- Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
- Kindergastroenterologin
- Pädiatrische Ernährungsmedizin
Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sowie an der Medical School der University of Leeds, UK. Promotion im Institut für Physiologie bei Prof. Rainer Greger zum Thema „Phänotyp-Analyse der CHIF knock-out Maus“.
Facharztausbildung zunächst an der Uniklinik Freiburg. Nach einem 6monatigen Aufenthalt an der Liver Unit des Birmingham Children’s Hospital in Birmingham, UK, Wechsel an die Medizinische Hochschule im Juni 2008. Facharztprüfung 2009; Schwerpunktprüfungen Ernährungsmedizin 2012 und Kindergastroenterologie 2015. 2011 Alex-Mowat-Preis der ESPGHAN, 2010-2012 Ina-Pichelmayr Mentée, 2018/19 Ellen-Schmidt-Habilitations-Stipendiatin. 2012-2024 Core100 Pilot Advanced Clinician Scientist Programm. Habilitation 2024 zum Thema „Nachsorge nach Lebertransplantation im Kindesalter“. Mitglied der GPGE und der ESPGHAN, regelmäßige Reviewer-Tätigkeit für internationale Fachtzeitschriften.
Frau Dr. Goldschmidts klinische Schwerpunkte sind die Versorgung chronisch leberkranker Kinder und Jugendlicher, die Nachsorge nach Lebertransplantation im Kindesalter sowie kindergastroenterologische Probleme an der Schnittstelle zur Kinderchirurgie.
In ihrer Forschungstätigkeit beschäftigt sich Frau Dr. Goldschmidt mit klinisch orientierten Projekten aus dem Bereich der pädiatrischen Hepatologie u.a. zu nicht-invasiver Diagnostik der Leberfibrose, Lebensqualität und kognitiver Funktion und Elternschulung nach Lebertransplantation im Kindesalter. Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit ist das Immunmonitoring nach Lebertransplantation. Frau Dr. Goldschmidt hat gemeinsam mit Prof. Baumann die internationale multizentrische ChilSFree Studie initiiert und durchgeführt. Gemeinsam mit Dr. Steffen Hartleif (Tübingen) leitet sie die „Graft injury group“ der ESPGHAN zum histologischen Langzeitoutcome nach Transplantation. Ein jüngerer Schwerpunkt ihrer Forschung sind Veränderungen im Darm-Mikrobiom bei Kindern mit chronischer Lebererkrankung und nach Lebertransplantation. Ein besonderes Anliegen ist die fundierte Anleitung und Betreuung medizinischer Promovend:innen.