entwickeln, implementieren und evaluieren wir Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme unter Verwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate.


Forschungsschwerpunkte

Im Zentrum der Forschung stehen transinstitutionelle Informationssysteme für die kooperative Gesundheitsversorgung und –forschung sowie Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme für die individualisierte Prävention, Diagnostik und Therapie. Wir beforschen Methoden der semantischen Integration heterogener Gesundheitsdaten (inkl. Wearables) mit internationalen Standards wie openEHR, HL7 FHIR und OMOP, deren Nutzung im Forschungs- und Versorgungskontext und transaktionale Plattformen.

Im Bereich Klinische Entscheidungsunterstützung entwickeln wir Algorithmen und Modelle zur Diagnose von Krankheiten und zur Prognose von potenziell gefährdenden Ereignissen (z.B. Auftreten von SIRS, Sepsis oder Organversagen auf Intensivstationen). Diese Systeme werden implementiert und evaluiert, unter besonderer Berücksichtigung von Erklärbarkeit, Datenschutz, Datensicherheit und ethischen Aspekten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Visualisierung von komplexen Daten für medizinische Entscheidungen und deren interaktive Unterstützung über Visualisierungstechnologien.

Mitarbeiter:innen des PLRI arbeiten in zahlreichen nationalen (u.a. Medizininformatikinitiative des BMBF) sowie in internationalen Gremien und Arbeitsgruppen (EFMI, IMIA, IEEE EMBS).
   

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