Hintergrund
Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Sie können das emotionale Wohlbefinden, die körperliche Gesundheit sowie die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe erheblich beeinflussen. Besonders Depressionen, Angststörungen oder anhaltende psychische Belastungen gehen häufig mit längeren Krankheitsphasen, eingeschränkter Arbeitsfähigkeit oder erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt einher. Gleichzeitig stehen psychische und körperliche Erkrankungen oft in enger Wechselwirkung.
Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe liegt auf der Versorgungsforschung im Bereich der psychischen Gesundheit. Wir untersuchen, wie Menschen mit psychischen Belastungen frühzeitig erkannt und wirksam unterstützt werden können und wie der Zugang zu Diagnostik, Beratung und psychotherapeutischer Behandlung verbessert werden kann. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Menschen, deren psychische Gesundheit ihre berufliche Teilhabe oder gesellschaftliche Integration beeinträchtigt. In enger und sektorenübergreifender Zusammenarbeit mit u.a. Partnern aus dem Gesundheitswesen (SGB V) und der Grundsicherung (SGB II) entwickeln und evaluieren wir neue Versorgungsmodelle, die wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis übertragen sollen.
Ein weiterer wichtiger Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe ist die Psychokardiologie – das Zusammenspiel zwischen psychischer Gesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass Menschen mit Herzerkrankungen häufiger unter Depressionen oder Angststörungen leiden. Umgekehrt erhöhen psychische Erkrankungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für schwerere Krankheitsverläufe. Unsere Forschung untersucht diese Zusammenhänge, um besser zu verstehen, wie sich psychische und körperliche Gesundheit gegenseitig beeinflussen und wie Patient:innen ganzheitlicher unterstützt werden können.
Methodisch verbindet unsere Arbeitsgruppe klinische Forschung, Versorgungsforschung und populationsbasierte Analysen. Dazu gehören unter anderem psychologische Diagnostik, psychotherapeutische Interventionen, Routinedatenanalysen großer Bevölkerungsstichproben sowie internationale Studien zur psychischen Gesundheit.
Übergeordnete Ziele:
Unsere Forschung hat das Ziel, die Versorgung von Menschen mit psychischen Belastungen evidenzbasiert zu verbessern und gleichzeitig die Wechselwirkungen zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit besser zu verstehen.
Zentrale Ziele unserer Arbeit sind:
- Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation innovativer Versorgungsmodelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Verbesserung des frühzeitigen Zugangs zu Diagnostik, Beratung und psychotherapeutischer Behandlung
- Förderung der beruflichen Teilhabe und Unterstützung bei der Rückkehr in das Arbeitsleben bei psychischen Erkrankungen
- Analyse von Versorgungsstrukturen und Nutzung von Routinedaten zur Untersuchung von Krankheitsrisiken und Behandlungspfaden
- Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen psychischen Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Psychokardiologie)
- Erforschung der Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Krisen auf die psychische Gesundheit
- Identifikation und Reduktion von Ungleichheiten im Zugang zu Gesundheitsversorgung und Unterstützungsangeboten
Auswahl aktueller Projekte
PRO*ACTIVE - Proaktive Return to Work-Psychotherapie zur frühzeitigen Rückkehr ins Arbeitsleben für Patient:innen mit Depressionen
PRO*ACTIVE ist ein vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Förderung durch den Innovationsfonds ausgewähltes Projekt, dass unter der Leitung der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover in Kooperation mit der AOK Niedersachsen (AOKN) durchgeführt wird.
Im Rahmen von PRO*ACTIVE wird eine neue, vierstufige Versorgungsform etabliert und evaluiert, deren Ziel es ist die Versorgung von erwerbstätigen AOKN-Versicherten zu verbessern, die aufgrund von einer Depressionsdiagnose längerfristig krankgeschrieben sind.
Durch eine frühzeitige Identifizierung und eine proaktive Kontaktaufnahme mit betroffenen Versicherten durch die AOKN, eine zeitnahe fachspezifische Diagnostik durch die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie und eine direkte Einsteuerung in eine spezialisierte ambulant-psychotherapeutische Versorgung, soll die Gesundheit und Versorgungsqualität von Versicherten mit Depressionen verbessert und zeitgleich lange Arbeitsunfähigkeitszeiten vermieden werden.
Das Kernstück von PRO*ACTIVE stellt ein innovatives, ambulantes Behandlungsangebot im Rahmen bestehender Versorgungsstrukturen dar. Diese Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit Arbeitsplatzfokus (return-to-work [RTW]) zeichnet sich durch einen innovativen und praxisnahen Ansatz aus, der die aktive Wiedereingliederung der Patient:innen in den Mittelpunkt der psychotherapeutischen Arbeit stellt. Im Gegensatz zu traditionellen Therapieformen, in denen die berufliche Rückkehr häufig erst am Ende der Behandlung thematisiert wird, übernimmt der/die Psychotherapeut:in in der RTW-KVT eine aktiv unterstützende Rolle im gesamten Wiedereingliederungsprozess.
