Experimentelle Neuromodulation

Leitung: Dr. med. Rasmus Schülke

Hintergrund

Für zentrale Symptomdimensionen psychiatrischer Erkrankungen – insbesondere Negativsymptomatik und kognitive Defizite bei Schizophrenie – stehen bislang nur unzureichend wirksame Therapieoptionen zur Verfügung. Nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren wie die transkranielle Magnetstimulation (TMS) und transkranielle elektrische Stimulation (tES) haben in den letzten Jahren erhebliches therapeutisches Potenzial gezeigt.

Gleichzeitig sind die zugrunde liegenden neurobiologischen Wirkmechanismen dieser Verfahren bislang nur unvollständig verstanden. Insbesondere ist unklar, in welchem Ausmaß periphere Effekte, wie die kutane Stimulation, zu den beobachteten neurokognitiven Veränderungen beitragen.

Vor diesem Hintergrund verbindet unsere Forschung klinisch-therapeutische Fragestellungen mit mechanistischen Ansätzen, um sowohl die Wirksamkeit als auch die Wirkprinzipien nicht-invasiver Hirnstimulation besser zu verstehen.

Übergeordnete Ziele

Ziel unserer Forschungsgruppe ist es, die Wirksamkeit nicht-invasiver Hirnstimulationsverfahren bei psychiatrischen Erkrankungen systematisch zu untersuchen und deren neurobiologische Wirkmechanismen aufzuklären. Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung mechanistisch fundierter und klinisch wirksamer, personalisierter Stimulationsansätze beitragen.

Forschungsgruppenleitung

Dr. med. Rasmus Schülke

Telefon: +49 511 532 4156

Schuelke.Rasmus@mh-hannover.de

Publikationen: pubmed