Die geheimen Kräfte des Axolotlschleims

Dr. Sarah Strauß berichtet Stifter Josef Marx (re.) und Prof. Dr. Wolfgang Greife (li.), Mitglied des Stiftungsrates der Georg und Christine Marx-Stiftung, von ihrem Projekt. © Lara Tenge, MHH

9. Februar

Infektionskrankheiten und zunehmende Antibiotikaresistenzen zählen zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin. Neue Wirkstoffe werden dringend benötigt, um bakterielle Infektionen auch in Zukunft effektiv behandeln zu können. Dank der großzügigen Förderung durch die Georg und Christine Marx-Stiftung in Höhe von 45.000 Euro kann ein Forschungsprojekt an der MHH starten, dass genau solche Wirkstoffe untersucht. Dr. Sarah Strauß, Leiterin des Kerstin Reimers Labor für Regenerationsbiologie, sucht in ihrem Projekt nach möglichen Alternativen zu klassischen Antibiotika. Im Fokus des Projekts stehen Peptide aus der Schleimhaut des Axolotls, deren Wirkung gegen Bakterien die Biologin genauer untersuchen will. Das langfristige Ziel: neue therapeutische Ansätze zu entwickeln und Resistenzen vorzubeugen. Die Förderung durch die Georg und Christine Marx-Stiftung, die treuhänderisch von der Förderstiftung MHH plus verwaltet wird, leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Strategien im Kampf gegen antibiotikaresistente Erreger und Infektionskrankheiten.


Arconic Foundation unterstützt KI-Forschung

Prof. Dr. Jan Hinrich Bräsen und Jessica Schmitz bieten Natalie Olms und Thomas Wrobel von der Arconic Foundation Einblicke in ihre Forschung. (v.l). © Lara Tenge, MHH

30. Januar 2026

Mit knapp 22.000 Euro unterstützt die Stiftung des US-Konzerns Arconic ein Forschungsprojekt zur digitalen Pathologie an der MHH. Im Projekt von Prof. Dr. Jan Hinrich Bräsen und Jessica Schmitz wird Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Nierenbiopsien automatisiert auszuwerten. Ziel ist es, durch KI-gestützte Analysen Diagnosen objektiver und präziser zu gestalten, insbesondere bei chronischen Nierenerkrankungen und nach Nierentransplantationen. „Durch die Förderung können wir die Genauigkeit der Nierendiagnostik verbessern, damit Patient:innen möglichst lange mit dem neuen Organ leben können“, erklärte Prof. Dr. Bräsen gegenüber Natalie Olms und Thomas Wrobel von der Arconic Foundation, die sich vergangene Woche einen persönlichen Eindruck vom Projekt gemacht haben. Danke an Arconic für diese wertvolle Unterstützung!

 


Spende für die Betreuung lungentransplantierter Kinder

Alexander Schaper und Tanja Hellmann von der Quirin Privatbank berichteten Oberarzt Dr. Nicolaus Schwerk (Mi.) persönlich von der Spende. © Camilla Mosel, MHH

9. Januar 2026

Die Quirin Privatbank hat die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Die Mittel kommen den jungen Patient:innen der Klinik für Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie zugute, die hier vor und nach Lungentransplantationen betreut werden. Die Klinik gehört zu den wenigen Transplantationszentren, die Lungentransplantationen bei Kindern und Jugendlichen durchführen. Die Entscheidung, dass die Spende der Quirin Privatbank Kindern, die eine neue Lunge benötigen, zugutekommen soll, entstand aus einem Vorschlag der Mitarbeitenden, die gemeinsam über die Verwendung der Fördergelder abgestimmt haben. Danke für diese wertvolle Unterstützung!


TechBase GmbH unterstützt MHH-Kinderklinik

Christiane Schmelcher, Julian Homeister, Prof. Dr. Dieter Haffner, Aaron Homeister, Dr. Lena Brunkhorst (v.l.) © Annika Morchner, MHH

17. Dezember 2025

Weil ihre Mutter Lehrerin an der MHH-Kinderklinik ist, mussten Aaron und Julian Homeister nicht lange überlegen, welchem Zweck sie die weihnachtliche Spendenaktion ihres Unternehmens widmen. Christiane Schmelcher hatte ihren Söhnen so eindrücklich von ihrer Arbeit erzählt, dass für die beiden klar war: „Wenn wir uns engagieren, dann hier!“ Aaron Homeister hatte sich vor zwei Jahren selbständig gemacht und inzwischen arbeitet auch sein Bruder Julian für die TechBase GmbH. Heute kamen die beiden IT-Experten in die MHH-Kinderklinik, um einen 1.000-Euro-Scheck an Prof. Dr. Dieter Haffner und Dr. Lena Brunkhorst aus der Kindernephrologie zu übergeben. "Das ist wirkliche eine tolle Unterstützung", so Haffner. "Das Geld wird zum einen bei der geplanten Erweiterung der Kinderdialyse-Plätze eine große Hilfe sein. Die andere Hälfte geht an das Team der Spieloase bei uns in der Kinderklinik. Die Erzieherinnen leisten wertvolle Arbeit mit den Kindern und können immer finanzielle Unterstützung für ihre vielen Aktionen gebrauchen!" Und was lernen wir daraus? Wir sollten alle öfter mal auf unsere Mutter hören. Herzlichen Dank an die Firma TechBase - und natürlich an Christiane Schmelcher, die ihre Söhne so hilfreich an die Kinderklinik vermittelt hat!