Diese Psychotherapie mit return-to-work Fokus, wird in speziell zertifizierten Praxen durchgeführt und die Wirksamkeit im Vergleich zur KVT ohne speziellen RTW-Fokus (treatment as usual [TAU]) wird mittels einer randomisierten kontrollierten Studie evaluiert.
PRO*ACTIVE wird im Zeitraum von Oktober 2025 bis Januar 2029 in Stadt und Großraum Hannover durchgeführt und durch den Innovationsfonds mit ≈ 4,2 Millionen € gefördert. Die Wirksamkeitsevaluation des RCT erfolgt durch das Institut für Biometrie. Die Prozess- und Gesundheitsökonomische Evaluation wird vom Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der MHH durchgeführt.
Projektwebseite: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/pro-active.712
Studienregistrierung: https://www.drks.de/search/de/trial/DRKS00039266
E-Mail: proactive@mh-hannover.de
Projektleitung: Dr. Ivo Heitland & Prof. Dr. Kai G. Kahl
Stellvertretende Projektleitung: Dr. Britta Stapel
Sekretariat: Theresa Rollenhagen
Projektkoordination: Inka Napiwotzki
Projektmitarbeitende:
- Sebastian Bertele (Zweitmeinungsverfahren)
- Sarah Theysohn (Zweitmeinungsverfahren)
- Dr. Nicole Scharn (psychiatrische Behandlungen)
- Johanna Lisser (psychologische Behandlungen)
- Stefanie Groba (psychologische Behandlungen)
- Ellyn Saenger (Manualentwicklung & Zweitmeinungsverfahren)
- Ioana Iliadis (Manualentwicklung & psychologische Behandlungen)
- Henna Geddert (Manualentwicklung & Schulungen)
ReHaTOP – Region Hannover – Therapie, Orientierung und Prävention für erwerbslose, psychisch belastete Menschen
Das Projekt RehaTOP ist eine gemeinsame Initiative der Medizinische Hochschule Hannover (MHH), des Jobcenter Region Hannover und des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Es richtet sich an Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit, die aufgrund psychischer Belastungen oder Erkrankungen besondere Unterstützung benötigen. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Langzeitarbeitslosigkeit kann einen Kreislauf aus sozialem Rückzug, gesundheitlichen Problemen und erschwerter Arbeitsaufnahme auslösen. RehaTOP setzt hier mit einem ganzheitlichen Ansatz an. Vor Ort entwickelt ein multiprofessionelles Team aus Sozialpädagog:innen, Fallmanager:innen und Psycholog:innen gemeinsam mit den Teilnehmenden einen individuellen Förder- und Hilfeplan.
Die MHH übernimmt hierbei eine zentrale Rolle in der Diagnostik, medizinisch-psychologischen Unterstützung und wissenschaftlichen Begleitung. Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen aus der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie arbeiten vor Ort mit den Teilnehmenden, führen medizinisch-psychologische Beratungen durch und bieten psychologische Unterstützung im Einzel- und Gruppenkontext, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmenden zugeschnitten sind. Diese Angebote helfen, psychische Belastungen besser zu verstehen und aktiv zu bearbeiten, damit Lebensqualität und Motivation wachsen und sich neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen.
Das Projekt wird kontinuierlich wissenschaftlich evaluiert, um die Wirksamkeit und Effizienz der verschiedenen Bausteine des Projekts zu verifizieren und die Maßnahmen kontinuierlich zu verbessern. Somit trägt RehaTOP nicht nur direkt zur Unterstützung der Teilnehmenden bei, sondern auch zum Wissenszuwachs in der Versorgungspraxis.
RehaTOP wird im Zeitraum 2022 bis 2027 mit einer Fördersumme von ≈ 2,8 Millionen € finanziert. Bis Anfang 2026 wurden im Rahmen von ReHaTOP > 500 Personen begleitet. Eine Verlängerung der Förderung des Projekts über 2026 hinaus ist angestrebt.
