"Ort der Stille und des Dankes" wird ein "DankeMal"

Skulptur zum Dank an Spender/innen von Organen, Gewebe und Blutprodukten

Atelier Rimkus, Springe

Das Klinische Ethik-Komitee hat vor einigen Jahren in Abstimmung mit dem Präsidium ein Projekt ins Leben gerufen, das Empfänger/innen von Organ-, Gewebe- oder Blutspenden eine Möglichkeit eröffnen soll, sich bei dem/r Spender/in symbolisch zu bedanken: den so genannten „Ort der Stille und des Dankes“. Dieser Ort im Patientengarten der MHH wird nun endlich fertig gestellt werden. Die MHH ist in ihrer Arbeit auf die Spende von Geweben oder Organen angewiesen und wir wünschen uns, dass die Spendebereitschaft durch einen solchen symbolischen Ort des Dankes erhöht und die Spende angemessen gewürdigt werden kann. Sie erinnern sich möglicherweise an die ursprüngliche Planung oder haben sogar selbst Geld für das Denkmal gespendet.

Nachdem der erste Bauabschnitt (Bodenplatte, Sitzbank, zuführender Weg) bereits vor Jahren fertig gestellt worden war, ist es leider nicht gelungen, über Spenden die nötige Summe für die Realisierung des ursprünglich geplanten Bauwerks einzuwerben.

Umso mehr freut es uns, dass der Künstler, Herr Andreas Rimkus, nun bereit war, eine neue, deutlich kostengünstigere Skulptur für die MHH zu entwerfen. Das „DankeMal“ stellt zunächst einen Ort dar, um zur Ruhe zu kommen, zu reflektieren und die Gefühle im Zusammenhang mit einer Blut-, Gewebe- oder Organspende zu sortieren. Der Dank soll aber auch symbolisch ausgesprochen werden.

Dazu besteht das „DankeMal“ aus einem  stilisierten Trichter, der von Betroffenen für ihren Dank genutzt werden kann. Auf der Rückseite der Skulptur sind über das Berühren einer goldenen Hand Tonaufnahmen zu hören, auf denen Empfänger/innen von Organ- oder Gewebespenden anonym ihren Dank ausdrücken.  Selbstverständlich steht das „DankeMal“  auch allen Beschäftigten, Patient/innen oder auch Besucher/innen der MHH  zur Verfügung, die mal "Danke" sagen möchten, auch wenn es dabei nicht um eine Spende von Organen oder Gewebe geht.

Wir gehen momentan von einer „Bauzeit“ von drei Monaten aus. Wann die Einweihung stattfinden wird, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.