 


Mit Rechenpower gegen Leukämie

Bioinformatiker Dr. Manoj Kumar Gupta untersucht die Wirkung von Blutkrebstherapeutika. © Lara Tenge, MHH

12. Dezember 2025

In den vergangenen Jahren wurden neue Medikamente entwickelt, die gezielt in die Steuerung unserer Gene eingreifen. Diese sogenannten Chromatin-Wirkstoffe hemmen spezifische Moleküle, die bei Blutkrebserkrankungen eine entscheidende Rolle spielen. In aktuellen Studien zeigen diese Wirkstoffe bereits vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Leukämien. Bioinformatiker Dr. Manoj Kumar Gupta untersucht, wie diese Wirkstoffe noch besser verstanden und eingesetzt werden können. Er geht davon aus, dass die Wirkstoffe nicht nur zur Behandlung bestehender Leukämien geeignet sind, sondern auch verhindern können, dass aggressive Blutkrebserkrankungen bei Hochrisiko-Patient:innen überhaupt entstehen. Ziel ist es daher, ihre Wirkmechanismen im Erbgut präzise zu analysieren und herauszufinden, welche Patientinnen und Patienten besonders von einer Behandlung profitieren. Um die Wirkung der Chromatin-Wirkstoffe zu verstehen, muss das Erbgut sowohl vor als auch nach einer Behandlung untersucht werden. Dies erfordert moderne Datenanalyse und starke Rechenleistung. Die von der Förderstiftung MHH plus mit knapp 9.000 Euro finanzierte Hochleistungs-Computer-Workstation stellt hierfür eine zentrale technische Grundlage dar und ermöglicht es, neue Ansätze für zielgerichtete Therapien gegen Blutkrebs zu entwickeln.


Süße Überraschung zum Nikolaustag

Dr. Eckhard Schenke is delighted by the chocolate Santa Clauses delivered by Andreas Brauckhoff and Pauline Theilmann. (from left) © Annika Morchner, MHH

6. Dezember 2025

Die Kinderklinik der MHH durfte sich erneut über eine besondere Geste zur Weihnachtszeit freuen: Das Sanierungsunternehmen BELFOR setzte seine liebevolle Tradition fort und spendete 350 Schokoweihnachtsmänner für Kinder, Pflegekräfte und Ärzt:innen der MHH-Kinderklinik. Herr Braukhoff und Frau Theilmann von der Regionalniederlassung Hannover brachten die süße Überraschung stilecht mit Weihnachtsmütze und im Elfengewand persönlich vorbei. Die kleine Aufmerksamkeit versüßt vor allem den jungen Patientinnen und Patienten, die die Adventszeit in der Kinderklinik verbringen müssen, den Nikolaustag. Herzlichen Dank an Belfor!


Annika Liese-Preis 2025

Preisträgerin Prof. Dr. Julia Sacher (mi.) mit den Stiftungsratsmitgliedern der Annika Liese-Stiftung Prof. Dr. Stefan Bleich (li.) und Dr. Eckhard Schenke (re). © Lara Tenge, MHH

18. November 2025

Der Forschungsschwerpunkt von Psychiaterin und Neurowissenschaftlerin Professorin Julia Sacher liegt auf der psychischen Gesundheit von Frauen, insbesondere während hormonellen Übergangsphasen, wie sie im Menstruationszyklus auftreten. Für ihre Forschung auf diesem Gebiet wurde sie nun mit dem Annika Liese-Preis 2025 ausgezeichnet. Professor Sacher konnte in ihrer ausgezeichneten Studie erstmals zeigen, dass sich bestimmte Botenstoffe im weiblichen Gehirn mit PMDD (prämenstruelle dysphorische Störung), einer schwer verlaufenden Form der zyklusabhängigen Depression, kurz vor der Periode deutlich verändern. Genau in dieser Zeit erleben die Betroffenen häufig schwere depressive Symptome. Dieser Nachweis ist ein bedeutender Schritt, denn er liefert einen klaren Hinweis darauf, was in dieser Phase im Körper passiert und warum die Beschwerden so belastend sein können. Für diese wichtige Forschung, die dabei hilft, neue spezifische Behandlungsmethoden zu entwickeln, überreichten Professor Stefan Bleich und Dr. Eckhard Schenke vom Stiftungsrat der Annika Liese-Stiftung Professorin Sacher den mit 10.000 € dotierten Annika Liese-Preis. Die Annika Liese-Stiftung, die treuhänderisch von der Förderstiftung MHH plus verwaltet wird, und der gleichnamige Preis erinnert an Annika Liese, die 1996 durch Suizid verstarb, und ehrt wissenschaftliche Arbeiten, die das Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen verbessern.