Projektwebseite: https://rehatop.de
E-Mail: rehatop@mh-hannover.de
Projektvideo vom Niedersächsischen Gesundheitspreis: https://www.youtube.com/watch?v=TJQUzN7M2X8&themeRefresh=1
Projektvideo vom MSD Gesundheitspreis:
https://www.youtube.com/watch?v=3_hzk1N9PDo
Projektleitung: Dr. Ivo Heitland
Stellvertretende Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Sekretariat: Lars Loop
Projektkoordination:
- Dr. Laura Beier (Ärztliche Leitung)
- Nina Ristel (Psychologische Leitung)
Projektmitarbeitende:
- Anne Kleine Büning (Psychologische Psychotherapeutin)
- Chiara Jacobi (Psychologische Psychotherapeutin)
- Johanna Lisser (Psychologische Psychotherapeutin)
- Marianna Pielniok (Psychologische Psychotherapeutin)
- Jacques Lafon (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
- Anne Magnusson (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Lennart Schroeter (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
Psychosoziales Coaching Hannover - ein effektiver Zugang zu einer fachpsychologischen Beratung bei eingeschränkter Beschäftigungsfähigkeit
Das Projekt Psychosoziales Coaching ist eine Kooperation der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und des Jobcenter Region Hannover. Es richtet sich an Menschen im Bürgergeld-Bezug, deren berufliche Perspektiven durch psychische Erkrankungen oder anhaltende seelische Belastungen eingeschränkt sind.
Die Vermittlung in das Projekt erfolgt durch Jobcenterfachkräfte, wenn der Verdacht auf ein psychisch bedingtes Vermittlungshemmnis, das den (Wieder-) Einstieg in das Erwerbsleben erschwert, vorliegt. Die Teilnahme ist für die Kund:innen freiwillig.
Im Mittelpunkt des Psychosozialen Coachings steht die psychologische und wissenschaftliche Expertise der MHH, die direkt vor Ort in den Räumlichkeiten der teilnehmenden Jobcenter fachkompetente Diagnostik und Beratung in fünf Terminen anbietet. Hierbei betreut die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychiatrie der MHH 14 Standorte mit 16 qualifizierten Psychotherapeut:innen in Weiterbildung.
Ziel ist es, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, fachlich einzuordnen und konkrete Empfehlungen für passende Unterstützungs- und Behandlungsangebote zu geben. Die Teilnehmenden erhalten eine verständliche Rückmeldung zu ihrer Situation sowie Orientierung für weitere Schritte, um gesundheitliche Stabilisierung und berufliche Integration besser miteinander zu verbinden.
Darüber hinaus unterstützt die MHH das Projekt durch die Schulung und fachliche Begleitung der Mitarbeitenden im Jobcenter. In Fortbildungen werden Kenntnisse zu psychischen Erkrankungen, Gesprächsführung und zum Umgang mit belasteten Kund:innen vermittelt.
Das Projekt Psychosoziales Coaching wird im Zeitraum 2022 - 2028 mit einem Fördervolumen von ≈ 6,9 Millionen € finanziert. Seit Beginn wurden > 1.600 Personen im Rahmen des Psychosozialen Coachings unterstützt. Eine Verlängerung der Förderung des Projekts bis 2034 ist vorgesehen. Eine systematische Evaluation des Projekts erfolgt kontinuierlich durch die MHH evaluiert.
Projektwebseite: https://psychosoziales-coaching-hannover.de
E-Mail: psychosoziales-coaching@mh-hannover.de
Projektleitung: Dr. Ivo Heitland
Stellvertretende Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Sekretariat: Lars Loop
Projektkoordination:
- Sarah Theyson (Psychologische Leitung)
- Beste Bedir (Psychologische Leitung)
- Thorsten Folsche (Ärztliche Leitung)
- Niklas Siminski (Wissenschaftliche Leitung)
- Ioana Iliadis (Netzwerkkoordination)
- Patrick Pesch (Netzwerkkoordination)
Projektmitarbeitende:
- Klara Bokelmann (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Jan von der Brelie (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
- Pauline Eifler (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Marie Fischer (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Paula Hase (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Anna-Sophia Heidrich (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Cornelia Keller (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Justus Klinke (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
- Caroline Knapp (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Johanna Mause (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Dirk Münke (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
- Selina Niehus (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Rosa-Marin Perez (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Sarah Rehpennig (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Jelena Simic (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Luisa Vosse (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
Psychokardiologie & Psychokardiologische Ambulanz – Spezialisierte Beratung, Diagnostik und Psychotherapie für herzkranke Menschen
Psychokardiologie ist eine medizinische Disziplin, die sich mit der Wechselwirkung zwischen Herz-Kreislauferkrankungen und psychischen Störungen beschäftigt. Depression und Angststörungen sind eine häufige Folgeerkrankung bei akuten und chronisch verlaufenden Herz-Kreislauferkrankungen, während Herz-Kreislauferkrankungen wesentlich zu der vorzeitigen Mortalität von Patienten mit schweren psychischen Störungen beitragen.