PSD Bank Hannover unterstützt Kunsttherapie

Kunsttherapeutin und Künstlerin Anne Nissen © Annika Morchner, MHH

12. November 2025

An der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover erhält die Kunsttherapie in der Nephrologie und Kinder-Dialyse neuen Auftrieb: Durch die Unterstützung der PSD Bank Hannover kann für sechs Monate ein wichtiges kunsttherapeutisches Angebot finanziert werden. Zweimal pro Woche begleitet die erfahrene Künstlerin und Kunsttherapeutin Anne Nissen die jungen Patientinnen und Patienten – sowohl stationär als auch im ambulanten Dialysebereich. „Die Kunsttherapie ermöglicht den Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen Ausdruck verleihen können“, erklärt Prof. Dr. Dieter Haffner, Direktor der Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen und Neuropädiatrie. Anne Nissen schafft diesen Freiraum, weil sie die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt rückt und damit einen erholsamen Gegensatz zum medizinischen Klinikalltag darstellt, in dem Patient:innen größtenteils sehr fremdbestimmt sind. Bei jedem Besuch bietet sie eine breite Auswahl an Materialien und Techniken, die bei den meisten Kindern schnell Neugierde wecken. Viele finden über Farben, Formen und kreative Prozesse einen neuen Zugang zu sich selbst. Aus diesen Momenten entstehen nicht nur individuelle Kunstwerke, sondern auch wertvolle Impulse für den Heilungsprozess. Pflegekräfte und Ärzt:innen auf den Stationen beobachten immer wieder, wie sehr die kreative Tätigkeit zur emotionalen Entlastung beiträgt und den Kindern hilft, sich zu entfalten. Das stärkt nicht nur die jungen Patientinnen und Patienten, sondern erfüllt auch das Behandlungsteam mit Freude, weil positive Entwicklungen sichtbar werden. Herzlichen Dank an die PSD Bank Hannover für diese wertvolle Unterstützung!

>> Hier geht's zu unserem Reel auf Instagram


Benefizkonzert mit Johanna Doll

Johanna Doll begeistert mit virtuosem Klavierspiel und einfühlsamer Moderation. © Lara Tenge, MHH

4. November 2025

Unter dem Motto „Licht und Schatten“ fand Ende Oktober im Hörsaal F ein Benefizkonzert mit Johanna Doll statt. Die Pianistin und Ärztin kehrte damit erneut auf die MHH-Bühne zurück und begeisterte das Publikum mit ihrer Verbindung aus musikalischer Präzision und persönlicher Moderation. Was diesen Konzertabend so einzigartig machte, waren nämlich nicht nur die Werke von Bach, Schubert, Chopin, Liszt und Debussy, sondern die einfühlsame Art, mit der Johanna Doll ihre Zuhörer:innen in die Stücke hineinführte. Zu jedem Werk gab Johanna kurze Einblicke in die Hintergründe, Stimmungen und Besonderheiten der Musik. Mit kleinen angespielten Passagen zeigte sie, worauf man beim Hören achten kann, und sorgte so für ein gemeinsames Erlebnis mit dem Publikum. Anlässlich des Konzertes wurden über 3.000 € gespendet, die direkt in die Erforschung von Multipler Sklerose und anderen neuroimmunologischen Erkrankungen an der MHH fließen. Vielen Dank an alle, die die Aktion unterstützt haben!


Stärkung des Forschungsstandorts Hannover

24 internationale Nachwuchswissenschaftler:innen trafen sich im TWINCORE. © Grabowski, TWINCORE

23. Oktober 2025

Junge Forschende aus aller Welt zu Gast in Hannover:  Vom 24. August bis 12. September 2025 fand die 14. LISA-Sommerakademie des TWINCORE statt. Eine Vorlesungswoche und bis zu zwei Wochen Laborpraktika boten internationalen Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit, neueste Entwicklungen in Infektiologie und Immunologie kennenzulernen und praktisch zu vertiefen. Ermöglicht wurde die Veranstaltung unter anderem durch eine 5.000 Euro-Zuwendung der VHV-Stiftung, die die Förderstiftung MHH plus mit 2.000 Euro aus eigenen Mitteln aufstockte. Ziel des Programms ist es, talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für eine Karriere in der Infektionsforschung zu begeistern und Hannover, Deutschland und Europa als attraktive Forschungsstandorte zu präsentieren. In diesem Jahr nahmen 24 Studierende aus 13 Ländern teil – zu gleichen Teilen aus Europa, Asien sowie Südamerika, dem Mittleren Osten und Afrika. Vorträge von Expertinnen und Experten der MHH, des HZI, des Fraunhofer ITEM, des TWINCORE sowie internationaler Gäste vermittelten aktuelles Fachwissen; Laborpraktika und Rahmenprogramm stärkten Austausch und Vernetzung.


MHH-Vorsorgetag 2025: ein Rückblick

Dr. Gerald Neitzke erläuterte die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. © Annika Morchner, MHH

2. Oktober 2025

Im Rahmen unseres MHH-Vorsorgetages erhalten unsere Förderinnen und Förderer alle zwei Jahre die wichtigsten Informationen rund um Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung gut besucht: Wir durften rund 230 Gäste begrüßen. Dr. Gerald Neitzke, Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees der MHH, erklärte, wie man medizinische Behandlungswünsche im Vorhinein festlegen kann – für den Fall, dass man seinen diesbezüglichen Willen krankheitsbedingt nicht mehr mitteilen kann. Rechtsanwalt und Notar Dr. Oliver Pramann informierte über die Vorsorgevollmacht für finanzielle Angelegenheiten und was es zu beachten gilt, wenn mehrere Bevollmächtigte für verschiedene Bereiche benannt werden. Außerdem erläuterte er die Grundlagen der gesetzlichen Erbfolge und der Testamentsgestaltung. Beide Referenten stellten anschauliche Praxisbeispiele vor und beantworteten zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Wussten Sie schon, dass unser Vorsorgetag auch Interessierten offen steht, die die Förderstiftung (noch) nicht unterstützen? Wenn Sie den MHH-Vorsorgetag 2027 nicht verpassen wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail an vorsorgetag@mh-hannover.de und lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen.

 


Britische Freimaurer spenden für Kinderonkologie

Arthur Blake (re.) und Dr. Eckhard Schenke bei der Scheckübergabe vor der Kinderklinik. © Paula Ölscher, MHH

25. September 2025

In Celle gibt es seit 1957 eine britische Freimaurerloge, die sich der Förderung von Menschlichkeit, Respekt und Brüderlichkeit verpflichtet fühlt und sich in diesem Sinne auch aktiv für soziale Belange in der Region engagiert. Derzeit zählt die Saxony Lodge 842 zehn passive und 25 aktive Mitglieder – viele von ihnen ehemalige Soldaten, die in Celle stationiert waren und geblieben sind. Die Loge sammelt regelmäßig Spenden für gemeinnützige Organisationen. Aus der jüngsten Aktion darf sich die Förderstiftung MHH plus über 2.000 Euro zugunsten der Kinderonkologie der MHH freuen. Arthur Blake, Mitglied der Loge, ließ es sich nicht nehmen, zur Übergabe des Spendenschecks an MHHplus-Vorstand Dr. Eckhard Schenke persönlich nach Hannover zu kommen: „Es ist immer schön zu sehen, wo unsere Hilfe genau ankommt.“ Herzlichen Dank an die Saxony Lodge 842 aus Celle!

 


Neue Impulse für die Schmerzforschung

Dr. Sebastian Pantke, Dr. Tabea Fricke, Prof. Dr. Andreas Leffler (v.l.) forschen gemeinsam an neuen Erkenntnissen zur Schmerzentstehung. © Lara Tenge, MHH

3. September 2025

Dank der Finanzierung durch die Friedrich und Alida Gehrke-Stiftung, die treuhänderisch von der Förderstiftung MHH plus verwaltet wird, konnte die Klinik für Anästhesiologie der MHH ihre Laborausstattung gezielt erweitern. Mit dem neu angeschafften, softwaregesteuerten Patch Clamp Amplifier versuchen Forschende zu verstehen, wie Schmerzreize entstehen und weitergeleitet werden. Der Verstärker ermöglicht es, winzige elektrische Ströme zu messen, die durch sogenannte Ionenkanäle fließen. Diese Kanäle steuern, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren und spielen damit eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung von Schmerz. Das Team um Prof. Dr. Andreas Leffler möchte verstehen, wie genau diese Ionenkanäle in Nerven- und Immunzellen funktionieren, um den Mechanismen der Schmerzentstehung auf den Grund zu gehen. Das langfristige Ziel der Forschung: neue, wirksame Schmerzmedikamente zu entwickeln, die weniger Nebenwirkungen verursachen. Ein Anliegen, das angesichts der weltweiten Opioidkrise hochaktuell und von großer Bedeutung ist.


PSD Bank Hannover unterstützt MHH-Kinderchirurgie

Antje Schneider, Pflegedirektorin Claudia Bredthauer, Prof. Dr. Jens Dingemann, Claudia Blankenhorn und Christina Homann (v.l.) freuten sich gemeinsam über das neu gestaltete Spielzimmer auf der Station 66. © Annika Morchner, MHH

17. Juli 2025

In der Kinderchirurgie der MHH werden Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Diagnosen behandelt: Das Portfolio der Chirurginnen und Chirurgen reicht von der Blinddarmentzündung über komplizierte Knochenbrüche bis hin zur Tumorentfernung oder Korrektur von fehlgebildeten Organen. Viele Patient:innen können schon nach ein paar Tagen nach Hause, andere müssen Wochen oder Monate bleiben. Da ist es ein großer Lichtblick, dass nun mithilfe der PSD Bank Hannover eG das Spielzimmer und das Elternzimmer auf der kinderchirurgischen Station 66 neu gestaltet werden konnten. 5.000 Euro hatte die Genossenschaftsbank im Rahmen des PSD Gewinnsparens hierfür zur Verfügung gestellt. Und Kinderkrankenpflegerin Claudia Blankenhorn, die nicht nur im Dienst, sondern auch in ihrer Freizeit Möbelkataloge wälzte, Spielzeug bestellte und Kinderhochstühle aufbaute, hat ohne Zweifel aus diesem Betrag das Optimum herausgeholt. „Das ist ja wirklich ganz, ganz toll geworden“, freuten sich Antje Schneider und Christina Homann von der PSD Bank bei ihrem Besuch auf der Station. Klinikdirektor Prof. Dr. Jens Dingemann erklärte, warum Spenden wie diese so wichtig sind: „Wir haben als Hochschule einfach das Problem, dass es für diese Dinge, die weder Forschung noch Krankenversorgung noch Lehre sind, aber ganz entscheidend dazu beitragen, dass Kinder und Eltern sich bei uns auf Station einigermaßen wohlfühlen, keine wirkliche Finanzierungsquelle gibt. Deshalb sind wir für diese Spende besonders dankbar!“

>> Hier geht's zu unserem Reel auf Instagram


MHH plus finanziert KlinStrucMed-Promotionsstipendium

KlinStrucMed Stipendiatin Lotta Völker forscht zu neurotoxischen Nebenwirkungen bei innovativer Krebstherapie. © Lara Tenge, MHH