Forschung
Unsere Arbeitsgruppe beforscht diese Wechselwirkung zwischen Herz-Kreislauferkrankungen und psychischen Störungen seit vielen Jahren aus beiden Richtungen. In zahlreichen Publikationen konnten wir eine erhöhte Prävalenz psychischer Erkrankungen in verschiedenen Gruppen von Herzpatient:innen bestätigen (u.a. bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und bei Frauen mit Postpartumkardiomyopathie). Zudem konnten wir zeigen, dass eine Verbesserung der depressiven Erkrankung auch mit einer Verbesserung der kardialen Leistungsfähigkeit bei Herzpatient:innen assoziiert war.
Darüber hinaus konnten wir ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei Patient:innen mit verschiedenen psychischen Erkrankungen nachweisen (u.a. bei Depression, Borderline Persönlichkeitsstörung, Bipolarer Störung).
Mittels Routinedaten-Analysen in Kooperation mit der AOK Niedersachen konnten wir das erhöhte Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und eine erhöhte Sterblichkeit beim Vorliegen einer Depression in einer großen Stichprobe von über einer Millionen Menschen bestätigen. Zukünftige Analysen basierend auf dieser Stichprobe sollen zeigen, ob sich die Behandlung einer diagnostizierten depressiven Störung positiv auf das kardiovaskuläre Risiko auswirken kann.
Klinik
Psychokardiologische Ambulanz
Die Psychokardiologische Ambulanz ist ein Angebot der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie, dass sich an Patient:innen der kardiologischen Ambulanzen richtet.
In der psychokardiologischen Ambulanz möchten wir Patient:innen Raum bieten, um über psychosoziale Schwierigkeiten und Belastungen im Alltag zu sprechen. Dabei geht es nicht nur um die Krankheitsbewältigung, sondern auch um effektive Strategien im Stressmanagement. Unsere umfassende klinisch-psychologische Diagnostik beinhaltet ein persönliches Interview sowie das Ausfüllen von Fragebögen, die uns helfen, die verschiedenen Facetten Ihres Lebens mit einer Herzerkrankung zu verstehen. Für Menschen, die nicht nur physisch, sondern auch seelisch Unterstützung benötigen, bieten wir die Möglichkeit einer psychokardiologischen Psychotherapie an. Diese ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Herzerkrankungen zugeschnitten.
Die Psychokardiologische Ambulanz wird im Rahmen einer fortlaufenden Registerstudie kontinuierlich wissenschaftlich begleitet. Wir untersuchen hierbei verschiedene Aspekte der Wechselwirkung zwischen psychischer Gesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit besonderem Fokus auf den Bedarf und die Wirksamkeit der angebotenen Behandlung.
Projektwebseite: https://mhh-kardiologie.de/ambulanzen-sprechstunden/psychokardiologische-ambulanz/
E-Mail: psychokardiologische-ambulanz@mh-hannover.de
Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Wissenschaftliche Leitung: Dr. rer. nat. Britta Stapel
Stellvertretende wissenschaftliche Leitung: Dr. Ivo Heitland
Projektmitarbeitende:
- Lucas Langer (Psychologischer Psychotherapeut i.A.)
- Cornelia Keller (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Selina Niehus (Psychologische Psychotherapeutin i.A.)
- Inken Schulte (medizinische Doktorandin)
Publikationen:
- Märtens C*, Stapel B*, Heitland I*, Zeidler J, Bauersachs J, Stahmeyer JT, Kahl KG. Depression severity and major cardiovascular events: Findings from German insurance claims data. Journal of Psychosomatic Research. 2026;204:112579. DOI
- Sliwa K, Viljoen C, Hoevelmann J, Rakisheva A, Ali Farhan H, Damasceno A, Jessen N, Jovanova S, Mbakwem A, Simpson M, Jackson AM, Petrie MC, van der Meer P, Van Craenenbroeck E, Kahl KG, Tschope C, Sinagra G, Seferovic P, Bayes-Genis A, Bauersachs J. Access to medical care globally for patients with peripartum cardiomyopathy: a clinical consensus statement of the Heart Failure Association of the ESC. Eur J Heart Fail. 2026. DOI
- Stapel B, Winter L, Heitland I, Löffler F, Bauersachs J, Westhoff-Bleck M, Kahl KG. Impact of congenital heart disease on personality disorders in adulthood. Eur J Prev Cardiol. 2024;31(11):1324-32. DOI
- Fillies B*, Stapel B*, Lemke LH, Loffler F, Bauersachs J, Kahl KG, Westhoff-Bleck M. Remission from depression is associated with improved quality of life and preserved exercise capacity in adults with congenital heart disease. Front Cardiovasc Med. 2024;11:1418342. DOI
- Kahl KG, Stapel B, Heitland I. A lonely heart is a broken heart: it is time for a biopsychosocial cardiovascular disease model. Eur Heart J. 2023;44(28):2592-4. DOI
- Pfeffer TJ, Herrmann J, Berliner D, König T, Winter L, Ricke-Hoch M, Ponimaskin E, Schuchardt S, Thum T, Hilfiker-Kleiner D, Bauersachs J, Kahl KG. Assessment of major mental disorders in a German peripartum cardiomyopathy cohort. ESC Heart Fail. 2020. 10. DOI
- Westhoff-Bleck M, Briest J, Fraccarollo D, Hilfiker-Kleiner D, Winter L, Maske U, Busch MA, Bleich S, Bauersachs J, Kahl KG. Mental disorders in adults with congenital heart disease: Unmet needs and impact on quality of life. J Affect Disord. 2016;204:180-6. DOI
Digitale Interventionen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit in der Psychokardiologie (DigiStrucMed)
Psychische Belastungen, insbesondere Angst- und Depressionssymptome, treten bei Patient:innen mit Herzerkrankungen häufig auf und wirken sich oftmals erheblich auf deren Lebensqualität der Betroffenen aus. Der Zugang zu spezialisierten Psychotherapeut:innen ist oft eingeschränkt, Wartezeiten sind lang, und die meisten Therapien sind nicht speziell auf die Bedürfnisse von kardial erkrankten Patient:innen ausgerichtet.