9. Juli 2025

Das KlinStrucMed-Programm der MHH ermöglicht es Medizinstudierenden, bereits während des Studiums für eine klinische Doktorarbeit zu forschen. Mithilfe eines Stipendiums unterbrechen sie ein Jahr lang ihre reguläre Medizinausbildung, um praxisnah und unter enger Betreuung ihr Thema zu bearbeiten. Das Stipendium von Lotta Völker, die in der Neurologie promoviert, wurde von der Förderstiftung MHH plus finanziert. In ihrem Projekt beschäftigt sie sich mit den neurotoxischen Nebenwirkungen der CAR-T-Zell-Therapie. Bei dieser modernen Form der Immuntherapie werden körpereigene T-Zellen so verändert, dass sie Tumorzellen erkennen und gezielt angreifen. Anders als bei der Chemotherapie bleiben gesunde Körperzellen auf diese Weise erhalten. Doch so wirksam diese Therapie ist: Sie kann auch schwerwiegende neurologische Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Halluzinationen, Sprachstörungen bis hin zu gefährlichen Hirnschwellungen verursachen. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit entwickelt Lotta Völker ein Punktesystem basierend auf verschiedenen Risikofaktoren wie Alter, Vorerkrankung und Organfunktion, damit die neurologischen Nebenwirkungen möglichst früh erkannt und behandelt werden können. Ihre Forschung erklärt Lotta Völker auch in unserem Video-Reel auf Instagram.


Wissenschaftliche Forschung und Artenschutz - Passt das zusammen?

Ein Anderson-Querzahnmolch (Ambystoma andersoni) im Ambystoma Mexicanum Bioregeneration Center. © Karin Kaiser/MHH

1. Juli 2025

Ja, so lautet die Antwort im Ambystoma Mexicanum Bioregeneration Center, in dem der Axolotl mit seiner Fähigkeit zur schnellen Regeneration als Vorbild für die Verbesserung der menschlichen Wundheilung dient. Bei dem Team um Dr. Sarah Strauß (Laborleitung) und Christina Liebsch (Leitung Haltung und Zucht) steht das Wohl der Amphibien wie Axolotl und weiteren Querzahnmolchen an erster Stelle. Während in vielen Forschungseinrichtungen Tausende Tiere auf engstem Raum in Einzelhaltung leben und deren Überleben oft nur bis zum Studienende vorgesehen ist, sieht es hier ganz anders aus: In voll ausgestatteten Aquarien und Terrarien führen die Tiere ein naturnahes Leben mit Rückzugsorten, Tagesrhythmus und individueller Betreuung. In regelmäßigen Fortbildungen geben Frau Dr. Strauß und Frau Liebsch ihr Wissen unter anderen an Verterinärmediziner:innen und Versuchstierspezialisten mit dem Ziel, die Versorgung und Haltung von Amphibien über ihre Laborgrenzen hinaus zu verbessern, weiter.
Das Labor widmet sich auch der Arterhaltung bedrohter Amphibienarten. Unter anderem beteiligen sie sich mit Ambystoma dumerilii, einer Querzahnmolch-Art, am Citizen Conservation Projekt – einem koordinierten Erhaltungszuchtprogramm mit dem Ziel, gemeinsam aktiv gegen das Artensterben vorzugehen. Diese zusätzlichen Bemühungen wie artgerechte Haltung und strukturreiche Beckengestaltung gehen weit über den wissenschaftlichen Standard hinaus und können nicht aus Forschungsgeldern gedeckt werden. Finanziert werden die Maßnahmen daher aus Mitteln der Förderstiftung MHH plus, die diesen Ort, an dem Forschung, Ethik und Artenschutz Hand in Hand gehen, gerne unterstützt! 


Glückssteine für die Kinderklinik

Raphaela (li.) und Madenna freuen sich in der Spieloase darüber, dass ihre Glückssteine den Kindern in der Kinderklinik ein wenig Freude bereiten. © Annika Morchner, MHH

17. Juni 2025

Im Rahmen des Lernformats FREI DAY beschäftigen sich Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Sie recherchieren zu selbstgewählten Fragestellungen und setzen Projekte eigenständig um. Lehrer:innen treten in den Hintergrund und nehmen lediglich eine begleitende Rolle ein. Auch die Grundschule am Großbuchholzer Kirchweg macht seit September 2024 mit. Für die Zweitklässlerinnen Madenna und Raphaela war von Anfang an klar, dass sie mit ihrem Projekt etwas für kranke Kinder tun wollen, die in der MHH behandelt werden – ein wenig Farbe in den oft eintönigen Krankenhausalltag bringen und ihnen einfach zeigen, dass jemand an sie denkt. So sammelten sie Steine und bemalten sie über mehrere Wochen mit fröhlichen Motiven. Heute kamen die beiden Mädchen in die MHH-Kinderklinik, um diese Glückssteine beim Team der Spieloase abzuliefern. Nun haben die Erzieherinnen immer ein buntes Mitbringsel, wenn sie ihre Besuche auf Station machen oder Kinder in den Räumlichkeiten der Spieloase betreuen. Vielen Dank an Madenna und Raphaela dafür!


Fünf Laufräder für die MHH-Kitas

Martin Fulst, Liesa Krüger und Lena Lorenz (v.l.) freuten sich mit ihren Kitakindern über die fünf Laufräder, die Kai Eilers (2.v.r.) vorbeibrachte. © Annika Morchner, MHH