Vor diesem Hintergrund entwickelt und evaluiert unsere Arbeitsgruppe im Rahmen des DigiStrucMed-Förderprogramms der Else-Kröner-Förderstiftung in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover digitale Interventionen, die evidenzbasierte psychotherapeutische Ansätze in ein App-basiertes Format übersetzen. Über fünf Förderperioden wurden diese Ansätze weiterentwickelt und evaluiert. Die begleitende Evaluationen zeigten unter anderem eine signifikante Verbesserung der Angstsymptomatik.
Die Zielsetzung der einzelnen Teilprojekte lautete:
- WebApp-based prevention and therapy of adjustment disorder after life-threatening cardiac events – the “AD-support” study
- Clinical evaluation with a WebApp-based therapy of mental disorders after life-threatening cardiac events
- Is blended treatment with a WebApp-based therapy of mental disorders after life-threatening cardiac events more effective compared to non-blended treatment?
- Implementation of an AI-supported mental health app in psychocardiology
- Exploring Client-Centered and Clinical psychotherapy Programs Using the LeA+ Digital Therapist in Psychocardiology
Insgesamt wurden die Projekte zu digitalen Interventionen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit in der Psychokardiologie in fünf Förderperioden mit ≈ 100 Tausend € durch die Else-Kröner-Förderstiftung unterstütz.
Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl & Dr. Ivo Heitland
Stellvertretende Projektleitung: Dr. Britta Stapel
aktuelle Projektmitarbeitende:
- Jonas Barfknecht (HiWi Informatik)
- Ekaterina Petrova (medizinische Doktorandin)
- Islam Rizk (medizinischer Doktorand)
Publikationen:
- Larionov K, Petrova E, Demirbuga N, Werth O, Breitner MH, Gebhardt P, Caldarone F, Duncker D, Westhoff-Bleck M, Sensenhauser A, Maxrath N, Marschollek M, Kahl KG, Heitland I. Improving mental well-being in psychocardiology-a feasibility trial for a non-blended web application as a brief metacognitive-based intervention in cardiovascular disease patients. Front Psychiatry. 2023;14:1138475. DOI
- Gebhardt P, Caldarone F, Westhoff-Bleck M, Olsson KM, Hoeper MM, Park DH, Stapel B, Breitner MH, Werth O, Heitland I, Kahl KG. Metacognitive Short-Term Intervention in Patients With Mental Disorders Following Cardiovascular Events. Front Psychiatry. 2022;13:812807. DOI
Akzept*D: Akzeptieren depressive Patient*innen und ihre Behandler*innen Online-Gesundheitsdienste? - Eine Studie über Akzeptanz und kritische Erfolgsfaktoren
Unsere Arbeitsgruppe untersucht im Rahmen der Akzept*D-Studie Faktoren, die die Nutzung und Akzeptanz von Online-Gesundheitsdiensten wie internetbasierten kognitiven Verhaltenstherapieprogrammen (iCBT) bei der Behandlung von Depressionen bestimmen. Dabei werden sowohl Perspektiven von Patient:innen als auch von behandelnden Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen berücksichtigt.
Das Projekt wurde durch die Volkswagenstiftung im Zeitraum von 2021 – 2024 mit einer Fördersumme von ≈ 500 Tausend € unterstützt. Die Konsortialführung liegt bei der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der MHH und die Projektleitung hat das Institut für Gesundheitsökonomie/CHERH der Leibnitz Universität Hannover inne. Weitere Partner sind das Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover, die Ostfalia Hochschule sowie die AOK Niedersachsen.
Die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen ermöglicht die systematische Erforschung von Erfolgsfaktoren für iCBT, und hat zum übergeordnetem Ziel die Akzeptanz und Wirksamkeit digitaler Therapien nachhaltig zu verbessern.
Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Kooperationspartner:
- Prof. Dr. Annika Herr, Leibniz Universität Hannover (LUH), Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)
- Prof. Dr. Michael Breitner, Leibniz Universität Hannover (LUH), Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)
- Dr. Oliver Werth, Leibniz Universität Hannover (LUH)
- PD Dr. Jan Zeidler, Leibniz Universität Hannover (LUH), Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)
- Prof. Dr. Daniela Eidt-Koch, Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften
Publikationen:
- Werth O, Jankowski I, Muller NS, Schulte F, Warnemunde-Jagau P, Breitner MH, Herr A, Kahl KG. Success by design: A holistic analysis of design principles for depression apps. Digit Health. 2025;11:20552076251336276. DOI
- Martens C, Stapel B, Heitland I, Zeidler J, Kahl KG, Stahmeyer JT. [Differences in the utilization of specific healthcare services among persons with a diagnosis of depression - which impact has the socioeconomic status?]. Psychiatr Prax. 2025;52(8):416-23. DOI
- Stahmeyer JT, Zeidler J, Schutte S, Warnemunde-Jagau P, Eidt-Koch D, Schulte F, Breitner MH, Jankowski I, Herr A, Kahl KG. [Level of knowledge and intention to use digital health services among people with depression: a survey]. Gesundheitswesen. 2025. DOI
- Stahmeyer JT, Martens C, Eidt-Koch D, Kahl KG, Zeidler J, Eberhard S. The State of Care for Persons With a Diagnosis of Depression. Dtsch Arztebl Int. 2022;119(26):458-65. DOI
Ricky im Einsatz: Soziale Robotik in der Pflege
Seit Anfang 2024 wird der soziale Roboter „Ricky“ (Navel von Navel Robotics) im Johanniter-Seniorenheim in Hannover Ricklingen im Rahmen eines durch unsere Arbeitsgruppe begleiteten Forschungsprojekts eingesetzt. Ricky führt strukturierte, dialogbasierte Interaktionen mit Bewohner:innen durch, stellt Fragen, regt Erinnerungen an und unterstützt aktivierende Gespräche. Ziel ist es, neue Wege zur Unterstützung der psychosozialen Versorgung und zur Entlastung des Pflegepersonals zu erproben.
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Pflegepersonalmangels sowie erhöhter Risiken für soziale Isolation und Einsamkeit im Alter gewinnt der Einsatz unterstützender Technologien an Relevanz.
In einer Kombination aus quantitativen Erhebungen (z.B. zu Kognition, Stimmung, Schlaf und Lebensqualität) und qualitativen Interviews mit Mitarbeitenden wurden Wirkung, Akzeptanz und Alltagstauglichkeit untersucht.
Die ersten Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz gut umsetzbar ist und positiv angenommen wird. Erste Hinweise deuten auf aktivierende Effekte sowie eine Unterstützung im Pflegealltag hin. Dies stellt einen vielversprechenden Schritt hin zu innovativer, menschzentrierter Pflege dar.
Projektleiter: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Projektmitarbeiterin: Bela Bogedain (Doktorandin)
HUMAN-LS – Datenbasierte Auswertung von Ungleichheit und Diversität in der Gesundheitsversorgung
Das Projekt HUMAN-LS (Health Equality, Migration and Diversity), untersucht gesundheitliche Ungleichheiten in Niedersachsen mit besonderem Fokus auf Menschen mit migrationsspezifischen Merkmalen. Dazu gehören unter anderem das Jahr der Zuwanderung, das Geburtsland, die Staatsangehörigkeit und Deutschkenntnisse.
Der Ansatz ermöglicht eine differenzierte Betrachtung von Migration und die gezielte Analyse einzelner Einflussfaktoren. Ziel des Projekts ist es, Unterschiede im Zugang, in der Nutzung und in der Qualität der Gesundheitsversorgung zu erkennen. Auf dieser Grundlange sollen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen entwickelt werden, um die Gesundheitsversorgung für diese Personengruppe gerechter zu gestalten.
Das Gesamtprojekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Krauth (Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover durchgeführt. Unsere Arbeitsgruppe untersucht darin mehreren Teilprojekten Fragestellungen zur psychischen Gesundheitsversorgung. Die Bearbeitung dieser Forschungsfragen wird über die Projektlaufzeit von 2025 bis 2029 mit ≈ 500 Tausend € durch das Land Niedersachsen und die Volkswagen Stiftung im Rahmen des Programms zukunft.niedersachsen gefördert.