3. Juni 2025

Vielen Mitarbeitenden der MHH ist die Mein Dienstrad GmbH seit Anfang des Jahres als Partner der Hochschule in Sachen Bike-Leasing bekannt. Nun stellte sich Kai Eilers, der in dem Oldenburger Unternehmen das Vergabemanagement verantwortet, auch den Kleinsten vor. Am heutigen Weltfahrradtag traf er gleich sieben Kinder aus den drei MHH-Kitas und hatte für sie, wie sollte es an diesem Thementag anders sein, fünf Fahrräder in Miniaturausgabe dabei. „Das ist wirklich eine tolle Sache“, sagte Martin Fulst, Leiter der MHH-Betriebskita Campuskinder. „Insgesamt profitieren fast 400 Kinder von diesem Geschenk.“ Auch Liesa Krüger, Leiterin der Kita Weltkinder, und Lena Lorenz, Leiterin der Elterninitiative Hirtenkinder, freuten sich mit. „Diese Laufräder im Retrostyle machen optisch viel her“, so Lena Lorenz. Die Kinder, die zur Spendenübergabe mitgekommen waren, entdeckten schnell, dass die kleinen Fahrradkörbe der mintfarbenen Zweiräder nicht leer waren: Darin gab es noch eine ganze Menge Mini-Memories zu entdecken und so verabschiedeten sich am Ende der kurzen, aber fröhlichen Begegnung alle zufrieden in die verschiedensten Himmelsrichtungen. 

Hierzu gibt es auch ein Reel auf unserem Instagram-Account.


Auslandspraktikum in Vancouver

Doktorandin Lea Oehlsen verbrachte drei Monate an der University of British Columbia in Vancouver. © Lea Oehlsen, MHH

28. Mai 2025

Durch die finanzielle Unterstützung der Förderstiftung konnte Promovendin Lea Oehlsen ein Auslandspraktikum an der University of British Columbia in Vancouver absolvieren. Während ihres dreimonatigen Aufenthalts gewann die Nachwuchswissenschaftlerin wertvolle Einblicke in die Forschung zu Lipid-Nanopartikeln – ein Schlüsselthema für die Entwicklung innovativer Therapien bei kardiovaskulären Erkrankungen. Die Zeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Pieter Cullis, die weltweit führend in diesem Bereich ist, erlaubte es Oehlsen neue Methoden und Techniken zu erlernen und eine wertvolle Kooperation mit dem Kanadischen Institut aufzubauen. „Ich bin mit vielen Ideen und Eindrücken wieder nach Deutschland gekommen“, berichtet Oehlsen und bringt diese nun voller neu gewonnener Motivation in ihr Projekt und ihre Arbeit an der MHH ein.


Herausragende Krebsforschung im Fokus

Der Preis ist benannt nach Johann Georg Zimmermann (1728-1795), der ab 1768 als Königlicher Leibarzt in Hannover praktizierte. © Herzog August Bibliothek, Signatur: A24829

21. Mai 2025

Der Johann-Georg-Zimmermann-Preis wurde erstmals 1973 verliehen und zählt heute zu den wichtigsten Auszeichnungen Deutschlands im Bereich der Krebsforschung. Jedes Jahr werden ein Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler:innen und eine Medaille für langjähriges Engagement in der Krebsmedizin vergeben. Den Forschungspreis teilen sich in diesem Jahr Prof. Dr. Elisabeth Heßmann und PD Dr. Niklas Klümper. Heßmann ist Leiterin der Arbeitsgruppe Chromatin-assoziierte Veränderungen in der Entstehung und Progression des Pankreaskarzinoms der Universitätsmedizin Göttingen. Sie forscht seit über zehn Jahren zu Bauchspeicheldrüsenkrebs und überzeugte das Kuratorium mit ihrer Arbeit zur Rolle des Tumorsuppressors SMAD4. Klümper ist Oberarzt der Klinik für Urologie und Leiter einer Forschungsgruppe zur translationalen Uroonkologie im Institut für Experimentelle Onkologie am Universitätsklinikum Bonn. Er beeindruckte mit seiner Forschung zu NECTIN4- Amplifikationen als Biomarker für das Ansprechen auf eine EV-Therapie. Mit der Johann-Georg-Zimmermann Medaille 2025 wird Prof. Dr. Markus Büchler für seine führende Rolle in der Begründung der modernen Pankreas-Chirurgie und seine zahlreichen Publikationen bei gleichzeitiger klinischer Tätigkeit ausgezeichnet. Der Chirurg prägt seit 20 Jahren sein Fachgebiet und ist seit 2023 Direktor des Botton-Champalimaud-Pankreaskrebszentrum in Lissabon, Portugal.

Verleihung des Johann-Georg-Zimmermann-Preises 2025
Donnerstag, den 5. Juni 2025, um 15:30 Uhr
Medizinische Hochschule Hannover,
Hörsaal D, Gebäude J2, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Wir bitte lediglich um eine formlose Anmeldung per Mail an foerderstiftung@mh-hannover.de is zum 30.05.2025. Herzlichen Dank!


Noch mehr Unterstützung für den Kita-Neubau

PD Dr. Nadine Freifrau von Maltzahn © Pawlaczyk

13. Mai 2025

Nachdem Vizepräsidentin Martina Saurin gerade erst ihren Geburtstag zu einer Spendenaktion für den Kita-Neubau gemacht hat, zeigt uns die nächste Powerfrau, wie es geht. Frau PD Dr. Nadine Freifrau von Maltzahn, Oberärztin an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde, nahm ihre Antrittsvorlesung im März zum Anlass, Spenden für den Kita-Neubau zu sammeln. „Mein Sohn ist auch bei den Campuskindern untergebracht und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, wie wertvoll diese Betreuung ist“, so von Maltzahn. „Daher wollte ich in meinem Freundes- und Kollegenkreis einfach auf das Thema aufmerksam machen.“ 75 Euro kamen bei der spontanen Aktion zusammen und bringen uns dem Ziel wieder ein Stückchen näher – vielen Dank!