Eine Studie untersucht, ob ambulante Psychotherapeut:innen bei der Aufnahme neuer Patient:innen unterschiedliche Entscheidungen treffen – etwa in Abhängigkeit von Nationalität oder Religiosität. Mithilfe eines experimentellen Designs wird geprüft, ob solche Merkmale die Chance auf einen Therapieplatz beeinflussen.
In einer zweiten Studie untersuchen wir die Rolle von Cultural Broaching, also das aktive Ansprechen kultureller Hintergründe durch Therapeut:innen. Analysiert wird, wie sich dies auf das Vertrauen von Patient:innen und ihre Zuversicht in die Behandlung auswirkt und ob dadurch positive Therapieerwartungen gefördert werden.
In einem dritten Teilprojekt soll der Einsatz von Zwangsmaßnahmen auf psychiatrischen Akutstationen beforscht werden. Auf Basis qualitativer Interviews mit Patient:innen und Behandler:innen werden Entscheidungsprozesse sowie Erfahrungen mit diesen Maßnahmen analysiert, insbesondere im Hinblick auf migrationsbezogene Einflussfaktoren.
Projektwebseite: https://www.mhh.de/institut-fuer-epidemiologie/forschung/forschungsschwerpunkt-gesundheitsoekonomie-und-gesundheitspolitik
Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl & Dr. Ivo Heitland
Projekmitarbeitende:
- Ellyn Saenger (Doktorandin)
- Chiara Jacobi (Doktorandin)
- Tamar Unger (Doktorandin)
COH-FIT-GC – Psychische Erkrankungen während globaler Krisen
Die Studie „Collaborative Outcomes study on Health and Functioning during Infection Times“ (COH-FIT) wurde während der COVID-19-Pandemie initiiert, um die kurz- und langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf das körperliche und psychische Wohlbefinden der Bevölkerung zu untersuchen. An dem Projekt waren mehr als 200 Wissenschaftler:innen aus mehr als 40 Ländern beteiligt. Die internationale Gesamtprojektleitung liegt bei Herrn Prof. Dr. Correll, Charité Berlin, und Dr. Marco Solmi, Universität Padua (Italien).
Im Zeitraum von März 2020 bis Juni 2022 wurden in drei Erhebungswellen in insgesamt 49 Ländern mehr als 150.000 Teilnehmende anonym online zu ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden befragt. Damit zählt COH-FIT zu den größten internationalen Studien zu den gesundheitlichen Folgen der Pandemie.
Innerhalb des weltweiten COH-FIT-Konsortiums untersucht unsere Arbeitsgruppe an der Medizinische Hochschule Hannover insbesondere, wie sich die Pandemie auf die psychische Belastung und den Zugang zu medizinisch-psychologischer Versorgung bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgewirkt hat.
Die Studie soll künftig über die Pandemie hinaus fortgeführt werden. Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Krisen und Konflikte ist eine neue internationale Erhebungswelle unter dem Titel COH-FIT Global Crises (COH-FIT-GC) geplant. Ziel ist es, die Auswirkungen verschiedener globaler Krisen auf die psychische Gesundheit und das funktionale Wohlbefinden der Bevölkerung weltweit zu untersuchen. In diesem Projekt liegt die Verantwortlichkeit für der Datenerhebung und Auswertung für Deutschland bei der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover liegen. COH-FIT-GC befindet sich derzeit in der Planungsphase.
Projektwebseite: https://www.mhh.de/kliniken-und-spezialzentren/klinik-fuer-psychiatrie-sozialpsychiatrie-und-psychotherapie/blog/ankuendigung-2
E-Mail: kahl.kai@mh-hannover.de
Projektleitung: Prof. Dr. Kai G. Kahl
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Britta Stapel
Projektmitarbeitende: Ioana Iliadis (Doktorandin)
Publikationen:
- Solmi M, …, Kahl KG, …, Correll CU. Global and risk-group stratified well-being and mental health during the COVID-19 pandemic in adults: Results from the international COH-FIT Study. Psychiatry Res. 2024;342:115972. DOI
- Solmi M, …, Kahl KG, …, Correll CU. The collaborative outcomes study on health and functioning during infection times in adults (COH-FIT-Adults): Design and methods of an international online survey targeting physical and mental health effects of the COVID-19 pandemic. J Affect Disord. 2022;299:393-407. DOI
- Kahl KG, Correll CU. Management of Patients With Severe Mental Illness During the Coronavirus Disease 2019 Pandemic. JAMA Psychiatry. 2020;77(9):977-8. DOI
Preise
- Niedersächsischer Gesundheitspreis 2023 – ReHaTOP
- Nominiert für den MSD Gesundheitspreis 2024 – ReHaTOP
- Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Psychotherapie
- Bela Bogedain (2025) Titel des Posters: A socially assistive robot in elderly care – a mixed-method prospective study on mental well-being and technological acceptance in a nursing home sample.