Vizepräsidentin machte Geburtstag zur Spendenaktion

Martina Saurin übergibt Dr. Schenke eine Spendendose mit roter Schleife.
Vizepräsidentin Saurin übergab MHHplus-Vorstand Schenke die prall gefüllte Spendendose. © Annika Morchner, MHH

22. April 2025

Martina Saurin hat sich mit Haut und Haar dem Neubau der Kita Campuskinder verschrieben. Seit über zwei Jahren genießt das Projekt bei der Vizepräsidentin einen hohen Stellenwert, denn sie weiß, was die Betriebskita mit ihrem besonderen pädagogischen Angebot und den an den MHH-Betrieb angepassten Öffnungszeiten für viele MHH-Mitarbeitende bedeutet. Im Alltag der Campuskinder ist zwar noch nichts zu spüren, aber hinter den Kulissen laufen Abstimmungen mit der Bauabteilung, Gespräche mit Investoren und die Beantragung der neuen Betriebserlaubnis bereits auf Hochtouren – und Saurin ist immer mittendrin. Auch ihren eigenen Geburtstag widmete sie dem Projekt: Statt kleiner Aufmerksamkeiten wünschte sie sich einen Beitrag für die Finanzierung der Kita-Ausstattung. Über 400 Euro enthielt die Spendendose, die sie MHHplus-Vorstand Dr. Eckhard Schenke in ihrem Büro übergab. Und das Beste? „Den Betrag verdopple ich“, sagte Martina Saurin bei der Übergabe. „Ich habe mich so gefreut, wie sich die Kolleginnen und Kollegen engagiert haben, da möchte ich natürlich selbst auch noch etwas dazu beitragen.“ Das ist echtes Engagement – und ein weiteres Plus von auf dem Spendenkonto für den Kita-Neubau, das nun bei knapp 68.000 Euro steht. Übrigens: Die geleerte Spendendose wurde gleich wieder am Empfang aufgestellt. „Nach dem Spenden ist vor dem Spenden – ich werde alle meine Besucher:innen weiterhin dazu einladen, den Neubau der Campuskinder zu unterstützen, bis er endlich steht“, so Saurin mit einem Augenzwinkern.

 


Belfor wünscht Frohe Ostern!

Zwei Männer stehen mit je einem Karton voller Osterhasen in den Händen vor dem Eingang der Kinderklinik.
Andreas Brauckhoff (re.) und Dr. Eckhard Schenke lieferten die Osterhasen direkt bei der Kinderklinik ab. © Morchner, MHH

17. April 2025

400 lautete die Zahl des Tages. So viele Schokohasen brachte Andreas Brauckhoff vom Sanierungsunternehmen BELFOR diesmal zu Ostern in der Kinderklinik vorbei. „Ich freue mich, dass ich zweimal im Jahr an die MHH kommen darf, ohne dass es einen Brandfall oder Wasserschaden gegeben hat“, lachte Brauckhoff. Denn die Übergabe von Nikoläusen und Schokohasen hat inzwischen Tradition. Auch die Handgriffe von MHHplus-Vorstand Dr. Eckhard Schenke, der die großen Kisten entgegennahm und gemeinsam mit Andreas Brauckhoff zur Verteilung in die Kinderklinik brachte, sind mittlerweile routiniert. Die Freude über die nette Aufmerksamkeit aber ist immer wieder neu und groß – sowohl bei der Förderstiftung MHH plus als auch bei den Kindern, die die schokoladigen Gesellen am Ende verspeisen.


Gemeinsam ins Ziel beim Hannover Marathon

"Die Wortreichen" kamen freudestrahlend zusammen ins Ziel. © Jana Sust, MHH

14. April 2025

„Auf die Plätze, fertig, los!“ hieß es am Sonntag für die 67 MHH-Staffeln, die beim ADAC-Marathon in Hannover an den Start gingen. Die rund 350 Mitarbeitenden waren in ihren leuchtend grünen Laufshirts, die durch die Förderstiftung finanziert wurden, auf der Strecke kaum zu übersehen. Bereits zum vierten Mal übernahm MHH plus auch die Startgebühren für die MHH-Staffelläufer:innen und stellte in diesem Jahr sogar gemeinsam mit der Stabsstelle Kommunikation eine eigene Staffel. Ein besonderes Highlight für alle Teams war der gemeinsame Zieleinlauf, der dank einer extra eingerichteten Staffelhaltestelle möglich wurde. Das Team „s Brain 3“ war das schnellste der MHH. Nach drei Stunden, 22 Minuten und 43 Sekunden überquerte es gemeinsam die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch!


MHH plus unterstützt Tag der Onkologischen Pflege

Die Teilnehmenden konnten sich über die neusten Entwicklungen und Produkte im Bereich der onkologischen Versorgung informieren. © Köhnemann, MHH

9. April 2025

Alle zwei Jahre kommen Teilnehmende aus ganz Deutschland und Europa zusammen, um praxisnahe Vorträge und Diskussionen zu hören sowie sich über die neusten Impulse für Pflegende und medizinisches Fachpersonal in der Onkologie auszutauschen. In diesem Jahr unterstützte die Förderstiftung MHH plus erneut den Tag der Onkologischen Pflege der MHH, bei dem unter dem Motto "füreinander – miteinander – voneinander" im Februar die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Pflege in der Onkologie thematisiert wurden. Ziel der Veranstaltung, die von der MHH-Pflege gemeinsam mit dem CCC der MHH organisiert wird, ist, die onkologische Pflege weiter zu stärken und das Berufsbild kontinuierlich zu entwickeln.

Einen Ausführlichen Bericht des Tages, sowie das vollständige Programm finde Sie auf Medizinische Hochschule Hannover : Tag der Onkologischen Pflege!


Chor und Orchester proben für Jubiläumskonzert

28. März 2025

Um 60 Jahre MHH gebührend zu feiern, tun sich der MHH-Chor und das MHH-Orchester erneut zu einem besonderen Konzerterlebnis zusammen. Am 30. März präsentieren sie in der Neustädter Hof- und Stadtkirche im Rahmen eines Jubiläumskonzertes berühmte Werke der Romantik. In Vorbereitung auf dieses besondere Projekt fuhren Chor und Orchester zum ersten Mal gemeinsam auf ein Probenwochenende. In der Landesakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel kamen im März die Mitglieder der Ensembles zusammen, um in Ruhe am Jubiläumsprogramm zu feilen. 

 >> zum ganzen Bericht über Chor und Orchester, sowie das Probenwochenende.


Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung

Der Verein Baobab zusammen e.V. hält Workshops für Studierende der Hebammenwissenschaft. © Schulze, MHH

12. Februar 2025

Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist in den vergangenen Jahren ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Netzwerks Baobab zusammensein e.V. geworden. Durch die globale Migration wird die menschenrechtsverletzende Tradition weltweit und auch vermehrt in Deutschland praktiziert. Das Netzwerk für Gesundheit und Teilhabe in den afrikanischen Communities unterstützt daher betroffene Frauen und Mädchen in Deutschland, klärt über FGM auf und schult Fachkräfte im Umgang mit Betroffenen. Auch an der MHH finden regelmäßig Workshops im Rahmen des Hebammenstudiums statt. Der Hauptdozierende wird dabei von betroffenen Frauen unterstützt, die offen über ihre Erfahrungen berichten und sich den Fragen der Studierenden stellen. Um dieses wichtige und nachhaltige Lehrformat zu unterstützen, finanziert die Förderstiftung MHH plus eine Aufwandsentschädigung für die betroffenen Frauen.


Kleiner Abschied von einem großen Präsidenten

Stellvertretend für alle Beteiligten im Büro von Professor Manns (4.v.l.) vor Ort: Ralph Wyrwoll, Martina Saurin, Michael Raasch, Michael Avdeenko, Uwe Richter, Prof. Dr. Lilli Geworski, Claudia Piechotta und Dr. Thomas Rebe (v.l.). © Rebe, MHH

28. Januar 2025

Zum 31.12.2024 endete die sechsjährige Amtszeit von MHH-Präsident Prof. Dr. Michael Manns. Er bleibt der MHH jedoch weiterhin treu, künftig als Senior-Professor. Daher feierten die Mitarbeitenden des Ressorts Wirtschaftsführung und Administration auch nur einen kleinen Abschied von "ihrem" Präsidenten. Zum Besuch im neuen Büro kamen sie dennoch nicht ohne Geschenk: Sie übergaben symbolisch eine Spende an die Förderstiftung MHH plus, deren Geschicke Professor Manns seit ihrer Gründung zunächst als Mitglied des Vorstandes und dann als engagierter und vernetzter Präsident geprägt hat. Manns freute sich riesig über diese Geste: "Bei der Förderstiftung ist das Geld auf jeden Fall in den besten Händen!"


Mitarbeitende der Zahnklinik spenden 1.600 Euro

Die vier Klinikdirektor:innen stellen sich gemeinsam mit der Kitaleitung Martin Fulst und Britta Barysch und den beiden Campuskindern Maja und Lasse für das Foto auf.
Bei schönstem Sonnenschein wurde das Spendenschwein vor der Zahnklinik übergeben. © Karin Kaiser, MHH

13. Januar 2025

Die MHH benötigt nicht nur einen Neubau für die klinischen Bereiche, sondern auch für ihre Betriebskita "Campuskinder". Die beiden Gebäude, in denen aktuell 189 Kindergarten- und Hortkinder von MHH-Mitarbeitenden betreut werden, sind abgängig und müssen abgerissen werden. Der Neubau selbst, der voraussichtlich zehn Millionen Euro kosten wird, soll über eine Investorenlösung realisiert werden: Der Investor baut die Kita und die MHH mietet sie von ihm zurück. Für die Ausstattung und die Gestaltung des Außengeländes ist die MHH allerdings auf Spenden angewiesen. Die Förderstiftung MHH plus begleitet die Aktion und verwaltet die eingehenden Spenden. Besonders freut uns, wenn die MHH-Mitarbeitenden sich eigeninitiativ für das Projekt engagieren - so wie die vier Kliniken des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Sie stellten ihre Weihnachtsfeier ganz ins Zeichen des Kita-Neubaus und dank der Großzügigkeit der Mitarbeitenden kamen 1.600 € zusammen. So freuten sich bei der feierlichen Übergabe vor der Zahnklinik nicht nur die Kinder über das volle Spendenschwein. Auch die vier Klinikdirektor:innen Prof. Dr. Rainer Schwestka-Polly, Prof. Dr. Meike Stiesch, Prof. Dr. Nadine Kai Schlüter und Prof. Dr. Nils-Claudius Gellrich (v.l.) waren sichtlich begeistert, als sie mit Martin Fulst und Britta Barysch (Kita-Leitung) sowie den Campuskindern Maja und Lasse für MHH-Fotografin Karin Kaiser posierten.

>> zur Aktions-Website