- Chiara Jacobi, Johanna Lisser (2023) Titel des Posters: ReHaTOP– Ein Pilotprojekt zu psychischen Erkrankungen und psychologischen Vermittlungshemmnissen bei Erwerbslosen
- Dr. Britta Stapel (2019) Titel des Posters: Einfluss der SSRI-Exposition auf die Proliferation und Glukoseaufnahme in Brust- und Eierstockkrebszelllinien
- Dr. Lotta Winter (2019) Titel des Posters: Neurobiologische Mechanismen der metakognitiven Therapie – ein experimentelles Paradigma - European Psychiatric Association (meistzitiertes paper 2013), Prof. Kahl
- Deutsche Gesellschaft Psychotraumatologie (Falk-von-Reichenbach-Preis 2003), Prof. Kahl
Nennenswerte wissenschaftliche Kollaborationen
- Kardiologie und Angiologie (Prof. Dr. Johann Bauersachs, PD Dr. Mechthild Westhoff-Bleck, Prof. Dr. David Duncker)
- Pneumologie und Infektiologie (Prof. Dr. Marius Höper, Prof. Dr. Karen Olsson)
- Klinik für Rehabilitations- und Sportmedizin (Prof. Dr. Uwe Tegtbur)
- Klinische Psychologie und Sexualmedizin (Prof. Dr. Tillmann Krüger)
- Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (Prof. Dr. Christian Krauth)
- Institut für Biometrie (Prof. Dr. Armin Koch, Dr. Yvonne Ziert)
- Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim (Prof. Dr. Michael Deuschle)
- Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (Prof. Dr. Phillip Klein)
- Charité Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. Christian Otte, Prof. Dr. Christoph Correll, Prof. Dr. Philipp Sterzer)
- Universität Greifswald (Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier)
- LMU Klinikum München (Prof. Dr. Frank Padberg)
- Universitätsklinikum Tübingen (Prof. Dr. Thomas Ethofer)
- Leibniz Universität Hannover (Institut für Gesundheitsökonomie, PD. Dr. Jan Zeidler)
- Leibniz Universität Hannover (Institut für Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Michael H. Breitner)
- Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Wolfsburg (Prof. Dr. Daniela Eidt-Koch)
- AOK Niedersachsen
- Jobcenter Region Hannover
- Volkswagen (PD. Dr. Lotta Winter)
- Australian Centre for Heart Health, Melbourne, Australia (Prof. Dr. Alun C. Jackson, Dr. Marlies E. Alvarenga)
- Australian National University, Canberra, Australia (Prof. Dr. Don Byrne)
Forschungsgruppenmitglieder
Forschungsgruppenleitung
Prof. Dr. Kai G. Kahl
Kommissarischer Klinikleiter der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
kahl.kai@mh-hannover.de, Lebenslauf
Exzellenz auf einen Blick:
- Leiter des Ausbildungsinstituts für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin der MHH
- Supervisor für Verhaltenstherapie
- Leiter des Referats Polypharmazie der AGNP
- Mitglied des Referats Psychosomatik der DGPPN
- Vorstandsmitglied des Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)
Publikationen: Pubmed
Sekretariat
Frau Ginett Kollwitz
Telefon: +49 511 532 2407
Telefax: +49 511 532 8407
E-Mail: kollwitz.ginett@mh-hannover.de
Leitung des Forschungsbereichs Versorgungsforschung, Leitung der integrierten Versorgung (PSY)
Dr. Ivo Heitland
Telefon: +49 511 532 3559/7367
Fax: +49 511 532 8407
E-Mail: heitland.ivo-aleksander@mh-hannover.de
Publikationen: pubmed
Forschungsschwerpunkte: Versorgungsforschung & Psychotherapie
Exzellenz auf einem Blick:
Leitung der integrierten Versorgung (PSY), Supervisor für Verhaltenstherapie
Leitung des Forschungsbereichs Psychokardiologie
Dr. rer.nat. Britta Stapel
Telefon: +49 511 532 3559
Telefax: +49 511 532 8407
E-Mail: stapel.britta@mh-hannover.de
Publikationen: pubmed
Forschungsschwerpunkte: Psychokardiologie
Exzellenz auf einem Blick:
- Rudi-Busse-Young Investigator Award für experimentelle Herz-Kreislaufforschung (2015)
- Projektförderung durch die Hochschulinterne Leistungsförderung der MHH (2017)
- Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (2019)